Verkaufsprospekt Online

ASMA KG

Immobilien

 

 

 

 

 

Genussrechte

 

Typ A Typ B Typ C Typ D Typ E
Art Einmaleinlage, Ratenrückzahlung

Rateneinlage

 

Einmaleinlage Einmaleinlage Einmaleinlage
Agio 5% 5% 5% kein 3%
Ausgabekurs 100% 100% 100% 100% 50%
Dividende 6% 7% 6% 4,5%
Laufzeit mind. 6 Jahre mind. 15 Jahre mind. 5 Jahre mind. 3 Jahre 10 Jahre fest
Thesaurierend ja ja ja ja ja

 

 

 

 

Wir beteiligen Anleger nur An eigenen Objekten in Deutschland!

 

 

 

 

Erklärung zur ProspektVerantwortung

(§ 3 VermVerkProspV)

 

 

Für den gesamten Inhalt dieses Verkaufsprospektes und somit für das öffentliche Angebot der Genussrechte und Beteiligungen übernimmt die Emittentin (Anbieterin) mit Sitz in Lorch, die

 

ASMA KG

Kaiserstraße 50

D-73547 Lorch

Telefon: +49 (0) 7172 914004

Telefax: +49 (0) 3222 4347786

 

diese vertreten durch die Geschäftsführerin Anita Peckl gem. § 3 VermVerkProspV die Verantwortung und erklärt hiermit, dass ihres Wissens die Angaben in diesem Prospekt richtig und keine wesentlichen Umstände ausgelassen sind.

 

Der Prospekt wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und informiert nach Ansicht der Anbieterin vollständig und wahrheitsgemäß über die Kapitalanlage. Für den Inhalt dieses Prospektes sind ausschließlich die bis zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung bekannten oder der Anbieterin erkennbaren Sachverhalte maßgebend.

Für die Investitionsentscheidung ist lediglich der Beteiligungsprospekt relevant.

Darüber hinaus gemachte Angaben bedürfen der schriftlichen Abstimmung mit der Fondsgeschäftsführung.

 

Datum der Prospektaufstellung:

Lorch, den 15.05.2012

 

ASMA KG Anita Peckl

(Geschäftsführerin) …………………………………..

 

 

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 3

 

 

 

Sehr geehrte Anlegerin,

sehr geehrter Anleger,

 

wir möchten durch vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Anlegern zu einem der leistungsstärksten Immobilienunternehmen Deutschlands wachsen.

 

Wir investieren in so genannte Vorzugsimmobilien. Das sind Immobilien aus Zwangsversteigerungen, Insolvenzen, Bankenverwertungen uvm. welche weit unter Wert erworben werden können. Auch Immobilien mit überschaubaren Bauschäden, welche zu Schnäppchenpreisen zu kaufen sind versprechen hohe Erträge. Ebenfalls können zeitweise extrem günstige

Forstflurstücke erworben werden bei denen die Erträge der ersten Ernte schon den Kaufpreis übersteigen.

 

Die Immobilien werden teilweise mit angemessenen Aufschlägen wieder Verkauft oder verbleiben zur eigenen Bewirtschaftung im Firmenportfolio.

 

Durch die Verkaufserlöse und dessen Mehreinnahmen können zu den Mieteinnahmen eine unüblich große Rendite für Immobilien erwirtschaftet werden.

Diese ist bei dem Üblichen Renditeimmobilien- Erwerb und dessen Vermietung nicht möglich.

 

 

 

 

 

Investieren Sie in Renditestarke Bestandsimmobilien welche sofort Renditen erwirtschaften.

 

Die Inflationsresistente Sachwertanlage genießt nicht umsonst auch im Hinblick auf vergangene Krisen immer höheres Ansehen.

 

Mit dem vorliegenden Prospekt möchten wir Sie einladen, an unserem wirtschaftlichen Erfolg in den nächsten Jahren teilzunehmen.

Wir möchten mit Ihnen gemeinsam die Chancen des Immobilienmarktes nutzen und die Gewinne aus unserer Arbeit mit Ihnen teilen.

 

Wir bieten Ihnen eine Beteiligung an unserem Unternehmen über Genussrechte an, welche Sie in fünf verschieden Ausgestaltungen, Typ A, Typ B, Typ C, Typ D und als Typ E erwerben können. Der Prospekt informiert Sie ausführlich über unsere fünf verschiedenen Möglichkeiten der Beteiligung, über unser Unternehmen und die Marktchancen.

Wir würden uns freuen, Sie schon bald als Inhaber der ASMA KG Vermögensanlagen begrüßen zu können

und bedanken uns bereits jetzt

für das entgegengebrachte Vertrauen

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

——————- Anita Peckl

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Erklärung zur Prospektverantwortung (§ 3 VermVerkProspV )

 

Begrüßung

 

Inhaltsverzeichnis

 

Investieren Sie in ein Unternehmen mit inflationsresistenten Sachwerten

 

Die Genussrechte im Überblick

 

Risiken der Beteiligung

 

Angaben über die Vermögensanlage

 

Anlegerkapitalverwendung

 

Informationen zur ASMA KG

 

Anlageziele und Anlagepolitik

 

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Emittenten

 

ASMA KG Genussrechtsbedingungen Mai 2012

 

Gesellschaftsvertrag der ASMA KG

 

Verbraucherinformation für den Fernabsatz

 

 

 

 

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Seite 77

 

Hinweis: Die inhaltliche Richtigkeit der in diesem Prospekt gemachten Angaben ist nicht Gegenstand der Prüfung des Prospektes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

 

 

 

 

Investieren Sie in ein Unternehmen mit inflationsresistenten Sachwerten

 

 

Deutsche Immobilien

genießen Weltweit einen guten Ruf an Bausubstanz und Werthaltigkeit.

Zahlreiche Fördermaßnahmen erleichtern den Besitz- ern die Gebäudeunterhaltung und dessen Kosten. Steigende Wohnraumnachfragen und Mietpreise sichern gute Renditeaussichten.

 

Günstige Erwerbsmöglichkeiten

Durch jahrelangen Marktbeobachtungen und suchen konnten wir Einsicht zu allen in Deutschland stattfindenden Zwangsversteigerungsterminen erhalten.

Alle Angebote der 8 größten in Deutschland tätigen Immobilien Auktionshäusern sind für uns auch einsehbar.

Zusätzlich haben wir noch Kontakt zu Speziellen Immobilienverwertungs- Maklern und Zugang zu zahlreichen Internetportalen welche die Einsicht auf Angebote von günstigen Renditeimmobilien in Deutschland komplettieren.

Die ASMA KG Inhaber verfügen über 25 Jahre

Erfahrung im Bauhandwerk und der Bautechnik.

Die Auswahlkriterien

Um genügend Nachfrage zu gewährleisten und lange Leerstände zu vermeiden werden Objekte in Ballungsräumen bevorzugt.

Die Einwohnerzahl im Standort von Wohnobjekten sollte nicht unter 10.000 liegen.

Die Infrastruktur sollte ausreichend in näherer Umgebung vorhanden sein. Kita, Schule, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten usw.

Insbesondere bei Objekten mit Gewerbeanteil ist auf eine gute Verkehrsanbindung und weiteren dem Gewerbe nützlichen Bedingungen zu achten. Zeitweise können auch in Begrenztem Umfang günstige Forstflurstücke gekauft werden. Bei diesen ist meist schon mit der ersten Ernte der volle

Kaufpreis erwirtschaftet

 

Das Verwalten der Objekte

Da sich die ASMA KG nicht auf einen Standort in Deutschland festlegt, sondern Deutschlandweit tätig ist, bedarf es einer Mischung aus Fremd- und Eigenleistung.

Sämtliche Objektverwaltungsaufgaben die über den

Deshalb können kostengünstig in eigener Regie nötige Schriftverkehr getätigt werden können werden vom

Gebäudeunterhaltungsarbeiten, Umbau und Sonstige Firmenbüro aus getätigt. Weitere Tätigkeiten vor Ort,

Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Hausmeisterservice, Mieterwechsel und mehr werden Es werden hauptsächlich Bestandsrenditeimmobilien von Angestellten des Unternehmens, Selbständigen und gelegentlich Forstgrundstücke erworben, keine und Immobilienmaklern getätigt.

Neubauten. Die Kaufpreise liegen zwischen 30% und Es wird ständig, vom Objektstandort abhängig, nach

70% vom Gutachterwert. der preisgünstigsten und besten Lösung gesucht.

 

 

 

Unser Angebot

Die ASMA KG sieht sich als Unternehmen welches

Deutschlandweit den günstigen Einkauf von Renditestarken Immobilien tätigt. Zur Bankenunabhängigen Finanzierung halten wir 5 Typen an Genussrechten für unsere Anleger Bereit.

 

Ein komplett neues, kundenfreundliches Ratenrückzahlungs- Genussrechtsmodel. Nach mindestens 3 Jahren Festanlage, erfolgt die Rückzahlung in einer vom Anleger festgelegten Anzahl von jährlichen Raten. So hat der Anleger zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten wie zum Beispiel für die jährliche Heizkostenrechnung, Urlaub oder längerfristig für einen jährlichen Rentenzuschuss.

 

Ein Rateneinzahlungs- Genussrechtssparmodel bei dem schon ab 30,00 € monatlich angespart werden kann sowie 3 Weitere Genussrechtstypen mit Einmaleinzahlung stehen zur Auswahl.

 

So können Sie Kundenfreundlich, Ihren Bedürfnissen gerecht sich ein passendes Ein- oder Auszahlungsmodel für Ihre Vermögensanlage aussuchen.

Ausgabekurs mit 50% und 100%,

Einmaleinlage und Rateneinlage,

Laufzeit je, mind. 3 Jahre, mind 5 Jahre, 10 Jahre fest und mind.15 Jahre

Dividende 4,5%, 6% und 7%.

Zuzüglich teilweise Bonusdividende.

 

 

Die Genussrechte im Überblick

 

 

Emittentin/ Rechtsform/

Sitz

Geschäftsführerin

 

Beteiligungsform

 

Produktbeschreibung

 

 

 

 

Emissionsvolumen

 

 

Verwendung des

Genusskapitals

 

Mindestzeichnung

 

Ausgabebetrag

 

Ende der Zeichnungsfrist

 

Haftung des Anlegers

 

 

Angesprochene

Anlegerkreise

 

 

Kapitalrückzahlung

 

 

Einschränkung der freien Handelbarkeit der

Vermögensanlagen

ASMA KG / Komanditgesellschaft nach Deutschem Recht mit Sitz in Lorch

 

Anita Peckl

 

Renditeorientierte Direktbeteiligung über Genussrechte

 

Auf den Namen lautende Genussrechte mit Gewinn- und Verlustbeteiligung, die einen Anspruch auf Rückzahlung der Genussrechte zum Buchwert beinhalten. Typ A enthält eine Ratenrückzahlung, Typ B eine Rateneinzahlung, Typ C, Typ D und Typ E eine Einmalzahlung, Nennbetrag 10,00 €.

 

6.000.000 Namens- Genussrechte mit einem Gesamtnennwert von

60.000.000,00 €

 

Kauf von Bestands- Renditeimmobilien und Forstflächen

 

 

Typ A 3.000,00 €, Typ B 5.400,00 €, Typ C / D / E je 1.000,00 €

 

10,00 €

 

Bei Vollplatzierung

 

Bis zur Höhe des gezeichneten Nennbetrages zzgl. Agio, keine Nachschusspflicht

 

Anleger mit mittelfristigem Anlagehorizont und überdurchschnittlicher Renditeerwartung. Dabei muss sich der Anleger der im Verkaufsprospekt dargestellten Risiken bewusst sein.

 

Bei Kündigung Kapitalrückzahlung zum Buchwert abzüglich noch nicht wieder aufgefüllter Verlustanteile

 

Eine außerbörsliche Übertragung der Genussrechte ist jederzeit mit

Zustimmung der ASMA KG möglich. Jedoch ist ein Handel an der Börse oder einem anderen Sekundärmarkt nicht möglich.

 

 

 

 

 

Zusammenfassung des Angebots

 

Typ A Typ B Typ C Typ D Typ E

Nennbetrag

 

Je Genussrecht Euro 10,- Je Genussrecht Euro 10,- Je Genussrecht Euro 10,- Je Genussrecht Euro 10,- Je Genussrecht Euro 10,-

 

Ausgabekurs

100% 100% 100% 100% 50%

 

Agio / Gebühren

 

5 % des

Nennbetrages

5 % des

Nennbetrages

5 % des

Nennbetrages

Kein Agio

3 % des

Nennbetrages

Mindestzeichnungssumme Euro 3.000, (Einmaleinlage)

Rateneinlage ab

180 Monatsraten ab Euro

30,- monatlich

Euro 1.000, (Einmaleinlage) Euro 1.000, (Einmaleinlage) Euro 1.000, (Einmaleinlage)
Mindestvertragsdauer 6 Jahre 15 Jahre 5 Jahre 3 Jahre

Feste Laufzeit

10 volle

Geschäftsjahre

Dividende 6 % thesaurierend 7 % thesaurierend 6 % thesaurierend 4,5 % thesaurierend

am Ende der Laufzeit

Rückzahlung der

Genussrechte zum

Nennbetrag

(100%)

Bonusdividende 10 % der Dividende zum Laufzeitende

10 % der Dividende zum

Laufzeitende

Ausschüttungstermin/ Kapitalrückzahlung

In jährlichen

Raten jeweils am 31. Juli

31. Juli des auf die wirksame

Kündigung folgende

Geschäftsjahrs

31. Juli des auf die wirksame

Kündigung folgende

Geschäftsjahrs

31. Juli des auf die wirksame

Kündigung folgende

Geschäftsjahrs

31. Juli des auf das Ende

der Laufzeit folgenden

Geschäftsjahrs

 

 

 

Die wesentlichen tatsächlichen und rechtlichen Risiken der Beteiligung

 

Grundsätzliche Risikoerwägungen

Im Folgenden werden alle für die Bewertung der mit der Genussrechte- Beteiligung verbunden Risiken dargestellt die von wesentlicher Bedeutung sind sowie die Risikofaktoren, die die Fähigkeit der Emittentin beeinträchtigen können, die kalkulierten Dividenden auszuschütten. Die Reihenfolge der aufgeführten Risiken lässt keine Rückschlüsse auf mögliche Eintrittswahrscheinlichkeiten oder das Ausmaß einer potenziellen Beeinträchtigung zu. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass zusätzliche Risiken sich auch aus der individuellen Situation des Anlegers sowie aus bisher unbekannten oder als unwesentlich erachteten Risiken ergeben können. Der Eintritt einzelner oder das kumulative Zusammenwirken verschiedener Risiken kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Emittentin haben mit der Folge, dass die Emittentin nicht oder nur eingeschränkt in der Lage ist, die in Aussicht gestellten Dividenden sowie die

Rückzahlung des Kapitals zu erwirtschaften

 

Risiko Fremdfinanzierung

Den Anlegern steht es frei, den Erwerb der

Genussrechte ganz oder teilweise durch Fremdmittel, also z. B. durch Bankdarlehen, zu finanzieren. Bei einer Fremdfinanzierung erhöht sich die Risikostruktur der Anlage, weil die aufgenommenen Fremdmittel einschließlich der hiermit verbundenen Kosten (z.B.Kreditzinsen) zurückzuführen sind. Dies gilt auch im Fall des vollständigen oder teilweisen Verlustes des eingesetzten / noch zu zahlenden Kapitals bzw. auch soweit die Genussrechte-Beteiligung keine oder nicht die kalkulierten Dividenden ausschüttet.

 

 

 

Die von der Entwicklung der Beteiligung unabhängige Verpflichtung aus einer Fremdfinanzierung sollte der Anleger in jedem Fall wirtschaftlich tragen können.

 

Prognosegefährdende Risiken

Die ASMA KG ist im Immobilienbereich, speziell im Bereich der vermieteten Bestandimmobilien, tätig und verbundenen Risiken ausgesetzt und von den Rahmenbedingungen und der Marktentwicklung des Immobilienmarktes abhängig.

 

Markt verbundene Risiken können eintreten wenn: *

Aufgrund verschlechternder Verkehrsanbindungen oder Sozialstrukturen der Standort für eine Immobilien negativ entwickelt und damit eine nachteilige, im Beitrittszeitpunkt der Genussrechts- inhaber noch nicht bekannte erhebliche Tatsachen zur Folge hätte.

*

Sich weitere Entwertungen der zukünftigen Immobilieninvestitionen aus Lärm oder Immissions- belästigungen ergeben.

*

Sich aufgrund der noch nicht bekannten Immobilien- objektinvestitionen keine Aussagen zur Qualität der Immobilien (Reparaturanfälligkeit, Bauqualität, eingeschränkte Wiederverkäuflichkeit, mangelhafte Objektrendite usw.) gemacht werden können.

*

Sich bei Neubauten oder Objektsanierungen höhere als die geplanten Kosten und / oder unvorhergesehene Zusatzaufwendungen sowie Vermietungs- und / oder Verkaufsrisiken ergeben.

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

 

*

Sich aufgrund eventuell noch nicht abgesicherte Objektzwischen und -endfinanzierungen nachteilige Wirtschaftliche Auswirkungen für die Emittentin ergeben.

*

Eine Veräußerung nicht oder nur zu schlechteren Konditionen erfolgt und dass sich hieraus negative wirtschaftliche Auswirkungen ergeben. *

Bei auslaufenden Mietverträgen eine Anschlussvermietung nicht oder nur zu schlechteren Konditionen erfolgen könnte und dass sich hieraus nachteilige wirtschaftliche Auswirkungen ergeben.

  • Sich aus geringeren als angenommenen Restlaufzeiten für Mietverträge nachteilige wirtschaftliche Auswirkungen bei einer Immobilienveräußerung ergeben.
  • Sich aufgrund zu geringer Instandhaltungsvorsorgen negative Abweichungen bei den geplanten Renditen ergeben könnten. *

Instandhaltungsrücklagen für Verschleißteile (Dach, Fenster, Fassade, Heizung etc.) nicht ausreichend gebildet wurden und sich hieraus nachteilige wirtschaftliche Entwicklungen ergeben. *

Sich infolge eines nicht hinreichend geplanten bauteilspezifischen Verschleißes die der Planung zugrunde gelegten jährlichen kalkulatorischen Abschreibungen geringer sind als die zu berücksichtigenden Instandhaltungsrücklagen, wobei vorliegend die relevanten nachteiligen wirtschaftlichen Auswirkungen als Folge der erst zukünftigen Investitionsentscheidungen nicht beziffert werden Können.

*

Sich die Marktsituation vor Ort durch Aktivitäten von Wettbewerbern nachteilig für das Unternehmen verändert.

*

Notwendige spätere Instandhaltungen wegen ggf. mangelnder Liquidität nicht oder nicht hinreichend durchgeführt werden können und dies nachteilige Auswirkungen auf die Anschlussmietverträge bzw.

auf Verkaufspreise haben könnte. *

Die kalkulierten zukünftigen Mieterträge bzw. Verkaufserlöse nicht in der geplanten Höhe entstehen und sich daraus nachteilige wirtschaftliche Folgen und Renditeeinbußen für den Anleger Ergeben.

 

Fehlende Investitionsprojekte

Da die Emittentin hohe Anlagevoraussetzungen an die zu investierenden Projekte stellt, kann es sein, dass zum Zeitpunkt der Investition nicht genügend geeignete Projekte vorhanden sind, in die die Emittentin investieren kann. Für diesen Fall und aufgrund dadurch fehlender Erlöse aus Investitionen besteht das Risiko, dass die kalkulierten Renditen nicht erwirtschaftet werden können und der Anleger keine Rendite erhält.

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

 

 

Steuerliche Risiken

Zukünftige Änderungen der Steuergesetze sowie abweichende Gesetzesauslegungen durch Finanzbehörden und – Gerichte können nicht

Ausgeschlossen werden. Insoweit können für die

Emittentin nachteilige Änderungen des

Steuerrechts negative Auswirkungen auf die

Geschäftstätigkeit und / oder Ertragslage der Emittentin haben und somit zu einer Verringerung der kalkulierten Renditen führen.

 

Prognoserisiko

Dieser Prospekt enthält zukunftsgerichtete

Aussagen in Form von Prognosen, die mit Unsicherheiten verbunden sind. Diese beruhen auf den gegenwärtigen Einschätzungen, Annahmen, Marktbeobachtungen und Erwartungen der Emittentin. Es handelt sich bei den Prognosen um subjektive Einschätzungen der Emittentin und nicht um wissenschaftlich gesicherte Annahmen und Vorhersagen oder feststehende Tatsachen. Die Prognosen können sich somit als unzutreffend erweisen und die Beteiligung erheblich von den abgebildeten Prognosen abweichen.

 

Planungsunsicherheiten

Die Kalkulationen der Emittentin berücksichtigen die Erwartungen der Emittentin zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung auf der Grundlage von

Branchenberichten und / oder Marktanalysen.

 

Daher bestehen hinsichtlich des zukünftigen Eintritts der kalkulierten Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Unwägbarkeiten in einem nicht genau bezifferbaren Umfang. Es besteht somit das Risiko, dass die in diesem Prospekt dargestellten Kalkulationen nicht realisiert werden können.

 

Gesetzliche Risiken

Die Gesetzgebung unterliegt einem ständigen Wandel.

So können Maßnahmen der Gesetz- und Verordnungsgeber auf Bundes- und / oder Landes- bis hin zur Kommunalebene die Markt- und Wettbewerbsverhältnisse beeinflussen und sich negativ auf die Geschäftstätigkeit und / oder wirtschaftliche Situation der Emittentin auswirken. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass auf Grund derartiger gesetzgeberischer Maßnahmen das Unternehmen zur Umstellung, Reduzierung oder auch der Einstellung einzelner geschäftlicher Aktivitäten gezwungen ist.

 

Vertrieb der Genussrechte

Für den Vertrieb der mit diesem Prospekt angebotenen Genussrechte besteht keine Platzierungsgarantie. Zur Aktivierung des Vertriebs wäre die Emittentin möglicherweise angewiesen, höhere als die kalkulierten Vertriebsprovisionen zu vereinbaren, weitere Marketingmaßnahmen zu ergreifen bzw. zusätzliche oder abgeänderte Produktvarianten zu entwickeln. Derartige Maßnahmen sind üblicherweise mit z.T. erheblichen Kosten verbunden, wodurch vor allem die beteiligungstypischen

Nebenkosten ansteigen würden und sich insbesondere die kalkulierten Ausschüttungen vermindern könnten.

 

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Außerdem besteht am außerbörslichen Kapitalmarkt ein umfassendes Angebot an alternativen Produkten, so dass nicht Auszuschließen ist, dass es der Emittentin nicht gelingt, ausreichende Vertriebskapazitäten zu akquirieren. Dies hätte einen gegenüber der Prognose stark verminderten Zufluss von

Anlegergeldern zur Folge, so dass die kalkulierten Renditen nicht erwirtschaftet werden könnten und / oder die Rückzahlung des platzierten Kapitals nicht möglich wäre.

 

Liquidität

Das Erreichen der Gewinnziele sowie die Angaben zu der Kapitalrückzahlung haben darüber hinaus die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Liquidität zur Voraussetzung. Es besteht folglich das Risiko, dass die Liquiditätslage der Gesellschaft möglicherweise die Auszahlung nur teilweise oder auf Zeit nicht zulässt. Des Weiteren besteht keine Sicherheit hinsichtlich der angenommenen Ertragserwartungen, so dass auf die Risiken aus der hier zugrunde gelegten Ertrags- und Kostenentwicklung hinzuweisen ist. Da das von den Anlegern eingezahlte Kapital in das Vermögen der Emittentin fließt und damit sowohl für investive Zwecke als auch zur Finanzierung laufender

Kosten der Emittentin eingesetzt wird, kann Genusskapital nicht in der Gesamtheit sofort wertbildend investiert werden, sondern wird (auch) zur Finanzierung von Emissions-, Vertriebs- und Verwaltungskosten verwendet. Soweit der Emittentin nur wenig Kapital aus dieser Emission zufließt, besteht das Risiko, dass dieses weitgehend

oder vollständig für die mit der Emission verbundenen Kosten verbraucht wird und für Investitionen nicht zur Verfügung steht. Dies hat zur Folge, dass die Emittentin die in diesem Prospekt dargestellten Investitionen nicht vornehmen und ihre wirtschaftlichen Ziele nicht realisieren kann.

 

Ausschüttungen

Die Ausschüttungen können aus dem folgenden Grund geringer als kalkuliert sein. Die Ausschüttungen stehen unter dem Vorbehalt, dass sie aus dem Jahresüberschuss der Emittentin bedient werden können. Die Höhe der Ausschüttungen hängt deshalb unmittelbar mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft zusammen.

 

Bilanzverlust

Soweit kein Jahresüberschuss erwirtschaftet wird, erfolgen für das jeweilige Geschäftsjahr keine Ausschüttungen. Bei der Emittentin darf durch die Bedienung der Ausschüttungen ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt werden, so dass die Vornahme von Ausschüttungen von der

Liquiditätslage der Emittentin abhängig ist. Es besteht das Risiko, dass die Liquidität der Emittentin trotz der Erwirtschaftung eines Jahresüberschusses zur Zahlung der Dividenden nicht ausreicht.

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Für den Fall, dass die Emittentin in einem oder mehreren Geschäftsjahren ein negatives Jahresergebnis erwirtschaftet, sind die Jahresüberschüsse des / der Folgejahre(s) zunächst zum Ausgleich des negativen Jahresergebnisses zu verwenden, so dass trotz eines erwirtschafteten Jahresüberschusses eine Dividendenzahlung nur dann erfolgt, wenn der Jahresüberschuss des / der Folgejahre(s) zum vorrangigen Ausgleich des negatives Ergebnisses sowie der Zahlung von Dividenden ausreicht.

 

Soweit die Emittentin in den folgenden Geschäftsjahren die Ausschüttungsvorbehalte nicht erfüllt, werden ausgefallene Dividendenzahlungen nicht nachgeholt. Von Dritten wird keine Gewährleistung hinsichtlich der Zahlungen der Ausschüttungen übernommen.

 

Rückzahlung

Die Rückzahlung der Genussrechte erfolgt zum Buchwert der Beteiligung. Für den Fall, dass während der Laufzeit der Beteiligung die Emittentin ein negatives Jahresergebnis

Erwirtschaftet und diese Ergebnis nicht in den Folgejahren durch positive Ergebnisse ausgeglichen werden kann, bedeutet dies, dass sich der Rückzahlungsbetrag der Beteiligung verringert und Null sein kann. Von Dritten wurden keine Gewährleistung hinsichtlich der Rückzahlung übernommen, insbesondere besteht keine gesetzliche Einlagensicherung. Im Falle einer Insolvenz der Emittentin besteht somit keine Gewähr, dass die Anleger ihr eingesetztes Kapital ganz oder teilweise zurückerhalten.

 

Mitwirkungs- und Vermögensrechte

Die Genussrechte begründen ausschließlich schuldrechtliche Ansprüche gegenüber der Emittentin. Die Genussrechte gewähren keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte oder Vermögensrechte in Bezug auf die Emittentin, so dass der Anleger Geschäftsführungsmaßnahmen nicht beeinflussen kann. Den Anlegern stehen keine

Mitwirkungsrechte in Bezug auf die Änderung der gesellschaftsrechtlichen Grundlagen der Emitten- tin (Gesellschaftsvertrag) zu, so dass eine Änderung der Gesellschaftsvertrag, insbesondere eine etwaige Neuausrichtung bei der Geschäftstätigkeit nicht der Zustimmung der Anleger bedarf. Der Anleger ist grundsätzlich nicht an den stillen Reserven beteiligt.

 

Rangstellung

Die Anleger können nicht von der Emittentin verlangen, dass ihre Dividenden- und Rückzahlungsansprüche gegenüber anderen Ansprüchen vorrangig ausgezahlt werden, soweit diese anderen Ansprüche im gleichen Rang mit den Ansprüchen dieser Genussrechte stehen, auch nicht gegenüber Anlegern aus weiteren, von der Emittentin begebenen Genussrechten. Im Falle der Insolvenz oder Liquidation der Emittentin sind die Ansprüche der Anleger erst nach einer etwaigen Befriedigung dinglich besicherter Ansprüche anderer Gläubiger (z.B.Kreditinstitute) sowie anderer nicht nachrangiger Gläubiger (z.B.

Lieferanten) zu bedienen.

 

Verwässerung

Die Emittentin ist berechtigt, weiteres Kapital aufzunehmen, das im gleichen Rang mit den Genussrechten steht oder im Rang den Genussrechten vorgeht. Ein Bezugsrecht besteht in diesem Fall für die Anleger nicht, so dass das Risiko besteht, dass die Höhe der Ausschüttungen bzw. Rückzahlung durch die Aufnahme weiteren Kapitals geringer als kalkuliert ausfallen.

 

Verpflichtung zur ratenweisen Erbringung der Zeichnungssumme

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Soweit der Anleger von der Möglichkeit Gebrauch

 

macht, die Zeichnungssumme nicht durch einmalige Zahlung, sondern in monatlichen Raten zu erbringen, besteht die Verpflichtung zur Leistung der gesamten Zeichnungssumme auch dann, wenn im Verlauf der Beteiligung das Unternehmen Insolvenz anmelden muss und aus diesem Grund kaum Aussicht darauf besteht, das eingezahlte Kapital zurück zu erhalten.

 

Risiken bei Ratenrückzahlungen ( Typ

A)

Bei Ratenrückzahlungen besteht die Möglichkeit, dass Auszahlungsraten, am Ergebnis orientiert, nach negativem Ergebnis in reduziertem Umfang stattfinden oder vollständig ausfallen.

 

Qualifizierte Beratung

Die Ausführungen in diesem Prospekt ersetzen nicht eine gegebenenfalls notwendige qualifizierte Beratung durch einen Fachmann. Eine Anlageentscheidung sollte nicht alleine aufgrund der Ausführungen in diesem Abschnitt bzw. Prospekt getroffen werden, da die hierin enthaltenen Informationen eine auf die Bedürfnisse, Ziele, Erfahrungen bzw. Kenntnisse und Verhältnisse des Anlegers zugeschnittene Beratung und Aufklärung nicht ersetzen können.

 

Bindungsfrist des Kapitals

Das vom Anleger eingesetzte Kapital ist über eine längere Zeit gebunden. Während der Bindungsfrist des Kapitals kann nicht darüber verfügt werden.

 

Kürzungs- und Schließungsmöglichkeit

Die Emittentin ist berechtigt, das Angebot vorzeitig zu schließen bzw. Zeichnungen, Anteile oder Beteiligungen zu kürzen, soweit es zu einer Überzeichnung kommt. Insoweit besteht das Risiko, dass dem Anleger nicht die gezeichnete Anzahl von Genussrechten zugeteilt wird und die Anlage eine geringere als die bei der Zeichnung erwartete Rendite aufweist. Stellt die Emittentin die Platzierung der Genussrechte- Beteiligung vor der Zeichnung der gesamten Tranche ein, steht ihr nicht das den Kalkulationen zu Grunde gelegte Kapital für Investitionen zur Verfügung. Dies kann dazu führen, dass nicht die angestrebten Erträge für die Emittentin und damit auch für den Anleger erwirtschaftet werden können.

 

Kündigungsmöglichkeit

Der Emittentin wird das Recht eingeräumt, die Beteiligung zum / nach Ablauf der Mindestlaufzeit zu kündigen. Sofern die Emittentin von ihrem Recht zur Kündigung Gebrauch macht, besteht für den Anleger das Risiko, dass seine Anlage eine geringere als die erwartete Rendite aufweist.

 

Maximalrisiko

Das den Anleger treffende maximale Risiko ist der Totalverlust des eingesetzten bzw. noch zu zahlenden Kapitals und (noch) nicht ausgeschütteter Dividenden.

 

Abschlusshinweis

Weitere wesentliche Risiken existieren nach

Kenntnis der Emittentin und Anbieterin nicht.

 

 

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Angaben über die Vermögensanlage

 

Rechtsverhältnisse

Nachfolgend werden die mit der Vermögensanlage verbundenen Rechte der Anleger beschrieben.

 

Bei Genussrechten handelt es sich um eine renditeorientierte Kapitalanlage, mit der eine Beteiligung am Ergebnis der Emittentin sowie die Rückzahlung des Buchwertes der Beteiligung verbunden ist. Generell handelt es sich um Gläubigerrechte, die in den sog. Genussrechtsbedingungen geregelt sind. Gesellschaftliche Mitwirkungsrechte wie Teilnahme an der Gesellschafterversammlung und Stimmrecht gewähren Genussrechte nicht. In Deutschland gibt es keine gesetzlichen Vorgaben zur Ausgestaltung von Genussrechten. Deshalb ergeben sich die Rechte und Pflichten der Anleger gegenüber der Emittentin ausschließlich aus den in dem Anhang dieses Prospektes abgedruckten Genussrechtsbedingungen, in denen Einzelheiten wie die Höhe der Dividenden, Ausschüttungsvoraussetzungen, Laufzeit, Kündigungsmöglichkeiten geregelt sind.

 

Die Beteiligung des Anlegers erfolgt unmittelbar bei der Emittentin und nicht über einen Treuhänder.

 

Art der Beteiligung

Mit diesem Verkaufsprospekt werden Vermögensanlagen und zwar auf den Namen lautende (vinkulierte) Genussrechte zum Erwerb angeboten. Das Angebot umfasst 6.000.000 auf den Namen lautende Genussrechte mit einem Nennbetrag von jeweils Euro 10,-. Dies entspricht einem Gesamtnennbetrag von Euro 60.000.000,-. Davon entfallen jeweils 500.000 Stück Genussrechte auf die Genussrechte TypC, TypD und Typ E, 1,0 Mio.

 

 

Stück Genussrechte auf Typ A sowie 3,5 Mio. Stück

Genussrechte auf die Genussrechte Typ B. Jedes

Genussrecht beinhaltet die gleichen Rechte und Pflichten für die Genussrechtsinhaber sowie die gleichen Rechte und Pflichten der Emittentin gegenüber den Genussrechtsinhabern.

 

Anzahl und Gesamtbetrag der angebotenen Genussrechte

Der Gesamtbetrag der angebotenen Genussrechte beträgt EUR 60.000.000,00. Die Leistung des Ge- nusskapitals auf die gezeichneten Genussrechte erfolgt gemäß den Angaben im Zeichnungsschein. Der vom Investor zu erbringende Zeichnungsbetrag beträgt mindestens Euro 10,00. Die Anzahl der angebotenen Genussrechte beträgt daher je nach Höhe der einzelnen Zeichnungen 6.000.000 Stück.

 

Rechte der Anleger

 

Rechte der Anleger – Ergebnisbeteiligung

Typ A

Die Ausgabe der Genussrechte Typ A erfolgt zu 100 % des Nennbetrags. Als einmalige Abschlussgebühr fällt ein Agio an. Das Agio beträgt 5 % des Nennbetrages. Die Mindestzeichnungssumme beträgt Euro 3.000,-. Die Rückzahlung von dem eingezahlten

Nennbetrag inklusive Gewinn /Verlust ist von der im

Abschluss festgelegten Vertragslaufzeit und der Nennbetraghöhe abhängig. Der Nennbetrag liegt zunächst mindestens 3 volle Geschäftsjahre fest. Dann

folgt die Ratenauszahlung in einer vorab festgelegten

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Anzahl von jährlichen Raten. Die eingezahlten

Genussrechte werden gewinnabhängig mit einer

Dividende bedient, die endfällig, also am Ende der Laufzeit berechnet und ausgeschüttet wird. Also in dem Fall, für jede Rate zum Tag der Auszahlung. Dabei berechnet sich die Dividende der Genussrechte Typ A folgendermaßen: Dividende = N * (1 + 0,06)L – N wobei N dem eingezahlten Nennbetrag und L der Laufzeit entspricht. Eine Beteiligung an etwaigen

Verlusten ist auf die Höhe des gezeichneten Anlagebetrages (Nennbetrag zzgl. Agio) beschränkt. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.

 

Typ B

Die Genussrechtsbeteiligung Typ B bietet dem

Anleger die Möglichkeit, die Genussrechte in 180 Monatsraten zu erwerben. Die Ausgabe der Genussrechte erfolgt zu 100 % des Nennbetrages.

Die monatlich zu zahlende Rate beträgt mindestens Euro 30,-, so dass die Mindestzeichnungssumme insgesamt Euro 5.400,- beträgt. Als einmalige Abschlussgebühr fällt ein Agio an. Das Agio beträgt 5 % des Nennbetrages. Die eingezahlten Genussrechte werden gewinnabhängig mit einer

Dividende bedient, die endfällig, also am Ende der Laufzeit berechnet und ausgeschüttet wird. Dabei berechnet sich die Dividende folgendermaßen: Dividende = N * (1 + 0,07)L – N wobei N dem eingezahlten Nennbetrag und L der Laufzeit entspricht.

Die Zahlung steht unter dem Vorbehalt, dass sie aus den von der Emittentin während des Geschäftsjahres erwirtschafteten Jahresüberschuss

i.S. des § 275 Handelsgesetzbuches erfolgen kann, sofern dieser Jahresüberschuss nicht zur Tragung eines negativen Jahresergebnisses der Vorjahre verwendet werden muss. Eine solche Ausgleichspflicht besteht insbesondere dann, wenn während der Laufzeit der Genussrechte ein negatives Jahresergebnis von den Genussrechten getragen worden ist. Reicht der Jahresüberschuss eines Geschäftsjahres zur Zahlung der Dividende nicht oder nicht vollständig aus, so reduziert sich der auf das jeweilige Genussrecht entfallende Ausschüttungsbetrag entsprechend. Es besteht während der Laufzeit der Genussrechte ein Nachzahlungsanspruch für nicht oder nur teilweise bediente Dividendenansprüche aus den in den folgenden Geschäftsjahren erwirtschafteten Jahresüberschüssen. Im Übrigen darf durch die Zahlung der Dividenden bei der Emittentin ein

Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt werden. Im Rahmen der Genussrechtsbeteiligung Typ B ist eine Kontoeröffnungszahlung in Höhe von 15 % des gezeichneten Nennbetrages zu Leisten.

 

Typ C

Die Ausgabe erfolgt zum Nennbetrag (100 %) der Genussrechte. Als einmalige Abschlussgebühr fällt ein Agio an. Das Agio beträgt 5 % des Nennbetrages.

Die Mindestzeichnungssumme beträgt Euro 1.000,-. Die eingezahlten Genussrechte werden gewinnabhängig mit einer Dividende bedient, die endfällig, also am Ende der Laufzeit berechnet und ausgeschüttet wird. Dabei berechnet sich die Dividende der Genussrechte Typ C folgendermaßen: Dividende = N * (1 + 0,06)L – N wobei N dem eingezahlten Nennbetrag und L der Laufzeit entspricht. Darüber hinaus erhält der Genussrechtsinhaber am Ende der Laufzeit eine Bonusdividende in Höhe von 10 % der Dividende. Die Zahlung steht unter dem Vorbehalt, dass sie aus den von der Emittentin während des Geschäftsjahres

 

erwirtschafteten Jahresüberschuss i.S. des § 275, Handelsgesetzbuches erfolgen kann, sofern dieser

Jahresüberschuss nicht zur Tragung eines negativen Jahresergebnisses der Vorjahre verwendet werden muss. Eine solche Ausgleichspflicht besteht insbesondere dann, wenn während der Laufzeit der Genussrechte ein negatives Jahresergebnis von den

Genussrechten getragen worden ist. Reicht der

Jahresüberschuss eines Geschäftsjahres zur Zahlung der Dividende nicht oder nicht vollständig aus, so reduziert sich der auf das jeweilige Genussrecht entfallende Ausschüttungsbetrag entsprechend. Es besteht während der Laufzeit der Genussrechte ein Nachzahlungsanspruch für nicht oder nur teilweise bediente Dividendenansprüche aus den in den folgenden Geschäftsjahren erwirtschafteten Jahresüberschüssen. Im Übrigen darf durch die Zahlung der Dividenden bei der Emittentin ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt werden.

 

Typ D

Die Ausgabe erfolgt zum Nennbetrag (100 %) der Genussrechte. Als einmalige Abschlussgebühr fällt ein Agio an. Das Agio beträgt 5 % des Nennbetrages. Die Mindestzeichnungssumme beträgt Euro 1.000,-.

Die eingezahlten Genussrechte werden gewinnabhängig mit einer Dividende bedient, die endfällig, also am Ende der Laufzeit berechnet und ausge-schüttet wird. Dabei berechnet sich die Dividende der Genussrechte Typ D folgendermaßen: Dividende = N * (1 + 0,045)L – N wobei N dem eingezahlten Nennbetrag und L der Laufzeit entspricht. Darüber hinaus erhält der

Genussrechtsinhaber am Ende der Laufzeit eine Bonusdividende in Höhe von 10 % der Dividende. Die Zahlung steht unter dem Vorbehalt, dass sie aus den von der Emittentin während des Geschäftsjahreserwirtschafteten Jahresüberschuss i.S. des § 275, Handelsgesetzbuches erfolgen kann, sofern dieser

Jahresüberschuss nicht zur Tragung eines negativen Jahresergebnisses der Vorjahre verwendet werden muss. Eine solche Ausgleichspflicht besteht insbesondere dann, wenn während der Laufzeit der Genussrechte ein negatives Jahresergebnis von den

Genussrechten getragen worden ist. Reicht der Jahresüberschuss eines Geschäftsjahres zur Zahlung der Dividende nicht oder nicht vollständig aus, so reduziert sich der auf das jeweilige Genussrecht entfallende Ausschüttungsbetrag entsprechend. Es besteht während der Laufzeit der Genussrechte ein Nachzahlungsanspruch für nicht oder nur teilweise bediente Dividendenansprüche aus den in den folgenden Geschäftsjahren erwirtschafteten Jahresüberschüssen. Im Übrigen darf durch die Zahlung der Dividenden bei der Emittentin ein

Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt werden.

 

Typ E

Die Ausgabe der Genussrechte erfolgt zu 50 % des

Nennbetrags. Als einmalige Abschlussgebühr fällt ein

Agio an. Das Agio beträgt 5 % des Nennbetrages. Die

Mindestzeichnungssumme beträgt Euro 1.000,-. Eine Gewinnausschüttung erfolgt in der Laufzeit von zehn vollen Geschäftsjahren nicht. Nach Ablauf der Genussrechtsbeteiligung soll den Anlegern aus

Gewinnen das Genussrechtskapital zu 100 % des Nennbetrages zurückgezahlt werden. Eine Beteiligung an etwaigen Verlusten ist auf die Höhe des gezeichneten Anlagebetrages (Nennbetrag zzgl. Agio) beschränkt. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.

 

 

Rechte der Anleger – Kündigung

Die Laufzeit der Beteiligung der Genussrechte Typ A ist nach den Angaben bei Vertragsabschluss einzuhalten und liegt bei mindestens 6 Jahren. Eine Kündigung ist nicht möglich. Die Laufzeit endet automatisch mit der letzten Ratenauszahlung. Eine Kündigung der Beteiligung der Genussrechte Typ B, C und D kann sowohl durch den Anleger als auch durch die Emittentin erstmalig zum Ablauf der Mindestlaufzeit zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Die Mindestlaufzeit der Genussrechte Typ B beträgt 15 Jahre, Typ C 5 Jahre und D beträgt drei Jahre jeweils zzgl. des laufenden Geschäftsjahres. Danach kann die Kündigung zum Ende eines jeden Geschäftsjahres(zum 31.12.) erfolgen. Erfolgt zu diesem Termin keine Kündigung, so können die Genussrechte nachfolgend jeweils zum Ablauf eines weiteren Geschäftsjahres gekündigt werden. In jedem Fall ist eine Kündigungsfrist bei den Genussrechten Typ D von sechs Monaten, bei den Genussrechten

Typ C von einem Jahr, bei den Genussrechten Typ B von zwei Jahren einzuhalten. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Maßgeblich für den Zeitpunkt der Wirksamkeit der Kündigung ist der Zugang bei der Emittentin.

 

Die Laufzeit der Beteiligung der Genussrechte Typ

E beträgt zehn volle Geschäftsjahre. Die

Beendigung der Beteiligung erfolgt nicht durch

Kündigung, sondern mit Ablauf der zehn vollen Geschäftsjahre zum Ende des zehnten Geschäftsjahres.

 

 

Anleger- Informations- und Kontrollrechte

Nach den gesetzlichen Bestimmungen obliegt die Geschäftsführung allein dem Geschäftsführer der

Emittentin. Dem Anleger stehen keine

Mitgliedschaftsrechte, insbesondere keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte in der Gesellschafterversammlung zu.

 

Anleger- Mitwirkungspflicht

Um einen reibungslosen Ablauf der Beteiligung zu gewährleisten, sind die Anleger verpflichtet, Änderungen des Namens (z.B. infolge einer Heirat), der Anschrift oder anderer für die Verwaltung der Genussrechte relevanter Daten (wie

z.B. Kontoverbindung) der Gesellschaft unverzüglich anzuzeigen. Die Gesellschaft ist berechtigt, mit befreiender Wirkung an die im Genussrechtsregister eingetragenen Genussrechtsinhaber zu leisten.

Anleger- Rangstellung

Die Ansprüche aus den Genussrechten samt Dividendenzahlungen begründen unmittelbare, nachrangige und nicht dinglich besicherte Forderungen gegen die Emittentin, die untereinander und mit allen anderen nachrangigen und nicht dinglich besicherten Verpflichtungen der Emittentin im gleichen Rang stehen.

 

 

Im Falle der Insolvenz oder Liquidation der Emittentin sind die Ansprüche der Anleger erst nach einer etwaigen Befriedigung dinglich besicherter Ansprüche anderer Gläubiger (z.B. Kreditinstitute) sowie anderer nicht nachrangiger

Gläubiger (z.B.Lieferanten) zu bedienen

 

Rechte der Anleger- Liquidationserlös

Die Anleger haben keine Rechte an den Vermögensgegenständen und Rechten der Emittentin und sind auch nicht am Liquidationserlös der Emittentin beteiligt.

Rechte der Anleger- Stille Reserven

Die Anleger sind nur dann an den stillen Reserven der Emittentin beteiligt, soweit die stillen Reserven ertragswirksam während der Laufzeit der Beteiligung aufgedeckt werden. In diesem Fall können die Anleger im Rahmen der Ergebnisbeteiligung an den stillen Reserven partizipieren. Die Emittentin ist nicht verpflichtet, zu Vermeidung eines Jahresfehlbetrages stille Reserven aufzudecken.

 

 

Rechte der Anleger- Rückzahlung

Der Anleger hat gegen die Emittentin einen

Anspruch auf Rückzahlung des Genusskapitals. Die Rückzahlung der wirksam gekündigten Genussrechte erfolgt am 31.Juli des dem Zeitpunkt der Wirksamkeit der Kündigung bei den Genussrechten

Typ B, C und D bzw. des Ablaufs der zehn vollen Geschäftsjahren bei den Genussrechten Typ E folgenden Geschäftsjahres bzw. bei den Genussrechten Typ A finden jährliche Ratenauszahlungen zum 31. Juli einer vertraglich festgelegten zahl von Jahren statt.

 

Bei einer Kündigung zum 31. Dezember 2016 also am 31.Juli 2017. Die Rückzahlung der Genussrechte Typ E soll zu 100 % des Nennbetrags der gezeichneten Genussrechte erfolgen, wenn das Genussrechtskapital nicht durch Verluste der Gesellschaft reduziert ist und die ASMA KG über ausreichende Gewinne verfügt, um die Differenz aus dem reduzierten Ausgabekurs (50 %) zu bedienen. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, reduziert sich der Rückzahlungsanspruch entsprechend.

Die Rückzahlung der Genussrechte Typ B, Typ C und Typ D erfolgt nach wirksamer Kündigung zum Buchwert der Genussrechte. Der Buchwert entspricht dem Nennbetrag, soweit von den Genussrechten kein negatives Jahresergebnis zu tragen ist. Die Höhe des ggf. auf die Genussrechte entfallenden negativen Jahresergebnisses (Verlustanteil) bemisst sich anhand des zum Zeit- punkt der Wirksamkeit der Kündigung in der Gewinn- und Verlustrechnung der Emittentin

ausgewiesenen Jahresfehlbetrages i.S. des § 275 HGB, soweit die Genussrechte nicht bereits während der Laufzeit Verluste getragen haben und die Verluste nicht durch Jahresüberschüsse in den Folgejahren vollständig wiederaufgeholt worden sind. In diesem Fall wird ein etwaiger Jahresfehlbetrag dadurch auf die Genussrechte verteilt, in dem das Genusskapital (d. h. der Gesamtnennbetrag von Euro 60.000.000,-) im Verhältnis zu den bilanzierten nicht besonders gegen Ausschüttung geschützten Eigenkapitalbestandteilen der Emittentin ( Gewinnrücklagen, Genusskapital anderer als der hier angeboten Tranchen) anteilig vermindert wird. Im Verhältnis zu den besonders gegen Ausschüttung geschützten Eigenkapitalbestandteilen ( gezeichnetes Kapital;

Kapitalrücklage i.S. des § 272 Nr. 1-3 HGB) wird das Genusskapital vorrangig vermindert. D.h. soweit die während der Laufzeit von den Genussrechten getragenen Verluste noch nicht durch Jahresüberschüsse ausgeglichen worden sind, entspricht der Buchwert dem Nennbetrag abzüglich der noch nicht wieder ausgeglichenen Fehlbeträge zzgl. des zum Zeitpunkt der Wirksamkeit der Kündigung ausgewiesenen Jahresüberschusses / Jahresfehlbetrages der Emittentin.

 

Bestandsschutz

Der Bestand der Genussrechte wird weder durch Verschmelzung noch Umwandlung oder Bestandsübertragung der ASMA KG berührt.

 

Sonderkündigungsrecht

Die ASMA KG darf die Genussrechte ausnahmsweise außerordentlich kündigen, wenn sie den gesamten Geschäftsbetrieb verkauft oder einen Börsengang (IPO) durchführt. In diesem Fall ist die ASMA KG verpflichtet, den Anlegern neben der anteiligen Gewinnbeteiligung den eingezahlten Nennbetrag des gezeichneten Genussrechts zurückzuzahlen und eine Bonuszahlung in Höhe von 5% bezogen auf den eingezahlten Nennbetrag zu gewähren.

 

 

 

Qualifizierte Nachrangabrede

Im Rahmen der vereinbarten qualifizierten

Nachrangabrede treten die Ansprüche aus den Genussrechten, insbesondere die Gewinn- und Zahlungsansprüche, gegenüber den Ansprüchen aller gegenwärtigen und zukünftigen nicht nachrangigen Gläubiger der ASMA KG im Rang zurück. Die Anleger als Gläubiger sind deshalb verpflichtet, ihre nachrangigen Ansprüche gegenüber der ASMA KG solange nicht geltend zu machen, wie deren Befriedigung zu einer Überschuldung der ASMA KG führen würde. Dies bedeutet, dass die

Ansprüche der Anleger im Fall der Insolvenz der ASMA KG erst nach vollständiger Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zu bedienen sind. Leistungen auf die im Rang zurückgetretenen Forderungen können die Anleger als Gläubiger im Ergebnis also nur verlangen, wenn die Leistung aus einem Bilanzgewinn oder sonstigem freien Vermögen der ASMA KG möglich ist. Im Fall der Insolvenz werden die Anleger nur aus dem Überschuss bedient, der nach §199 InsO zur Verteilung an die Gesellschafter der ASMA KG zur Verfügung steht. Die vorstehenden Ausführungen gelten entsprechend für den Fall der Liquidation.

.

 

 

 

 

Wesentliche Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Vermögensanlage

 

Allgemeiner Hinweis

Die nachfolgende Darstellung erörtert die nach Ansicht des Anbieters für eine in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige natürliche Person, die ihre Genussrechte im Privatvermögen hält, die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption. Dabei ist zu beachten, dass die steuerliche Einnahme- und Ausgabengestaltung sich jeweils nach der individuellen Situation eines jeden einzelnen Investors richtet. Im Hinblick auf die persönliche Steuersituation sollte in jedem Fall der eigene Steuerberater zu Rate gezogen werden. Zählen die Genussrechte zum Betriebsvermögen ergeben sich abweichende steuerliche Folgen.

 

Die nachfolgenden Ausführungen beruhen auf den zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung geltenden steuerlichen Regelungen.

 

Besteuerung der Gewinnanteile Mit Zahlung der gezeichneten Genussrechtsanteile überlässt der Anleger der ASMA KG Kapital zu Anlagezwecken. Aus dieser Verwendung fließen dem Anleger Erträge zu. Die Einnahmen aus der Gewinnbeteiligung des Genusskapitals gelten steuerlich als Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG) und unterliegen damit der Einkommensteuer. Die Zinserträge sowie ein

eventueller Veräußerungsgewinn bei Übertragung der Genussrechte sind im Privatvermögen natürlicher Personen grundsätzlich im Rahmen der Abgeltungssteuer steuerpflichtig. Die Erträge aus den Genussrechten unterliegen der zum 01. Januar 2009 eingeführten Abgeltungssteuer. Die ASMA KG ist bei Auszahlung der Zinsen verpflichtet, die anfallende

Abgeltungssteuer in Höhe von 25% zuzüglich des

Solidaritätszuschlages in Höhe von 5,5% der Abgeltungssteuer im Wege des Vorwegabzuges an das Betriebsstättenfinanzamt abzuführen. Über die Zahlung dieser Steuern erhält der Anleger eine Bescheinigung. Darüber hinaus übernimmt die Anbieterin keine Zahlungen von Steuern.

 

Anleger die einer Religionsgemeinschaft angehören, die Kirchensteuer erhebt, haben die Möglichkeit, die für das jeweilige Bundesland geltende Kirchensteuer (in Bayern und BadenWürttemberg 8,00%, in allen anderen Bundesländern 9,00%) zusammen mit der Abgeltungssteuer automatisch durch die Genussrechtsgesellschaft abführen zu lassen. Einen entsprechenden Antrag erhalten die Anleger auf Wunsch zusammen mit der Annahmeerklärung ihrer Zeichnung von der Genussrechtsgesellschaft. Die Erklärung der Kirchensteuer kann auch durch den Investor selbst mit seiner persönlichen Einkommensteuererklärung erfolgen. Der an den Investor auszuzahlende bzw. gutzuschreibende Betrag reduziert sich somit um den Steuerabzug. Durch die Abgeltungssteuer ist die Höhe der Steuern auf 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag sowie ggf. Kirchensteuer begrenzt, auch wenn der persönliche Einkommensteuersatz des Investors über 25% liegt.

 

Liegt der persönliche Einkommensteuersatz des Anlegers unter 25%, ist die Emittentin dennoch verpflichtet, Abgeltungssteuer in Höhe von 25% zzgl. Solidaritätszuschlag abzuführen. Die Anleger können sich den zu viel gezahlten Betrag jedoch durch die Abgabe einer Einkommensteuererklärung vom Finanzamt erstatten lassen. Es ist zu beachten, dass Kosten, die bei dem Investor persönlich entstehen (z.B. Zinsen bei Fremdfinanzierung seiner Genussrechtseinlage), vom Anleger steuerlich nicht als Werbungskosten geltend gemacht werden können, da seit Einführung der Abgeltungssteuer nicht mehr die tatsächlich angefallenen Werbungskosten, sondern nur noch der Sparer Pauschbetrag in Höhe von 801,00 Euro (Einzelpersonen) bzw.1.602,00Euro (zusammen veranlagte Eheleute) berücksichtigt wird.

 

Sofern die Genussrechte zum Betriebsvermögen zählen, werden die Genussrechtserträge steuerlich als Betriebseinnahmen erfasst und unterliegen deshalb nicht der Abgeltungssteuer., sondern der regulären Besteuerung. In bestimmten Ausnahme- fällen kommt die Abgeltungssteuer ebenfalls nicht zur Anwendung, etwa wenn der Anleger zu mindestens 10% an der Gesellschaft beteiligt ist oder einem solchermaßen beteiligten Gesellschafter nahe steht. Da die Emittentin kein Kreditinstitut ist, können Freistellungsaufträge und Nichtveranlagungsbescheinigungen leider nicht berücksichtigt werden.

Hält der Anleger die Genussrechte im Privatvermögen und erzielt er aus den Genussrechten steuerliche Verluste, z.B. infolge einer Veräußerung des Genussrechtes, so können diese Verluste nur mit positiven Kapitaleinkünften des laufenden oder eines späteren Jahres ausgeglichen werden (§ 20 Abs. 6 EStG).

Kapitalrückzahlung

Eine Rückzahlung der Genussrechte erfolgt bei Kündigung, frühestens nach Ablauf der Mindestvertragsdauer, siehe auch Genussrechtsbedingungen. Die Rückzahlung des eingezahlten Genuss-Kapitals ist als solches nicht steuerbar. Soweit sich jedoch der Rückzahlungsbetrag durch Gewinn-oder Verlustzuweisungen erhöht oder vermindert, sind diese variablen Betragsbestandteile steuerrelevant. Dies bedeutet, dass mit dem Zufluss der Kapitalrückzahlung unter Anrechnung von Gewinnen oder Verlusten der entsprechende Differenzbetrag bei der Besteuerung des Anlegers zu berücksichtigen ist.

Sparer-Pauschbetrag

Die von der ASMA KG auf die Genussrechtserträge einbehaltene und abgeführte Kapitalertragsteuer ist als Bruttobesteuerung mit einem einheitlichen Steuersatz ausgestaltet. Ledige und getrennt veranlagte Ehegatten können jährlich insgesamt bis zu Euro 801,- pro Person an Kapitaleinkünften steuerfrei vereinnahmen, zusammen veranlagte Ehegatten insgesamt bis zu Euro 1.602,-. Soweit die Gewinnanteile zusammen mit den sonstigen Kapitalerträgen des Anlegers im Kalenderjahr danach den Sparer-Pauschbetrag nicht übersteigen, kann sich der Anleger die einbehaltene Steuer im Rahmen seiner steuerlichen Veranlagung erstatten lassen.

 

 

Werbungskosten

Der Abzug der tatsächlich angefallenen

Werbungskosten ist bei Kapitaleinkünften im

Privatvermögen grundsätzlich ausgeschlossen (§ 20

Abs. 9 EStG). Dies gilt auch, wenn es infolge der Ausübung des Veranlagungswahlrechts zu einer Veranlagung kommt.

 

Besteuerung von Veräußerungsgewinnen

Hält der Anleger die Genussrechte im Privatvermögen, unterliegt der Veräußerungsgewinn, also der Veräußerungspreis abzgl. Der Anschaffungs- und Veräußerungskosten, der

Einkommensteuer (§§ 20 Abs. 2 Nr. 7 i.V.m. 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG). Die Veräußerungsgewinne sind unabhängig von einer Haltefrist steuerbar und ebenfalls grundsätzlich von der Abgeltungssteuer erfasst, so dass insoweit die obigen Ausführungen gelten. Sofern die Genussrechte zum Betriebsvermögen zählen, werden die Veräußerungsgewinne steuerlich als Betriebseinnahmen erfasst und unterliegen deshalb nicht der Abgeltungssteuer.

Zinsschranke

Die sog. Zinsschranke (vgl. §§ 4h EStG, 8a KStG) schränkt den steuerlichen Betriebsausgabenabzug von Zinsaufwendungen eines Unternehmens in Abhängigkeit vom erzielten Gewinn ein. Finanzierungsaufwendungen sind steuerlich demgemäß nur noch zu 30% des EBITDA abzugsfähig. EBITDA entspricht dabei grundsätzlich dem Gewinn vor Steuern, Finanzierungsaufwendungen und –erträgen sowie

Abschreibungen. Die Zinsschranke kommt jedoch

Nur dann zur Anwendung, wenn die jährlichen

Zinsaufwendungen des Betriebes, unter

Berücksichtigung eines etwaigen Zinsvortrags die

Zinserträge um mind. EUR 3 Mio. übersteigen, der Betrieb zu einem Konzern gehört und, oder aber der sog. Eigenkapitalvergleich dazu führt, dass die Eigenkapitalquote des Betriebs am Schluss des vorangegangenen Abschlussstichtages die des Konzerns. um mehr als zwei Prozentpunkte unterschreitet.

Erbschafts- und Schenkungssteuer

Der Erwerb von Genussrechten von Todes wegen sowie die Schenkung von Genussrechten unter Lebenden unterliegen der Erbschaft- und Schenkungsteuer, soweit der Erblasser oder Schenker oder der Erbe, Beschenkte oder sonstige Erwerber zur Zeit der Vermögensübernahme in Deutschland seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Auf- enthalt hatte oder aber deutscher Staatsangehöriger ist.

Für Familienangehörige und Verwandte kommen

Freibeträge in unterschiedlicher Höhe zur Anwendung.

 

Sonstige Steuern

Der Erwerb und die Veräußerung von Genussrechten sind umsatzsteuerfrei. Ebenso erhebt die Bundesrepublik Deutschland keine Börsenumsatzsteuer, Gesellschaftssteuer, Stempelabgabe oder ähnliche Steuern auf die Übertragung von Genussrechten.

 

Einschränkungen der Übertragbarkeit und freien Handelbarkeit von Genussrechten

Die Genussrechte können grundsätzlich abgetreten werden. Jede Veräußerung bedarf jedoch der Zustimmung der Gesellschaft (Vinkulierung), die nur aus wichtigem Grund verweigert werden darf. Insoweit unterliegt die Verwendungsmöglichkeit des Genussrechts einer rechtlichen Beschränkung. Die Zustimmung darf nur aus wichtigem Grund verweigert werden. Bei der Übertragung von Teilen der Genussrechte oder der Übertragung an mehrere neue Inhaber sind die Genussrechte so aufzuteilen, dass sowohl die beim bisherigen Inhaber verbleibenden als auch die an jeden neuen Inhaber übertragenen Genussrechte die Mindesteinlage von 1000 Euro nicht unterschreiten. Eine Übertragung der Genussrechte auf Dritte erfolgt im Wege der Abtretung gemäß § 398ff. BGB. Im Fall des Todes des Namens-Genussrechts-Inhabers treten die Erben an dessen Stelle.

 

Hält der Investor die Genussrechte in seinem Privatvermögen und erzielt er bei einer

Übertragung bzw. Abtretung einen über dem

Erwerbspreis liegenden Kaufpreis, so ist der

Veräußerungsgewinn im Rahmen der

Abgeltungssteuer steuerpflichtig

 

Einschränkung der freien Handelbarkeit

Die Verwendungsmöglichkeit der Genussrechte ist In tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht beschränkt. Trotzdem die Namens-Genussrechte Veräußert werden können, werden sie nicht an Einer Börse oder einem anderen Sekundärmarkt gehandelt.

Die freie Handelbarbeit der Genussrechte ist somit mangels Existenz einer Börse oder eines anderen Sekundärmarktes eingeschränkt.

 

Zahlstelle

Zahlstelle ist die ASMA KG in eigener Durchführung.

Die Anschrift lautet:

ASMA KG

Kaiserstraße 50,

D-73547 Lorch

Die ASMA KG führt bestimmungsgemäß Zahlungen

An die Investoren aus. Zudem hält die ASMA KG den

Verkaufsprospekt zur kostenlosen Ausgabe an die Investoren bereit. Die Zahlungen werden nur unbar per Überweisung auf ein vom Anleger benanntes Konto ausgeführt.

Dieses Konto muss so eingerichtet sein, dass darauf unregelmäßig eingehende Einzahlungen Dritter (in diesem Falle: Einzahlungen von der ASMA GMBH & CO. KG ) zugelassen sind. Die ASMA KG ist berechtigt, mit befreiender Wirkung an den jeweils im Genussrechtsregister der Emittentin eingetragenen Anleger Zahlungen zu leisten. Sie ist außerdem berechtigt, weitere Zahlstellen zu benennen und die Benennung einzelner Zahlstellen zu widerrufen.

 

Annahmestelle für Willenserklärungen

Die ASMA KG ist Annahmestelle für Willenserklärungen des Publikums für den Erwerb von Genussrechten

 

Zeichnungsschein, Verkaufsprospekt

Die Zeichnung der Genussrechte erfolgt mittels des vollständig ausgefüllten und vom Anleger eigenhändig unterschriebenen Zeichnungsscheins für die ASMA KG – Genussrechte.

 

Die ASMA KG hält den Verkaufsprospekt zur kostenlosen Ausgabe an die Anleger bereit.

 

Zeichnung und Bezug der Genussrechte

Jede natürliche oder juristische Person kann Ge- nussrechte durch Zeichnungen und Annahme durch die ASMA KG erwerben. Nach Eingang und Annahme des Zeichnungsscheins erhalten die Anleger eine Bestätigung über die Annahme ihrer Zeichnung sowie ihre persönliche Kundennummer. Nach Einzahlung des Zeichnungsbetrages werden sie namentlich mit Ihrer Einlage in das Genussrechtsregister der Emittentin aufgenommen.

Die Zeichnungserklärungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der ASMA KG angenommen. Im Falle eines Überhangs am Tage der Schließung des Angebotes erfolgt die Zuteilung der Genussrechte an die Investoren per Losverfahren.

 

Einzahlung des Genuss-Kapitals

Die ASMA KG zieht das gezeichnete GenussKapital innerhalb von 10 Tagen nach Annahme der

Zeichnungserklärung von der im Zeichnungsschein angegebenen Kontoverbindung des Investors ein. Bei Genussrechten Typ B, Rateneinzahlungen, sind weitere Monatliche Rateneinzahlungen nach Vertragshöhe und Laufzeitlänge fällig.

Kontoinhaber: ASMA KG Kontonummer: 114 056 005 Bankleitzahl: 613 901 40 Bank: Volksbank Schwäbisch Gmünd eG

 

Bei jeder Einzahlung sind die Kundennummer, Name und Wohnort des Anlegers anzugeben. Die Kundennummer wird dem Anleger von der Emittentin zusammen mit der Annahmeerklärung seiner Erstzeichnung mitgeteilt.

 

Zeichnungsfrist

Das öffentliche Angebot der vorliegenden Genuss- rechte beginnt einen Werktag nach Veröffentlichung des Verkaufsprospektes. Die Zeichnungsfrist endet spätestens mit Vollzeichnung des Genuss- Kapitals in Höhe von EUR 60.000.000,00. Die Zeichnungsfrist kann jederzeit durch die Geschäftsführung nach deren freiem Ermessen auch vor dem Erreichen des genannten Maximalbetrages geschlossen werden. Darüber hinaus besteht keine Möglichkeit, die Zeichnung vorzeitig zu schließen oder Zeichnungen, Anteile oder Beteiligungen zu kürzen.

 

Erwerbspreis

Der vom Anleger zu zahlende Erwerbspreis ist die

Zeichnungssumme, diese beträgt mindestens EUR

 

1.000,00 bei Typ C, Typ D und Typ E, EUR

3.000,00 bei Typ A und EUR 5.400 bei Typ B (Mindestzeichnungssumme). Erhöhungen der Einlage sind in Schritten von EUR 100,00 bei Typ A, C, D und E, sowie in Schritten von EUR 10,00 bei Typ B möglich. Bitte die Genussrechtsbedingungen der einzelnen Typen beachten!

 

Grenzüberschreitendes Angebot

Die Vermögensanlagen werden nur in Deutschland angeboten. Teilbeträge für ein Angebot in verschiedenen Staaten sind nicht vorgesehen.

 

Weitere Kosten

Beim Erwerb der Genussrechte Typ A, Typ B und Typ C sind 5% und bei Typ E 3% Agio fällig. Bei vorzeitiger vertragswidriger Beendigung der Genussrechtsbeteiligung, die die Gesellschaft nicht zu vertreten hat, schuldet der Anleger der Gesellschaft zur Deckung der Emmissions-,

Vertriebs- und Verwaltungskosten eine

Abgangsentschädigung in Höhe von 12% des vom

Anleger gezeichneten Nennbetrages. Bei Übertragung des Genuss-Rechts an einen Drit- ten schuldet der übertragende Anleger der Gesellschaft zur Deckung der damit verbundenen Verwaltungskosten der Gesellschaft einen Betrag in Höhe von EUR 25,00 je Einzelübertragung. Darüber hinaus sind mit dem Erwerb, der

Verwaltung und der Veräußerung der Vermögensanlage für den Anleger keine weiteren Kosten verbunden.

 

Weitere Leistungsverpflichtungen

Die Anleger sind nicht verpflichtet, weitere Leistungen zu erbringen, insbesondere weitere Zahlungen zu leisten.

 

Gesamthöhe der Provisionen

Die Gesamthöhe der Provisionen stehen zum

Zeitpunkt der Prospektaufstellung noch nicht fest. Das Agio wird für die Eigenkapitalbeschaffung verwendet. Zusätzliche Provisionen können nicht ausgeschlossen werden.

 

Genussrechtsbedingungen

Grundlage der unternehmerischen Beteiligung der Genussrechts-Inhaber sind die Genussrechtsbedingungen, die auf den Seiten 53ff. in diesem Prospekt abgedruckt sind sowie die jeweilige Zeichnungserklärung.

 

Anlegerkapitalverwendung

 

Die ASMA KG plant in den kommenden Jahren entsprechend dem Mittelzufluss aus Anlegergeldern Investitionen in Immobilien, schwerpunktmäßig in vermietete Bestandsimmobilien zu investieren. Darüber hinaus wird die Gesellschaft zur Steuerung der Liquidität auch noch erntestarke preisgünstige Forstflurstücke sowie Bestandsimmobilien mit überschaubaren Bauschäden oder Sanierungsstau kaufen. Die Forstflächen können abgeerntet und die Immobilien kurzfristig saniert und gewinnbringend verkauft werden. So steht auch kurzfristig zuzüglich der laufenden Mieteinnahmen ausreichend Kapital für Anleger bereit.

 

Um auf Marktentwicklungen flexibel reagieren zu können, hat sich die ASMA KG zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung noch auf keine konkreten Anlageobjekte festgelegt.

 

Nur solche von dem bautechnischen Personal bzw. mit Hilfe von Sachverständigen gewissenhaft analysierte und geprüfte Standorte, entsprechend den im folgenden dargestellten Investitionsrichtlinien, kommen für den Erwerb der Immobilien in Betracht. Die Immobilieninvestitionen sind auf verschiedene regionale Standorte in Deutschland verteilt, wobei sich die Gesellschaft auf Standorte unter Berücksichtigung von Wirtschafts- und Immobilienmarktindikatoren der jeweiligen

Regionen konzentriert. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt auf vermietete Bestandsimmobilien. Dabei wird vorzugsweise in so genannte Vorzugsimmobilien, d.h. Immobilien, die aus Zwangsversteigerungen Auktionen und Bankverwertungen die weit unter Wert erworben werden können, investiert. Die Gesellschaft wird neben Wohnimmobilien auch in Gewerbeimmobilien investieren. Die Immobilien müssen stets hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit sorgfältig eingehend geprüft werden. Der Erwerb der vermieteten Bestandsimmobilien erfolgt zum maximal siebenfachen der Jahresnettokaltmiete. Der Erwerb der Immobilien erfolgt durch Barkauf ohne den Einsatz von Fremdmitteln, so dass ein Finanzierungsrisiko ausgeschlossen ist.

 

 

Informationen zur ASMA KG

Firma, Gründung, Sitz

Die Firma der Emittentin lautet ASMA GMBH & CO. KG . Die

Emittentin der Genussrechte hat ihren Sitz in

Lorch. Die Geschäftsanschrift lautet Kaiserstraße

50, D-73547 Lorch

Gründungsdatum, Dauer, Rechtsform- und Ordnung

Das Gründungsdatum der ASMA KG ist der

07. August 2010. Die Emittentin ist eine Kommanditgesellschaft – KG – , die auf unbestimmte Dauer errichtet wurde. Die Emittentin unterliegt der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland.

Gegenstand des Unternehmens

Der Gegenstand des Unternehmens sind betreiben mehrerer Internetprojekte (Auktionen, Inserate, Flirts, Amateurechat, usw.) und Immobiliengeschäfte (Ankauf, Verwaltung, Verkauf). Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen befugt, die unmittelbar oder mittelbar für die Erreichung des Geschäftszwecks notwendig und nützlich sind. Die Emittentin kann im In- und Ausland auch Zweigniederlassungen und

Vertretungen errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen gründen, erwerben oder sich an solchen beteiligen. Sie ist berechtigt, Unternehmens- oder Interessen-gemeinschafts-

Verträge abzuschließen und auch stille

Gesellschaften einzugehen. Internetgeschäfte (im

HRG nicht eingetragen) wurden nur zum Eigenkapitalaufbau vorübergehend getätigt und werden nur teilweise in geringem Umfang weiter betrieben. Diese stehen zum Zeitpunkt der

Prospekterstellung teilweise zum Verkauf.

Konzernangaben

Die Emittentin gehört keinem Konzern an.

Handelsregister

Die Emittentin wurde am 16. August 2010 in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter der HRA 722127 eingetragen.

 

Kapitalausstattung und Struktur

Das Einlagekapital der ASMA KG beträgt EUR 200,-. Das Einlagekapital entspricht 2 Teilen. Festkapital, Einlagenkapital Komplementärin Anita Peckl 100,00 Euro, davon 100,00 Euro eingezahlt. Haftkapital, Eigenkapital Kommanditist Reiner Link 100,00 Euro, davon 100,00 Euro eingezahlt. Das Kapital wurde in voller Höhe zur freien Verfügung der Geschäftsführung eingezahlt.

Der persönlich haftende Gesellschafter (die Komplementärin) haftet als natürliche Person voll. Es gibt keine von der gesetzlichen Regelung abweichenden Bestimmungen der Satzung oder des Gesellschaftsvertrags.

Hauptmerkmale der Anteile

Die Hauptmerkmale der Anteile der Gesellschafter bestehen zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung in der Einlagepflicht des gesellschaftsvertraglich festgesetzten Nennbetrages des Geschäftsanteils; der Bestellung, Abberufung und Entlastung sowie der Prüfung und Überwachung des Geschäftsführers; dem Recht auf Teilnahme an der Gesellschafterversammlung, in Bucheinsichts- und Kontrollrechte; der Feststellung des Jahresabschlusses und der Verwendung der Ergebnisse sowie der Beteiligung am Gewinn und Verlust der Gesellschaft.

 

Genussrechtskapital

 

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 32

Die ASMA KG hat am 21. Dezember 2011 beschlossen, Genuss-Kapital in Höhe von bis zu Euro 60.000.000,00 in einer ersten Tranche (2012-5)

zu begeben. Im Bezug auf die Emittentin sind bisher keine Wertpapiere oder Vermögensanlagen im Sinne des § 8f Abs. 1 des Verkaufsprospektgesetzes ausgegeben worden. Die Emittentin ist weder eine Aktiengesellschaft, noch eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Daher entfällt die Angabe über im Umlauf befindliche Wertpapiere, sowie über die Bedingungen über deren Umtausch oder den Bezug.

 

Geschäftstätigkeit der Emittentin

Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sind, der Kauf von renditestarken Bestandsimmobilien (zu etwa 90% Wohn- und Geschäftshäuser, 10%

Forstflächen und sonstige Immobilien). Die Verwaltung, falls erforderlich; der Umbau, die

Sanierung und der Verkauf. Nur eigene Objekte.

Darüber ist die

Emittentin berechtigt, alle zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder zweckmäßig erscheinenden Geschäfte und Maßnahmen durchzuführen. Internetgeschäfte über Werbekostenerstattungen werden nur in geringem Umfang, unter 1 %, weitergeführt.

 

Weitere Einzelheiten zur Geschäftstätigkeit der

Emittentin sowie den Anlagezielen und der Anlagepolitik sind ausführlich ab Seite 6 und 35 beschrieben.

 

Gerichts- und Schiedsverfahren, die einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Emittentin haben können, bestehen nicht.

 

Es bestehen keine laufenden Investitionen. Die Tätigkeit der Emittentin ist nicht durch außergewöhnliche Ereignisse beeinflusst worden.

 

Angaben über die Gründungsgesellschafter der Emittentin

Die Gründungsgesellschafter sind Frau Anita Peckl und Herr Reiner Link.

Die Geschäftsanschrift der Gründungsgesellschafter lautet,

ASMA GMBH & CO. KG , Kaiserstraße 50, 73547 Lorch.

Der Gesamtbetrag der von den

Gründungsgesellschaftern insgesamt gezeichneten und eingezahlten Einlagen beträgt EUR 200,-. Das Einlagenkapital entspricht 2 Geschäftsanteilen.

Komplementärin Anita Peckl, Hohenstaufenstraße 15,

73547 Lorch, hält 1 Geschäftsanteil zu 100,00 Euro, Kommanditist Reiner Link, Kaiserstraße 50, 73547 Lorch, hält 1 Geschäftsanteil zu 100,00 Euro. Das Einlagenkapital wurde in voller Höhe zur freien Verfügung der Geschäftsführung eingezahlt.

 

Die Gehälter richten sich nach Arbeitsaufwand (abhängig von dem Emisionserfolg) und Aufgabenstellung nach den üblichen Gehaltsstrukturen der Aufgabenbereiche und liegen bei Vollbeschäftigung zwischen Euro 30.000,- und Euro 50.000,- pro Jahr. Darüber hinaus steht den Gründungsgesellschafter innerhalb und außerhalb des Gesellschaftsvertrags keine Gewinnbeteiligung, Entnahmerechte, den Jahresbetrag der sonstigen Gesamtbezüge, insbesondere der Gehälter, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen, Versicherungsendgelte,

Provisionen und Nebenleistungen jeder Art zu. Bis zur Zeit der Prospekterstellung wurden keine Gehälter bezogen.

 

die Gründungsgesellschafter sind weder unmittelbar noch mittelbar an Unternehmen beteiligt

*

die mit dem Vertrieb der emittierten Vermögensanlagen beauftragt sind.

*

die dem Emittenten Fremdkapital zur Verfügung stellen.

*

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 33

die im Zusammenhang mit der Herstellung des Anlageobjekts nicht nur geringfügige Lieferungen oder Leistungen bringen.

Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung oder des Vorstandes, Aufsichtsgremien und Beiräte der Emittentin

Das Mitglied der Geschäftsführung der Emittentin zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung ist Frau Anita Peckl, geschäftsansässig: Kaiserstraße 50, 73547 Lorch.

Vita,

Jahrgang 1957, Geboren in Göppingen,

Deutschland, Geschieden, 1 Kind

Wohnhaft in Lorch, Hohenstaufenstraße 15

1991 Anstellung bei der Firma Malhe in Lorch.

2007

Beschäftigung als Kantinenleiterin bei der Firma Mahle in Lorch, zuständig für 250 bis 300 Mitarbeiter.

2010

Geschäftsführerin der ASMA KG

 

Für das Mitglied der Geschäftsführung der

Emittentin sind für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr keine Gesamtbezüge gewährt worden.

Künftig (falls eine Vollbeschäftigung nötig ist) erhält Frau Peckl eine monatliche Geschäftsführer-Vergütung (Aufwandsabhängig) von EUR 3.000,00. Dem Mitglied der Geschäftsführung der Emittentin steht innerhalb und außerhalb des Gesellschaftsvertrags keine Gewinnbeteiligung, Entnahmerechte, den Jahresbetrag der sonstigen Gesamtbezüge, insbesondere der Gehälter, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen, Versicherungsendgelte, Provisionen und Nebenleistungen jeder Art zu.

 

Das Mitglied der Geschäftsführung der Emittentin ist nicht für Unternehmen tätig, die, im Zusammenhang mit der Herstellung der Anlageobjekte nicht nur geringfügige Lieferungen oder Leistungen erbringen, oder die mit dem Vertrieb der angebotenen Vermögensanlagen betraut sind oder der Emittentin Fremdkapital zur Verfügung stellen.

Aufsichtsgremien und Beiräte der Emittentin bestehen zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung nicht.

Angaben über sonstige Personen

Personen, die nicht in den Kreis der nach der

Vermögensanlagen-Verkaufsprospektverordnung

Angabepflichtigen Personen fallen, die die Herausgabe oder den Inhalt des Prospektes oder die Abgabe oder den Inhalt des Angebotes der Vermögensanlage aber wesentlich beeinflusst haben, existieren nicht.

Gewährleistete Vermögensanlage

Eine Gewährleistung für die Verzinsung oder

Rückzahlung der angebotenen Vermögensanlage Hat keine juristische Person oder Gesellschaft übernommen.

 

Treuhänder/Treuhandvermögen

Die Genussrechte werden von den Investoren direkt gehalten. Ein Treuhänder existiert nicht.

 

Ein Treuhandvermögen im Sinne des § 8f Abs. 1 Satz 1 des Verkaufsprospektgesetzes liegt nicht

vor

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

Seite 34

 

Anlageziele und Anlagenpolitik

Die ASMA KG plant in den kommenden Jahren entsprechend dem Mittelzufluss aus Anlegergeldern Investitionen in Immobilien, schwerpunktmäßig in vermietete Bestandsimmobilien zu investieren. Darüber hinaus wird die Gesellschaft zur Steuerung der Liquidität auch noch erntestarke preisgünstige Forstflurstücke sowie Bestandsimmobilien mit überschaubaren Bauschäden oder Sanierungsstau kaufen. Die Forstflächen können abgeerntet und die Immobilien kurzfristig saniert und gewinnbringend verkauft werden. So steht auch kurzfristig zuzüglich der laufenden Mieteinnahmen ausreichend Kapital für die Realisierung der Anlegerziele bereit.

 

Um auf Marktentwicklungen flexibel reagieren zu können, hat sich die ASMA KG zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung noch auf keine konkreten Anlageobjekte festgelegt.

 

Nur solche von dem bautechnischen Personal bzw. mit Hilfe von Sachverständigen gewissenhaft analysierte und geprüfte Standorte, entsprechend den im folgenden dargestellten Investitionsrichtlinien, kommen für den Erwerb der Immobilien in Betracht. Die Immobilieninvestitionen sind auf verschiedene regionale Standorte in Deutschland verteilt, wobei sich die Gesellschaft auf Standorte unter Berücksichtigung von Wirtschafts- und Immobilienmarktindikatoren der jeweiligen

Regionen konzentriert. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt auf vermietete Bestandsimmobilien. Dabei wird vorzugsweise wird in so genannte Vorzugsimmobilien, d.h. Immobilien, die aus Zwangsversteigerungen Auktionen und Bankverwertungen weit unter Wert erworben werden können, investiert. Die Gesellschaft wird neben Wohnimmobilien auch in Gewerbeimmobilien investieren. Die Immobilien müssen stets hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit sorgfältig eingehend geprüft werden. Der Erwerb der vermieteten Bestandsimmobilien erfolgt zum maximal siebenfachen der Jahresnettokaltmiete. Der Erwerb der Immobilien erfolgt durch Barkauf ohne den Einsatz von Fremdmitteln, so dass ein Finanzierungsrisiko ausgeschlossen ist.

Verwendung der Nettoeinnahmen Anlageobjekt

Die aus der Vermögensanlage stammenden Nettoeinnahmen werden für den Auf- und Ausbau eines Leistungsstarken Firmeneigenen Renditeimmobilien portfolios, dessen Bewirtschaftung, nötige Baumaßnahmen daran, sowie zum Aufbau einer Liquiditätsreserve in Höhe von EUR 100.000,00 verwendet. (Anlageobjektangeben auch Seite 6 und

31)

Die Nettoeinnahmen reichen alleine aus, um die dargestellten Anlageziele zu erreichen. Die Aufnahme von Fremdkapital ist nach dem Investitions- und Finanzplan nicht vorgesehen, kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Kaufpreise der Objekte sollen 7 Jahresnettomieten nicht übersteigen.

Die Nutzung der Nettoeinnahmen aus der vorliegenden Genussrechtsemission für die in diesem Kapitel beschriebenen Zwecke steht unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Anlageziele im freien unternehmerischen Ermessen der Geschäftsführung der ASMA GMBH & CO. KG , um dieser eine ausreichende Flexibilität zu ermöglichen.

 

Sonstige Zwecke

Die Nettoeinnahmen werden nicht für sonstige Zwecke genutzt.

 

Ergänzende Angaben zum Anlageobjekt

Realisierungsgrad

Die erforderliche Büroeinrichtung wurde geschaffen. Durch jahrelangen Marktbeobachtungen und suchen konnten wir Einsicht zu allen in Deutschland stattfindenden Zwangsversteigerungsterminen erhalten. Alle Angebote der 8 größten in Deutschland tätigen Immobilien Auktionshäuser sind für uns auch einsehbar. Zusätzlich haben wir noch Kontakt zu Spezielen Immobilienverwertungs- Makler und Zugang zu zahlreichen Internetportalen welche die Einsicht auf Angebote von günstigen Renditeimmobilien in Deutschland komplettieren. Verträge über die Anschaffung oder Herstellung des Anlageobjekts oder wesentlicher Teile davon bestehen nicht. Es gibt auch keine Vorverträge und Vertragsverhandlungen.

 

Dingliche Berechtigung bestimmter Personen

Weder der Prospektverantwortlichen noch den

Gründungsgesellschaftern oder dem Mitglied der Geschäftsführung steht oder stand das Eigentum am Anlageobjekt oder wesentlichen Teilen desselben sowie aus anderen Gründen eine dingliche Berechtigung am Anlageobjekt zu. Dingliche Belastungen des Anlageobjektes Es bestehen keine dinglichen, nicht nur unerheblichen Belastungen auf das Anlageobjekt. Beschränkung der Verwendungsmöglichkeiten

Es bestehen keine rechtliche und tatsächliche Beschränkungen der Verwendungsmöglichkeiten des Anlageobjekts, insbesondere im Hinblick auf das Anlageziel.

Genehmigungen

Es sind keine behördlichen Genehmigungen erforderlich.

 

Verträge über die Anschaffung oder Herstellung des Anlageobjektes

Es bestehen keine Verträge über die Anschaffung oder Herstellung des Anlageobjekts oder wesentlicher Teile davon.

Bewertungsgutachten

Es existieren keine Bewertungsgutachten für das Anlageobjekt.

Lieferung oder Leistung bestimmter Personen Es werden keine nicht nur geringfügige Leistungen und Lieferungen durch die Prospektverantwortlichen, Gründungsgesellschafter und Mitglied der

Geschäftsführung der Emittentin erbracht.

 

Abhängigkeit des Emittenten von Patenten, Lizenzen, Verträgen und neuen Herstellungsverfahren

Abhängigkeit des Emmittenten von Patenten, Lizenzen, Verträgen oder neuen Herstellungsverfahren, wenn sie von wesentlicher Bedeutung für die Geschäftstätigkeit oder Ertragslage des Emittenten sind, bestehen im Zeitpunkt der Prospektaufstellung nicht.

 

Bedeutsame Verträge

Bedeutsame Verträge, die von wesentlicher Bedeutung für die Geschäftstätigkeit der ASMA KG sind, ist das Unternehmen bis zur Prospektaufstellung im Mai 2012 nicht eingegangen.

 

Gerichts- und Schiedsverfahren

Es bestehen zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung keine Gerichts- und Schiedsverfahren, die wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche

Lage der ASMA KG haben könnten. Darüber hinaus

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 36

 

 

 

bestehen keine Steuerverfahren gegen die Gesellschaft.

 

Aktuelle Investitionen

Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung tätigt die ASMA KG keine aktuellen Investitionen. Daher können keine Angaben über die wichtigsten laufenden Investitionen mit Ausnahme der Finanzanlage getroffen werden. Neben den

Vorbereitungen für die Emission der in diesem Prospekt angebotenen Vermögensanlagen sondiert die Gesellschaft stetig Immobilien zum Erwerb.

 

Geschäftsgang 2012

Gegenstand der Geschäftstätigkeit im laufenden Geschäftsjahr ist hauptsächlich die Vorbereitung für die Einwerbung von Beteiligungskapital. Mittels dieses Kapitals sollen dann die Investitionen in Immobilien erfolgen. Die Tätigkeit der ASMA KG ist nicht durch außergewöhnliche Ereignisse beeinflusst worden. Das Unternehmen wird auch während der Anfangsphase der Kapitalbeschaffung Investitionsobjekte und deren Realisierung überprüfen.

 

Aussichten

Die ASMA KG wird im Laufe des Jahres 2012 die Emissionsplatzierung der in diesem Prospekt angebotenen Vermögensanlage in vollem Umfang aufgenommen haben. Die Gesellschaft geht von einem Mittelzufluss im Jahr 2012 von Euro 3,3 Mio. aus. Parallel dazu wird die Gesellschaft ihr operatives Geschäft weiter ausbauen. In den folgenden Jahren sind entsprechend dem Mittelzufluss aus Anlegergeldern zahlreiche Investitionen in Bestandsimmobilien Vorgesehen.

Emissionskosten

Erfolgsabhängige Kosten

Das aus der Emission platzierte Kapital (inkl. Agio) fließt vollumfänglich der Gesellschaft zu. Dabei entstehen platzierungsabhängige Emissionskosten (Platzierungskosten), die teilweise durch das Agio gedeckt sind. Die entstehenden variablen Kosten beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für die Platzierung und den Vertrieb (Provisionen) sowie die Emissionsbegleitung und sind mit durchschnittlich 9 % des Emissionsvolumens von Euro 60 Mio. kalkuliert. Die Gesamthöhe der Provisionen, insbesondere Vermittlungsprovisionen und vergleichbare Vergütungen betragen daher bei Vollplatzierung Euro 7 Mio.. Dem stehen Einnahmen aus dem Agio (5 %) in Höhe von ca. Euro 2,5 Mio. gegenüber, so dass die Nettoplatzierungskosten ca.

Euro 4,5 Mio. Betragen.

Sonstige Kosten

Für die Prospekterstellung, die Prospektentwicklung, den Druck und das weitere Marketing zur Anleger- und Vertriebsgewinnung fallen Aufwendungen in Höhe von etwa 4 % des Emissionsvolumens

(ca. Euro 2 Mio.) an. Nach den Planungen der Emittentin werden diese Kosten aus dem laufenden Mittelzufluss der Emission gedeckt.

Gesamtkosten

Insgesamt betragen die Emissionskosten bei vollständiger Platzierung brutto ca. Euro 9 Mio.. Dem stehen plangemäß Einnahmen aus dem Agio in Höhe von Euro 2,5 Mio. gegenüber. Daher entsteht bei einer Vollplatzierung aus den Emissionskosten eine Nettobelastung des Fonds in Höhe von ca.

Euro 6,5 Mio.

 

 

Voraussichtliche Gesamtkosten des Anlageobjektes

(PROGNOSE)

 

Mittelherkunft (PROGNOSE)

 

Geplante Akquisition von Genuss-Kapital

Zwischenfinanzierung und Fremdkapital

Agio

 

Gesamt

 

Mittelverwendung (PROGNOSE)

 

Aufwand für Anlageobjekte

Anschaffungskosten inkl. Nebenkosten Bautechnische Investitionen

 

Sonstige Kosten

 

Liquiditätsreserve

Emissionsabhängige Kosten

Gesamt

 

 

60.000.000 €

0 €

2.500.000 €

 

62.500.000 €

 

 

 

 

50.900.000 €

2.500.000 €

 

 

 

100.000 € 9.000.000 €

62.500.000 €

 

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ——————————

 

Seite 38

 

Prognose

 

Erläuterung der Gesamtkosten

 

Mittelherkunft

 

Geplante Akquisition von Genussrechtskapital

Hier wird der Mittelzufluss aus den Geschäftsjahren 2012 bis 2027 aus dem Genusskapital in Höhe von EUR 60.000.000,00 ausgewiesen. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Ausgestaltungen in 5 Typen mit Ratenein- und Ratenauszahlungen sowie unterschiedlicher Laufzeiten sind jedoch nur 23,5 bis 36,5 Mio. € Anlegerkapital gleichzeitig zur verfügung.

 

Zwischenfinanzierung und Fremdkapital Fremdmittel sind weder als Zwischenfinanzierungs- noch als Endfinanzierungsmittel vereinbart oder verbindlich zugesagt.

 

 

Mittelverwendung

 

Aufwand für Anlageobjekt

Unter dieser Position sind die Kosten für die

Anschaffung inklusive aller Nebenkosten sowie für

Bautechnische Investitionen (Behebung von

Sanierungsstaus, Um- und Ausbauten sowie Nutzungsänderungen an den Objekten) dargestellt.

 

Liquiditätsreserve

Unter dieser Position sind die zur Sicherung des finanziellen Gleichgewichts der Unternehmung notwendigen Kapitalreserven enthalten.

 

Emissionsabhängige Kosten

Diese Position enthält die Aufwendungen für die

Emission der Genussrechte. Enthalten sind die Kosten für die Prospekterstellung sowie die durch die Emission entstehenden Verwaltungskosten.

 

Geschäftsentwicklung und Geschäftsaussichten der Emittentin

 

Geschäftsentwicklung der Emittentin

Im letzten Jahr entwickelte die ASMA KG ihr Geschäftsmodell in verschiedenen Bereichen sehr gut weiter. So konnten zum Beispiel für die geplanten Immobilienkäufe eine Vielzahl an günstigen Angebotsquellen erschlossen werden. Auch das Büro, mit entsprechender Ausstattung, ist ohne weitere Mittel für die Bearbeitung der geplanten Investitionen gerüstet.

 

Prognose

 

 

Geschäftsaussichten der Emittentin

Für das laufende Geschäftsjahr planen wir mit einer etwas erschwerten Ausgabe der Genussrechte. Diese wird jedoch nach der Vorlage des Jahresabschlusses von 2012 steigen. Wir prognostizieren für verwendete Mittel bei Immobilieneinkäufen durch Vermietung und teiweisem Wiederverkauf Einnahmen von etwa

15%. Innerhalb von 4 Jahren wird sich nach dem

Tempo des Genussmittel- Vertriebs und der Angebotslage von rentablen Immobilien das Ergebnis erhöhen. Bei voller Platzierung der Genussrechte werden Gewinnüberschüsse zum weiteren Immobilienerwerb herangezogen.

 

 

Unternehmensentwicklung (PROGNOSE) 2012 2013 2014 2015 2016
Erwerb und Bestand (Kaufpreis in 1.000,- €) 550 2.200 6.400 12.800 19.500
Umsatz (in 1.000,- €) 110 440 1.280 2.560 3.900
EBITDA ( in 1.000,- €) 49 198 576 1.152 1.755

 

 

Unternehmensentwicklung (PROGNOSE) Langfristig 2012/2013 2014/2015 2016/2017 2018/2019 2020/2021

Erwerb und Bestand (Kaufpreis in

1.000,- €)

2.200 12.800 26.200 40.450 42.450
Umsatz (in 1.000,- €) 440 2.560 5.240 8.090 8.490
EBITDA ( in 1.000,- €) 198 1.152 2.358 3.640 3.821

 

Erläuterung der Unternehmensentwicklung

Erwerb

Unter dieser Position ist die zum Kauf von Renditeimmobilien verwendete Summe dargestellt.

Umsatz

Diese Position enthält die gesamten Erlöse. Die Eingenommene Jahresnettomiete sowie Gewinne aus dem Wiederverkauf ausgewählter Objekte.

EBITDA

Diese Position enthält das Ergebnis vor Abschreibung, Steuern und Rückstellungen.

 

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 40

 

 

 

 

 

 

Immobilienbestand

(Kaufpreis inkl. Nebenkosten)

 

Jahresnettomiete

(durchschnittlicher Kaufpreis beträgt

6 Jahresnettomieten)

 

Nebenkosten (d= 30%)

(nicht umlagefähige Betriebskosten,

Mietausfallwagnis, Instandhaltung,

Objekt- Hausverwaltung)

 

Immobilienerträge

(ohne Berücksichtigung von Steuern,

Emisionskosten usw.)

 

2013

 

2.200.000,00

 

 

366.667,00

 

 

 

110.000,00

 

 

 

 

256.667,00

 

 

 

Prognose

Detailplanung Immobilienerträge

2015

 

12.800.000,00

 

 

2.133.333,00

 

 

 

640.000,00

 

 

 

 

1.493.333,00

 

2017

 

26.200.000,00

 

 

4.366.667,00

 

 

 

1.310.000,00

 

 

 

 

3.056.667,00

2019

 

40.450.000,00

 

 

6.741.667,00

 

 

 

2.022.500,10

 

 

 

 

4.719.166,90

 

Immobilienbestand

Die zum 31.12 des Geschäftsjahres für Immobilienkäufe inklusive aller anfallenden Nebenkosten verwendete Summe in Euro.

 

Jahresnettomiete

Die Jahresnettomiete basiert auf der durchschnittlichen Objektkauf- Preissumme inklusive aller Nebenkosten von 6 Jahresnettomieten. Die Objektkaufpreise liegen zwischen 4 und 7 Jahresnettomieten.

 

Nebenkosten

Alle nicht umlagefähige Betriebskosten, Mietausfallwagnis, Instandhaltung und Objekt- Hausverwaltung. Die Kosten betragen abhängig vom Objektzustand (sanierungsstau) und der Lage 25 bis 35%. Unsere Annahme liegt im Mittel mit 30%

 

Immobilienerträge

Ohne Berücksichtigung von sonstigen Firmengemeinkosten, Emisionskosten und Steuern.

 

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 41

 

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Emittenten

 

Jahresabschluss der ASMA KG

Nachfolgend wird der Jahresabschluss der ASMA KG zum 31.12.2011 abgebildet. Die Darstellung umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang und den Anlagenspiegel zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ist die ASMA KG nicht verpflichtet. Eine zwischenzeitlich veröffentlichte Zwischenübersicht besteht nicht.

Wesentliche Änderungen der Angaben im Jahresabschluss oder Zwischenübersicht, die nach dem Stichtag eingetreten sind, bestehen ebenfalls nicht.

 

Hinweis nach § 8h Abs. 2 Verkaufsprospektgesetz

Der Jahresabschluss der ASMA KG wurde entsprechend der §§ 264 bis 289 HGB aufgestellt. Bei der ASMA KG handelt es sich jedoch um eine sog. kleine Komanditgesellschaft, die gemäß § 316 Abs. 1 HGB von der Prüfung des Jahresabschlusses und der Aufstellung des Lageberichts befreit ist. Eine Prüfung des Jahresabschlusses und Aufstellung und Prüfung des Lageberichts ist deshalb nicht erfolgt. Von der Möglichkeit, den Jahresabschluss und den Lagebericht nach den Bestimmungen der §§ 317 bis 324 HGB prüfen zu lassen bzw.

aufzustellen, hat das Unternehmen keinen Gebrauch gemacht

 

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

Seite 42

 

 

Jahresabschluss

 

zum

 

31. Dezember 2011

 

der

 

ASMA GMBH & CO. KG ,

Lorch

 

 

 

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Seite 43

 

 

Hinweis:

Zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ist die ASMA KG nicht verplichtet. Eine zwischenzeitliche veröffentlichte Zwischenübersicht besteht nicht. Wesentliche Änderungen der Angaben im Jahresabschluss oder Zwischenübersicht, die nach dem Stichtag eingetreten sind, bestehen ebenfalls nicht.

 

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 44

 

 

 

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Seite 45

 

 

 

 

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Seite 46

 

 

 

 

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Seite 47

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom l. Januar bis zum 31. Dezember 2011 ergibt sich aus dem Anlagespiegel. Sobald der Vermögensanlagenvertrieb beginnt und die Webseiten inklusive der Firmenhomepage beworben werden können dienen die Zusätzlich erstellten und mit der

Firmenhomepage verlinkten Webseiten zur Generierung zusätzlicher Einnahmen über

Werbekostenerstattungen von Partnerunternehmen. Teile der Internetgeschäfte stehen zum Verkauf. Immobilienkäufe wurden bisher noch keine getätigt.

 

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Angaben sind überschaubar aus der Liste zu entnehmen. Die ASMA KG hat keine offenen Verbindlichkeiten, keine Gewinnentnahmen / Löhne / Unkostenpauschalen entnommen. Der Fehlbetrag ist mit Eigenkapital gedeckt.

 

Allgemeine Ausführungen über die Geschäftsentwicklung des Emittenten nach Schluss des Geschäftsjahres 2011

Die Geschäftsentwicklung 2011 bestand in reduzierter Nebentätigkeit aus Vorbereitungen (Internetauftritt, Marktbeobachtungen, der Herstellung nützlicher Geschäftskontakte und der Erstellung der erforderlichen Büroleistungsfähigkeit.

 

Angaben über die Geschäftsaussichten des Emmittenten 2012 und 2013

In der zweiten Jahreshälfte 2012 wird der Vertrieb der Genussrechte gestartet. Ab Oktober / November 2012 können die ersten kleineren Renditeobjekte erworben und bewirtschaftet werden. Im Jahr 2013 wird die Geschäftsführerin (Komplementär) und, falls nötig, der Kommanditist in Vollzeitarbeit die Anlegergelder durch den Kauf von weiteren Renditeobjekten platzieren soweit diese von dem Vertrieb generiert werden. Durch die Zahlreichen Ausgestaltungen der Genussrechtstypen (Rateneinzahlung, Ratenauszahlung, Einmaleinlage fest- und kündbar) werden gute Vertriebsmöglichkeiten erreicht, doch dadurch ist auch zu keinem Zeitpunkt die volle Emisionssumme verwendbar. Es besteht lediglich Zugriff auf 23,5 bis 36,5 der 60 Mio.

 

 

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Seite 51

 

Anhang

 

  • ASMA KG Genussrechtsbedingungen Mai 2012

 

  • Gesellschaftsvertrag der ASMA KG

 

Verbraucherinformation für den Fernabsatz

 

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Seite 52

 

ASMA KG Genussrechtsbedingungen Mai 2012

 

 

Genussrechtsbedingungen Typ A

 

§ 1

Nennbetrag und Form des Genusskapitals, Genussrechtsregister, Vinkulierung der Genussrechte, Zahlungen

1 Die ASMA KG („Gesellschaft“) hat die Aufnahme von Genusskapital mit einem Gesamtnennbetrag von Euro (10.000.000,- (in Worten: Euro Zehn Millionen) eingeteilt in 1.000.000 untereinander gleichberechtigte Genussrechte mit einem Nennbetrag von jeweils Euro 10,- (nachstehend „Genussrechte“ genannt) zu den nachfolgenden Bedingungen beschlossen. Die Genussrechte lauten auf den Namen des Inhabers und sind untereinander gleichberechtigt.

2. Der Inhaber der Genussrechte („Genussrechtsinhaber“) wird in ein Genussrechtsregister eingetragen. Das Genussrechtsregister wird bei der Gesellschaft und von der Gesellschaft geführt. In dem Genussrechtsregister werden die Stammdaten (Name, Anschrift, Kontoverbindung) des Genussrechtsinhabers sowie Höhe des gezeichneten Nennbetrags, Zahlungen und Ausschüttungen erfasst. Der Genussrechtsinhaber ist verpflichtet, Änderungen der Stammdaten der Gesellschaft unverzüglich anzuzeigen.

3.

Der Genussrechts-Inhaber kann seine Genussrechte jederzeit ganz oder teilweise an Dritte verkaufen, abtreten bzw. vererben. Jede Veräußerung bedarf

jedoch der Zustimmung der Gesellschaft (Vinkulierung), die nur aus wichtigem Grund verweigert werden darf. Bei der Übertragung von Teilen der Genussrechte oder der Übertragung an mehrere neue Inhaber sind die Genussrechte so aufzuteilen, dass sowohl die beim bisherigen Inhaber verbleibenden als auch die an jeden neuen Inhaber übertragenen Genussrechte der Höhe einer, oder mehreren Ratenrückzahlungen entsprechen. Bei Übertragung des Genussrechts an einen Dritten schuldet der übertragende Genussrechtsinhaber der Gesellschaft zur Deckung der damit verbundenen Verwaltungskosten der Gesellschaft einen Betrag in Höhe von EUR 25,00 je Einzelübertragung. Die Zahlstelle (§ 7 Abs.6 dieser Bedingungen) ist berechtigt, mit befreiender Wirkung an die im Genussrechtsregister eingetragenen Genussrechtsinhaber Zahlungen zu leisten.

4.

Die Gesellschaft behält sich vor, jederzeit ohne Zustimmung der Genussrechtsinhaber weitere Genussrechte mit gleicher Ausstattung in der Weise zu begeben, dass sie mit den Genussrechten zusammengefasst werden, eine einheitliche Tranche mit ihnen bilden und ihren Gesamtnennbetrag erhöhen. Der Begriff „Genussrechte“ umfasst im Falle einer solchen Erhöhung auch solche zusätzlich begebenen Genussrechte.

5.

Die Begebung weiterer Genussrechte, die mit dieser

Tranche keine Einheit bilden und die über andere

Ausstattungsmerkmale (z. B. in Bezug auf Höhe der

Dividenden und Laufzeit) verfügen oder die Be-

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 53

 

gebung von anderen Finanzierungstiteln bleibt der Gesellschaft unbenommen.

§ 2

Mindestzeichnung, Zeichnungshöhe

1.

Die Mindestzeichnungssumme beträgt EUR 3.000,00.

2. Die Zeichnungssumme ist nach oben nicht begrenzt. Erhöhungen sind in Schritten von jeweils EUR 100,00 möglich.

§3 Erwerb von Genussrechten

1.

Jede natürliche und juristische Person kann

Genussrechte durch Zeichnung und Annahme der Zeichnungserklärung durch den Geschäftsführer der Gesellschaft erwerben. Die Gesellschaft ist berechtigt, einen Ausgabeaufschlag (Agio) bei der Ausgabe der Genussrechte zu erheben. Soweit ein Ausgabeaufschlag erhoben wird, ist dieser erfolgswirksam von der Gesellschaft zu vereinnahmen. Im Rahmen der Rückzahlung des Genusskapitals (§

7 dieser Bedingungen) wird ein gezahlter Ausgabeaufschlag dem Genussrechtsinhaber nicht erstattet.

2.

Die Einzahlung des Genusskapitals erfolgt durch Einmalzahlung. Der Genussrechtsinhaber wird nach Zahlung des Nennbetrages der Genussrechte in das Genussrechtsregister eingetragen und erhält eine Bestätigung über den Eingang der Zeichnungssumme sowie einen Auszug aus dem Genussrechtsregister.

3.

Die Gesellschaft ist berechtigt, eigene Genussrechte zu erwerben.

 

§ 4

Ausgabekurs

Die Genussrechte Typ A werden zu 100 % des Nennbetrages an den Anleger ausgegeben.

§5 Laufzeit

1.

Die Laufzeit der Genussrechte beträgt mindestens sechs volle Geschäftsjahre.

2.

Eine vorzeitige ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen.

3.

Bei vorzeitiger vertragswidriger Beendigung der Genussrechtsbeteiligung, die die Gesellschaft nicht zu vertreten hat, schuldet der Genussrechtsinhaber der Gesellschaft neben dem ggf. gezahlten Agio zur Deckung der Emissions-, Vertriebs- und Verwaltungskosten eine Abgangsentschädigung in Höhe von 12 % des von dem Genussrechtsinhaber gezeichneten Nennbetrages. Dem Genussrechtsinhaber bleibt der Gegenbeweis, dass ein niedrigerer oder kein Schaden entstanden ist, vorbehalten.

§ 6

Verlustbeteiligung

1.

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

 

Würde die Gesellschaft in ihrem Jahresabschluss einen Jahresfehlbetrag ausweisen, so nimmt das Genusskapital am Verlust der ASMA KG bis zur vollen Höhe dadurch teil, dass das Genusskapital im Verhältnis zu den nicht besonders gegen Ausschüttung geschützten bilanzierten Eigenkapitalanteilen anteilig und im Verhältnis zu den besonders gegen Ausschüttung geschützten bilanzierten Eigenkapitalanteilen vorrangig vermindert wird. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber gem. § 7 dieser Bedingungen reduzieren sich entsprechend.

2.

Würde nach einer Teilnahme des Genusskapitals am Verlust in den folgenden Geschäftsjahren Jahresüberschüsse erzielt, so ist aus diesen – nach der gesetzlich vorgeschriebenen Wiederauffüllung der gesetzlichen Rücklage bzw. der Gesellschaftsvertragsmäßigen Rücklagen – das Genusskapital bis zum Nennbetrag wieder zu erhöhen, bevor eine anderweitige Gewinnverwendung vorgenommen wird.

§ 7 Dividenden, Rückzahlung, Zahlstelle

1. Die eingezahlten Genussrechte werden gewinnabhängig mit einer Dividende bedient, die endfällig, also bei der Kapital- Ratenauszahlung, in Ratenhöhe berechnet, ausgeschüttet wird. Die Dividende der Genussrechte Typ A berechnet sich wie folgt:

Dividende = R * (1 + 0,06)L – R wobei R der zur Zahlung fälligen Ratenhöhe und L der Laufzeit der Rate entspricht.

Die Rückzahlung von dem eingezahlten Nennbetrag ist von der im Abschluss festgelegten Vertragslaufzeit und der Nennbetraghöhe abhängig. Der Nennbetrag liegt zunächst mindestens 3, höchstens 10 volle Geschäftsjahre fest. Dann folgt die Ratenauszahlung in jährlichen Raten.

Beispiel wie folgt:

Nennbetrag Euro 6.600,-, Laufzeit 6 Jahre davon 3 Jahre fest, Abschluss 25.10.2012.

Ergebnis:

3 Raten (3 Jahre Fest, Restlaufzeit 3 Jahre)

Nennbetrag Ratenrückzahlung ( 6.600 : 3) Euro 2.200. Die erste Rate wird am 31.Juli 2016 ausbezahlt. Es folgen jeweils am 31 Juli 2017 und

31. Juli 2018 2 weitere Raten.

2

Durch die Bedienung der Dividende darf sich bei der Gesellschaft kein negatives Jahresergebnis ergeben. Maßgebliches Jahresergebnis im Sinne dieser Bedingungen ist der in der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft gem. § 275 Handelsgesetzbuch auszuweisende Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag, wie er ohne Berücksichtigung der Dividende sowie der Steuern vom Einkommen und Ertrag auszuweisen wäre. Falls das Jahresergebnis nicht oder nicht vollständig zur Bedienung der Dividende ausreicht. der ganz bzw. teilweise gemäß § 6 Abs. 2 dieser Bedingungen zur Wiederauffüllung des Genusskapitals bzw. zur vorgeschriebenen gesellschaftsvertragsmäßigen oder gesetzlichen Rücklagen- zuführung verwendet werden muss, so vermindert sich die Ausschüttung auf die Dividende um den Betrag, der zu einem negativen Jahresergebnis führen würde bzw. zur Wiederauffüllung des Genusskapitals bzw. der Rücklagen verwendet wird. Für nicht bediente Dividendenansprüche besteht ein Nachzahlungsanspruch aus den Jahresüberschüssen der nachfolgenden Geschäftsjahre. Dieser Anspruch ist auf die

Jahresüberschüsse der vier auf die Fälligkeit des Rückzahlungsanspruches nach § 5 folgenden Geschäftsjahre bestimmt.

4.

Die Genussrechte sind für das Geschäftsjahr zeitanteilig gewinnberechtigt. Die Gewinnberechtigung wird taggenau nach der Methode act/act ermittelt.

5.

Die Ausschüttungen der Dividende auf die Genussrechte sind der Ratenauszahlungshöhe anteilig am 31. Juli des Jahres fällig, an dem die Ratenauszahlung der Genussrechte folgt.

Sofern zu diesem Termin der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorangegangene Geschäftsjahr noch nicht endgültig festgestellt sein sollte, wird die Zahlung am ersten Bankarbeitstag (maßgeblich ist der Sitz der Gesellschaft) nach der endgültigen Feststellung fällig.

6. Zahlstelle ist die ASMA KG in eigener Durchführung. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere Zahlstellen zu benennen und die Benennung einzelner Zahlstellen zu widerrufen. §8 Ausgabe neuer Genussrechte

1.

Die Gesellschaft behält sich vor, weitere Genussrechte zu gleichen oder anderen Bedingungen zu gewähren.

2.

Ein Bezugsrecht der Genussrechtsinhaber bei der

Ausgabe weiterer Genussrechte ist nur gegeben, wenn die Gesellschafterversammlung dies beschließt.

3.

Die Genussrechtsinhaber haben keinen Anspruch darauf, dass ihre Rückzahlungsansprüche gem. § 7 dieser Bedingungen vorrangig vor den Ansprüchen bedient werden, die auf Genussrechte dieser und/oder weiterer Tranchen entfallen.

§ 9

Bestandsschutz

1

Der Bestand der Genussrechte wird vorbehaltlich §

6 dieser Bedingungen im Falle der Beteiligung der Gesellschaft an einem Umwandlungsvorgang nach dem Umwandlungsgesetz oder Bestandsübertragung der Gesellschaft nicht berührt.

2.

Im Falle einer Maßnahme nach Abs. 1 sind den Genussrechtsinhabern gleichwertige Rechte an dem neuen/übernehmenden Rechtsträger einzuräumen. § 10

Abgrenzung von Gesellschaftsrechten

Die Genussrechte gewähren Gewinnrechte, die keine

Mitgliedschaftsrechte, insbesondere keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte in der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft beinhalten. §11 Nachrangigkeit/Liquidationserlös

1. Die Forderungen aus den Genussrechten treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern gegen der Gesellschaft im Rang zurück. Im Übrigen darf bei der Gesellschaft durch die Bedienung der Ansprüche der Genussrechtsinhaber ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt werden.

2.

Die Rückzahlung der Genussrechte gem. § 7 dieser

Bedingungen wird im Fall der Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft oder der Liquidation der Gesellschaft erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt.

3.

Die Genussrechte begründen keinen Anspruch auf Teilnahme am Liquidationserlös im Falle der Auf- lösung der Gesellschaft.

§ 12 Änderungen der Genussrechtsbedingungen

1.

Nachträglich können die Teilnahme am Verlust (§ 6) nicht geändert, der Nachrang (§ 11) nicht beschränkt sowie die Laufzeit (§5) nicht verkürzt werden.

 

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

 

2.

Die Gesellschaft ist nur in den nachfolgenden Fällen berechtigt, die Genussrechtsbedingungen durch einseitige Willenserklärung zu ändern bzw. anzupassen:

a) Änderung der steuerlichen Behandlung von Genussrechten bei der Gesellschaft. Soweit die

Ausschüttung auf die Genussrechte bei der Gesellschaft mit Körperschaftsteuer belastet wird, erfolgt die Anpassung durch eine Minderung der Ausschüttung um die Körperschaftsteuer; b) Änderung der Fassung;

c) Änderungen, die für eine börsliche Notierung erforderlich sind, wie z. B. die Verbriefung.

 

Die Änderung erfolgt nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschaft und der Genussrechtsinhaber. Der Beschluss über die Änderung bedarf der Vorherigen Zustimmung der KG.

§ 13

Bekanntmachungen

Bekanntmachungen der Gesellschaft, die die

Genussrechte betreffen, erfolgen mittels (eingeschrieben) Brief an die im Genussrechtsregister eingetragenen Genussrechtsinhaber. § 14

Schlussbestimmungen

1. Die Genussrechtsbedingungen sowie alle sich daraus ergebenen Rechte und Pflichten bestimmen sich ausschließlich nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

2.

Erfüllungsort ist Lorch. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Schwäbisch Gmünd. Für den Fall, dass der Genussrechtsinhaber nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus der Bundesrepublik Deutschland Verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird Schwäbisch Gmünd als örtlich zuständiger Gerichtstand vereinbart.

3.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Genussrechtsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch die ASMA KG nach

Billigem Ermessen (§ 315 BGB) durch eine

Bestimmung zu ersetzen, die dem in diesen Bedingungen zum Ausdruck kommenden Willen wirtschaftlich am nächsten kommt.

4.

Die ASMA KG behält sich vor die Gesellschaftsform zu ändern.

 

 

 

Lorch, 15. Mai 2012

Anita Peckl

Geschäftsführerin der ASMA KG

 

 

Genussrechtsbedingungen Typ B

 

§ 1

Nennbetrag und Form des Genusskapitals, Genussrechtsregister, Vinkulierung der Genussrechte, Zahlungen

1.

Die ASMA KG („Gesellschaft“) hat die Aufnahme von Genusskapital mit einem Gesamtnennbetrag von Euro 35.000.000,- (in Worten: Euro Fünfunddreißig Millionen) eingeteilt in 3.500.000 untereinander gleichberechtigte Genussrechte mit einem Nennbetrag von jeweils Euro 10,- (nachstehend „Genussrechte“ genannt) zu den nachfolgenden Bedingungen beschlossen. Die Genussrechte lauten auf den Namen des Inhabers und sind untereinander gleichberechtigt.

2.

Der Inhaber der Genussrechte ( „Genussrechtsin- haber“) wird in ein Genussrechtsregister eingetragen. Das Genussrechtsregister wird bei der Gesellschaft und von der Gesellschaft geführt. In dem Genussrechtsregister werden die Stammdaten (Name, Anschrift, Kontoverbindung) des Genussrechtsinhabers sowie Höhe des gezeichneten Nennbetrags, Zahlungen und Ausschüttungen erfasst. Der Genussrechtsinhaber ist verpflichtet, Änderungen der Stammdaten der Gesellschaft unverzüglich anzuzeigen.

3.

Der Genussrechtsinhaber kann seine Genussrechte jederzeit ganz oder teilweise an Dritte verkaufen, abtreten bzw. vererben. Jede Veräußerung bedarf jedoch der Zustimmung der Gesellschaft (Vinkulierung), die nur aus wichtigem Grund verweigert werden darf. Bei der Übertragung von Teilen der Genussrechte oder der Übertragung an mehrere neue Inhaber sind die Genussrechte so aufzuteilen, dass sowohl die beim bisherigen Inhaber verbleibenden als auch die an jeden neuen Inhaber übertragenen Genussrechte die Mindesteinlage von 1.000 Euro nicht unterschreiten.

3.

Bei Übertragung des Genuss-Rechts an einen Dritten schuldet der übertragende Genussrechts-Inhaber der Gesellschaft zur Deckung der damit verbundenen Verwaltungskosten der Gesellschaft einen Betrag in Höhe von EUR 25,00 je Einzelübertragung. Die Zahlstelle (§ 5 Abs.5 dieser Bedingungen) ist berechtigt, mit befreiender Wirkung an die im Genussrechtsregister eingetragenen Genussrechtsinhaber Zahlungen zu leisten.

4.

Die Gesellschaft behält sich vor, jederzeit ohne Zustimmung der Genussrechtsinhaber weitere Genussrechte mit gleicher Ausstattung in der Weise zu begeben, dass sie mit den Genussrechten zusammengefasst werden, eine einheitliche Tranche mit ihnen bilden und ihren Gesamtnennbetrag erhöhen. Der Begriff „Genussrechte“ umfasst im Falle einer solchen Erhöhung auch solche zusätzlich begebenen Genussrechte.

5.

Die Begebung weiterer Genussrechte, die mit dieser

Tranche keine Einheit bilden und die über andere

Ausstattungsmerkmale (z. B. in Bezug auf Höhe der

Dividenden und Laufzeit) verfügen oder die Begebung von anderen Finanzierungstiteln bleibt der Gesellschaft unbenommen.

§2 Mindestzeichnung, Zeichnungshöhe

1.

Die Mindestzeichnungssumme beträgt EUR

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 58

 

5.400,00 in Raten ab 180 Monatsraten ab EUR 30,00.

 

 

2. Die Zeichnungssumme ist nach oben nicht begrenzt. Erhöhungen sind in Schritten von jeweils EUR 30 möglich.

§ 3 Erwerb von Genussrechten

1.

Jede natürliche und juristische Person kann

Genussrechte durch Zeichnung und Annahme der Zeichnungserklärung durch den Geschäftsführer der Gesellschaft erwerben. Die Gesellschaft ist berechtigt, einen Ausgabeaufschlag (Agio) bei der Ausgabe der Genussrechte zu erheben. Soweit ein Ausgabeaufschlag erhoben wird, ist dieser erfolgswirksam von der Gesellschaft zu vereinnahmen.

§ 4

Ausgabekurs

Die Genussrechte Typ B werden zu 100 % des Nenn- betrages an den Anleger ausgegeben.

§5

Dividenden, Zahlstelle

Im Rahmen der Rückzahlung des Genusskapitals (§ 2.

1. Die eingezahlten Genussrechte werden gewinnabhängig mit einer Dividende bedient, die endfällig, also am Ende der Laufzeit im Sinne von § 7 berechnet und ausgeschüttet wird. Die Dividende berechnet sich vorbehaltlich Abs. 2 wie folgt: Dividende = N * (1 + 0,07)L – N wobei N dem eingezahlten Nennbetrag und L der Laufzeit (§ 7) entspricht.

7 dieser Bedingungen) wird ein gezahlter Ausgabeaufschlag dem Genussrechtsinhaber nicht erstattet. Der Anleger hat eine Kontoeröffnungszahlung in Höhe von 15 % der Zeichnungssumme (Gesamtnennbetrag der gezeichneten Genussrechte) und 180 Monatsraten (Rateneinlagen) zu leisten.

2. Der Genussrechtsinhaber wird nach Kontoeröffnungszahlung in das Genussrechtsregister eingetragen und erhält eine Bestätigung über den Eingang der Zahlung sowie einen Auszug aus dem

Genussrechtsregister. Da das gezeichnete Genusskapital ratenweise eingezahlt wird, erhält der Genussrechtsinhaber einmal jährlich nachträglich einen Auszug aus dem Genussrechtsregister.

3.

Die Gesellschaft ist berechtigt, eigene Genussrechte zu erwerben.

Durch die Bedienung der Dividende darf sich bei der Gesellschaft kein negatives Jahresergebnis ergeben.

Maßgebliches Jahresergebnis im Sinne dieser Bedingungen ist der in der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft gem. § 275 Handelsgesetzbuch auszuweisende Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag, wie er ohne Berücksichtigung der Dividende sowie der Steuern vom Einkommen und Ertrag auszuweisen wäre. Falls das Jahresergebnis nicht oder nicht vollständig zur Bedienung der Dividende ausreicht oder ganz bzw. teilweise gemäß § 6 Abs.2 dieser Bedingungen zur Wiederauffüllung des Genusskapitals bzw. zur vorgeschriebenen gesellschaftsvertragsmäßigen oder gesetzlichen Rücklagenzuführung verwendet werden muss, so vermindert sich die Ausschüttung auf die Dividende um den Betrag, der zu einem negativen Jahresergebnis führen würde bzw. zur Wiederauffüllung des Genusskapitals bzw. der Rücklagen verwendet wird.

 

Für nicht bediente Dividendenansprüche besteht ein Nachzahlungsanspruch aus den Jahresüberschüssen der nachfolgenden Geschäftsjahre. Dieser Anspruch ist auf die Jahresüberschüsse der vier auf die Fälligkeit des Rückzahlungsanspruches nach § 7 folgenden Geschäftsjahre bestimmt.

3. Die Genussrechte sind für das Geschäftsjahr zeitanteilig gewinnberechtigt. Die Gewinnberechtigung wird taggenau nach der Methode act/act ermittelt.

4.

Die Ausschüttungen auf die Genussrechte sind am

31. Juli des Jahres fällig, das auf die Kündigung der Genussrechte folgt. Sofern zu diesem Termin der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorangegangene Geschäftsjahr noch nicht endgültig festgestellt sein sollte, wird die Zahlung am ersten Bankarbeitstag (maßgeblich ist der Sitz der Gesellschaft) nach der endgültigen Feststellung fällig.

5. Zahlstelle ist die ASMA KG in eigener Durchführung. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere Zahlstellen zu benennen und die Benennung einzelner Zahlstellen zu widerrufen. § 6

Verlustbeteiligung

1.

Würde die Gesellschaft in ihrem Jahresabschluss einen Jahresfehlbetrag ausweisen, so nimmt das Genusskapital am Verlust der ASMA KG bis zur vollen Höhe dadurch teil, dass das Genusskapital im Verhältnis zu den nicht besonders gegen Ausschüttung geschützten bilanzierten Eigenkapitalanteilen anteilig und im Verhältnis zu den besonders gegen Ausschüttung geschützten bilanzierten Eigenkapitalanteilen vorrangig vermindert wird. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber gem. § 7 dieser Bedingungen reduzieren sich entsprechend.

2.

Würde nach einer Teilnahme des Genusskapitals am Verlust in folgenden Geschäftsjahren Jahresüberschüsse erzielt, so ist aus diesen – nach der gesetzlich vorgeschriebenen Wiederauffüllung der gesetzlichen Rücklage bzw. der Gesellschaftsvertragsmäßigen Rücklagen – das Genusskapital bis zum Nennbetrag wieder zu erhöhen, bevor eine anderweitige Gewinnverwendung (einschließlich einer Ausschüttung Nach § 5 dieser Bedingungen) vorgenommen wird.

§7 Laufzeit, Rückzahlung, Kündigung

1.

Die Laufzeit der Genussrechte ist unbestimmt. Eine Kündigung ist erstmalig sowohl durch die Genussrechtsinhaber als auch die Gesellschaft zum Ablauf der Mindestlaufzeit von 15 Jahren zum Ende des Geschäftsjahres zulässig. Nachfolgend ist eine

Kündigung jeweils zum Ablauf des folgenden Geschäftsjahres zulässig. Soweit die Gesellschaft von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch macht, sind alle Genussrechte zum gleichen Stichtag zu kündigen.

2.

Die Kündigungsfrist beträgt zwei Jahre. Die Kündigung des Genussrechtsinhabers hat mittels eingeschriebenen Brief gegenüber der Gesellschaft und die Kündigung der Gesellschaft durch Bekanntmachung gemäß § 13 dieser Bedingungen zu erfolgen.

3.

Bei vorzeitiger vertragswidriger Beendigung der

Genussrechtsbeteiligung oder bei Zahlungseinstellung

 

 

 

des Genussrechtsinhabers der ratenweisen Zahlung, die die Gesellschaft nicht zu vertreten hat, schuldet der Genussrechtsinhaber der Gesellschaft neben dem ggf. gezahlten Agio zur Deckung der Emissions-, Vertriebs- und Verwaltungskosten eine Abgangsentschädigung in Höhe von 11 % des von dem Genussrechtsinhaber gezeichneten Nennbetrages. Dem Genussrechtsinhaber bleibt der Gegenbeweis, dass ein niedrigerer oder kein Schaden entstanden ist, vorbehalten.

4.

Die Rückzahlung der wirksam gekündigten Genussrechte erfolgt zum Nennbetrag abzüglich einer etwaigen anteiligen Verlustbeteiligung gem. § 6 dieser Bedingungen. Der Rückzahlungsanspruch ist nach Maßgabe des § 5 fällig. § 8 Ausgabe neuer Genussrechte

1.

Die Gesellschaft behält sich vor, weitere Genussrechte zu gleichen oder anderen Bedingungen zu gewähren.

2.

Ein Bezugsrecht der Genussrechtsinhaber bei der

Ausgabe weiterer Genussrechte ist nur gegeben, wenn die Gesellschafterversammlung dies beschließt.

3.

Die Genussrechtsinhaber haben keinen Anspruch darauf, dass ihre Ausschüttungsansprüche gem. § 7 dieser Bedingungen sowie der Rückzahlungsanspruch gem. § 7 Abs. 4 dieser Bedingungen vorrangig vor den Ansprüchen bedient werden, die auf Genussrechte dieser und / oder weiterer Tranchen entfallen.

 

§ 9

Bestandsschutz

1.

Der Bestand der Genussrechte wird vorbehaltlich § 6 dieser Bedingungen im Falle der Beteiligung der Gesellschaft an einem Umwandlungsvorgang nach dem Umwandlungsgesetz oder Bestandsübertrag-ung der Gesellschaft nicht berührt.

2.

Im Falle einer Maßnahme nach Abs. 1 sind den Genussrechtsinhabern gleichwertige Rechte an dem neuen / übernehmenden Rechtsträger Einzuräumen. §10

Abgrenzung von Gesellschaftsrechten

Die Genussrechte gewähren Gewinnrechte, die keine

Mitgliedschaftsrechte, insbesondere keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte in der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft beinhalten.

§11 Nachrangigkeit/Liquidationserlös

1. Die Forderungen aus den Genussrechten treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern gegen der Gesellschaft im Rang zurück. Im Übrigen darf bei der Gesellschaft durch die Bedienung der Ansprüche der Genussrechtsinhaber ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt werden.

2.

Die Rückzahlung der Genussrechte gem. § 7 Abs. 4 dieser Bedingungen wird im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft oder der Liquidation der Gesellschaft erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt.

 

 

3.

Die Genussrechte begründen keinen Anspruch auf Teilnahme am Liquidationserlös im Falle der Auflösung der Gesellschaft.

§ 12 Änderungen der Genussrechtsbedingungen

1.

Nachträglich können die Teilnahme am Verlust (§ 6) nicht geändert, der Nachrang (§ 11) nicht beschränkt sowie die Laufzeit und die Kündigungsfrist (§ 7) nicht verkürzt werden.

2.

Die Gesellschaft ist nur in den nachfolgenden Fällen berechtigt, die Genussrechtsbedingungen durch einseitige Willenserklärung zu ändern bzw. anzupassen:

a) Änderung der steuerlichen Behandlung von Genussrechten bei der Gesellschaft. Soweit die

Ausschüttung auf die Genussrechte bei der Gesellschaft mit Körperschaftsteuer belastet wird, erfolgt die Anpassung durch eine Minderung der Ausschüttung um die Körperschaftsteuer; b) Änderung der Fassung;

c) Änderungen, die für eine börsliche Notierung erforderlich sind, wie z. B. die Verbriefung. Die Änderung erfolgt nach billigem Ermessen (§ 315

BGB) unter Berücksichtigung der Interessen der

Gesellschaft und der Genussrechtsinhaber. Der

§ 14

Schlussbestimmungen

1.

Die Genussrechtsbedingungen sowie alle sich daraus ergebenen Rechte und Pflichten bestimmen sich ausschließlich nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

2.

Erfüllungsort ist Lorch. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Schwäbisch Gmünd. Für den Fall, dass der Genussrechtsinhaber nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus der Bundesrepublik Deutschland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird Schwäbisch Gmünd als örtlich zuständiger Gerichtstand vereinbart.

3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Genussrechtsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch die ASMA KG nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem in diesen Bedingungen zum Ausdruck kommenden Willen wirtschaftlich am nächsten kommt.

Beschluss über die Änderung bedarf der vorherigen 4.

Zustimmung des Beirates. Die ASMA KG behält sich vor die Geschäftsform zu

§ 13 ändern.

Bekanntmachungen Lorch, 15. Mai 2012

Bekanntmachungen der Gesellschaft, die die

Genussrechte betreffen, erfolgen mittels

(eingeschrieben) Brief an die im Genussrechts- Anita Peckl

register eingetragenen Genussrechtsinhaber. Geschäftsführer der ASMA KG

 

Genussrechtsbedingungen Typ C und Typ D

 

§1

Nennbetrag und Form des Genusskapitals, Genussrechtsregister, Vinkulierung der Genussrechte, Zahlungen

1.

Die ASMA KG ( „Gesellschaft“) hat die Aufnahme von Genusskapital mit einem Gesamtnennbetrag von Euro 10.000.000,- (in Worten: Euro Zehn Millionen) eingeteilt in 1.000.000 untereinander, mit Ausnahme der Laufzeit, gleichberechtigte Genussrechte mit einem Nennbetrag von jeweils Euro 10,- (nachstehend „Genussrechte“ genannt) zu den nachfolgenden Bedingungen beschlossen. Die Genussrechte lauten auf den Namen des Inhabers und sind untereinander gleichberechtigt.

2. Der Inhaber der Genussrechte („Genussrechtsinhaber“) wird in ein Genussrechtsregister eingetragen. Das Genussrechtsregister wird bei der Gesellschaft und von der Gesellschaft geführt. In dem Genussrechtsregister werden die Stammdaten (Name, Anschrift, Kontoverbindung) des Genussrechtsinhabers sowie Höhe des gezeichneten Nennbetrags, Zahlungen und Ausschüttungen erfasst. Der Genussrechtsinhaber ist verpflichtet, Änderungen der Stammdaten der Gesellschaft Unverzüglich anzuzeigen.

3.

Jeder Genussrechts-Inhaber kann seine Genussrechte jederzeit ganz oder teilweise an Dritte verkaufen, abtreten bzw. vererben. Jede Veräußerung bedarf jedoch der Zustimmung der Gesellschaft (Vinkulierung), die nur aus wichtigem Grund verweigert werden darf. Bei der Übertragung von Teilen der Genussrechte oder der Übertragung an mehrere neue Inhaber sind die Genussrechte so aufzuteilen, dass sowohl die beim bisherigen Inhaber verbleibenden als auch die an jeden neuen Inhaber übertragenen Genussrechte die Mindesteinlage von 1.000 Euro nicht unterschreiten.

Bei Übertragung des Genuss-Rechts an einen

Dritten schuldet der übertragende GenussrechtsInhaber der Gesellschaft zur Deckung der damit verbundenen Verwaltungskosten der Gesellschaft einen Betrag in Höhe von EUR 25,00 je Einzelübertragung. Die Zahlstelle (§ 5 Abs.6 dieser Bedingungen) ist berechtigt, mit befreiender Wirkung an die im Genussrechtsregister eingetragenen Genussrechtsinhaber Zahlungen zu leisten.

4.

Die Gesellschaft behält sich vor, jederzeit ohne

Zustimmung der Genussrechtsinhaber weitere Genussrechte mit gleicher Ausstattung in der Weise zu begeben, dass sie mit den Genussrechten zusammengefasst werden, eine einheitliche Tranche mit ihnen bilden und ihren Gesamtnennbetrag erhöhen. Der Begriff „Genussrechte“ umfasst im Falle einer solchen Erhöhung auch solche zusätzlich begebenen Genussrechte.

5.

Die Begebung weiterer Genussrechte, die mit dieser Tranche keine Einheit bilden und die über andere

Ausstattungsmerkmale (z. B. in Bezug auf Höhe der

Dividenden und Laufzeit) verfügen oder die Begebung von anderen Finanzierungstiteln bleibt der Gesellschaft unbenommen.

§2 Mindestzeichnung, Zeichnungshöhe

1.

Die Mindestzeichnungssumme beträgt EUR 1.000,00.

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

Seite 63

 

 

 

2.

Die Zeichnungssumme ist nach oben nicht begrenzt. Erhöhungen sind in Schritten von jeweils EUR 100 möglich.

§3 Erwerb von Genussrechten

1.

Jede natürliche und juristische Person kann

Genussrechte durch Zeichnung und Annahme der Zeichnungserklärung durch den Geschäftsführer der Gesellschaft erwerben. Die Gesellschaft ist berechtigt, einen Ausgabeaufschlag (Agio) bei der Ausgabe der Genussrechte zu erheben. Soweit ein Ausgabeaufschlag erhoben wird, ist dieser erfolgswirksam von der Gesellschaft zu vereinnahmen. Im Rahmen der Rückzahlung des Genusskapitals (§ 7 dieser Bedingungen) wird ein gezahlter Ausgabeaufschlag dem Genussrechtsinhaber nicht erstattet.

2.

Die Einzahlung des Genusskapitals erfolgt durch Einmalzahlung. Der Genussrechtsinhaber wird nach Zahlung des Nennbetrages der Genussrechte in das Genussrechtsregister eingetragen und erhält eine Bestätigung über den Eingang der Zeichnungssumme sowie einen Auszug aus dem Genussrechtsregister.

3.

Die Gesellschaft ist berechtigt, eigene Genussrechte zu erwerben.

§ 4

Ausgabekurs

Die Genussrechte Typ C und Typ D werden zu

§ 5

Dividenden, Zahlstelle

1. Die eingezahlten Genussrechte werden gewinnabhängig mit einer Dividende bedient, die endfällig, also am Ende der Laufzeit im Sinne von § 7 berechnet und ausgeschüttet wird. Die Dividende der Genussrechte Typ C berechnet sich vorbehaltlich Abs.2 wie folgt:

Dividende = N * (1 + 0,06)L – N wobei N dem eingezahlten Nennbetrag und L der Laufzeit (§ 7) entspricht.

Die Dividende der Genussrechte Typ D berechnet sich vorbehaltlich Abs.2 wie folgt:

Dividende = N * (1 + 0,045)L – N wobei N dem eingezahlten Nennbetrag und L der Laufzeit (§ 7) entspricht.

 

2.

Die Genussrechte Typ C und Typ D werden am Ende der Laufzeit zusätzlich mit einer Bonusdividende in Höhe von 10 % der errechneten Dividende bedient.

3.

Durch die Bedienung der Dividende darf sich bei der Gesellschaft kein negatives Jahresergebnis ergeben. Maßgebliches Jahresergebnis im Sinne dieser Bedingungen ist der in der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft gem. § 275 Handelsgesetzbuch auszuweisende Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag, wie er ohne Berücksichtigung der Dividende sowie der Steuern vom Einkommen und Ertrag auszuweisen 100% des Nennbetrages an den Anleger ausgegeben. wäre. Falls das Jahresergebnis nicht oder nicht vollständig zur Bedienung der Dividende ausreicht oder ganz bzw. teilweise gemäß § 6 Abs. 2 dieser Bedingungen zur Wiederauffüllung des Genusskapitals bzw. zur vorgeschriebenen gesellschaftsvertragsmäßigen oder gesetzlichen Rücklagenzuführung verwendet werden muss, so vermindert sich die Ausschüttung auf die Dividende um den Betrag, der zu einem negativen Jahresergebnis führen würde bzw. zur Wiederauffüllung des Genusskapitals bzw. der Rücklagen verwendet wird. Für nicht bediente Dividendenansprüche besteht ein Nachzahlungsanspruch aus den Jahresüberschüssen der nachfolgenden

Geschäftsjahre. Dieser Anspruch ist auf die Jahresüberschüsse der vier auf die Fälligkeit des Rückzahlungsanspruches nach § 7 folgenden Geschäftsjahre bestimmt.

4.

Die Genussrechte sind für das Geschäftsjahr zeitanteilig gewinnberechtigt. Die Gewinnberechtigung wird taggenau nach der Methode act/act ermittelt.

5.

Die Ausschüttungen der Dividende auf die Genussrechte sind am 31. Juli des Jahres fällig, das auf die Kündigung der Genussrechte folgt. Sofern zu diesem Termin der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorangegangene Geschäftsjahr noch nicht endgültig festgestellt sein sollte, wird die Zahlung am ersten Bankarbeitstag (maßgeblich ist der Sitz der Gesellschaft) nach der endgültigen Feststellung fällig.

6. Zahlstelle ist die ASMA KG in eigener Durchführung. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere Zahlstellen zu benennen und die Benennung einzelner Zahlstellen zu widerrufen.

 

 

§ 6

Verlustbeteiligung

1.

Würde die Gesellschaft in ihrem Jahresabschluss einen Jahresfehlbetrag ausweisen, so nimmt das Genusskapital am Verlust der ASMA KG bis zur vollen Höhe dadurch teil, dass das Genusskapital im Verhältnis zu den nicht besonders gegen Ausschüttung geschützten bilanzierten Eigenkapitalanteilen anteilig und im Verhältnis zu den besonders gegen Ausschüttung geschützten bilanzierten Eigenkapitalanteilen vorrangig vermindert wird. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber gem. § 7 dieser Bedingungen reduzieren sich entsprechend.

2.

Würde nach einer Teilnahme des Genusskapitals am Verlust in den folgenden Geschäftsjahren Jahresüberschüsse erzielt, so ist aus diesen – nach der gesetzlich vorgeschriebenen Wiederauffüllung der gesetzlichen Rücklage bzw. der Gesellschaftsvertragsmäßigen Rücklagen – das Genusskapital bis zum Nennbetrag wieder zu erhöhen, bevor eine anderweitige Gewinnverwendung (einschließlich einer Ausschüttung nach § 5 dieser Bedingungen) vorgenommen wird.

§7 Laufzeit, Rückzahlung, Kündigung

1.

Die Laufzeit der Genussrechte ist unbestimmt. Eine Kündigung ist erstmalig sowohl durch die Genussrechtsinhaber als auch die Gesellschaft zum Ablauf der Mindestlaufzeit bei den Genussrechten Typ C von Fünf Jahren, bei Genussrechten Typ D von 3 Jahren zum Ende des Geschäftsjahres zulässig. Nachfolgend ist eine Kündigung jeweils zum Ablauf des folgenden Geschäftsjahres zulässig. Soweit die Gesellschaft von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch macht, sind alle Genussrechte zum gleichen Stichtag zu kündigen.

2.

Die Kündigungsfrist beträgt bei den Genussrechten ein Jahr. Die Kündigung des Genussrechtsinhabers hat mittels eingeschriebenen Brief gegenüber der Gesellschaft und die Kündigung der Gesellschaft durch Bekanntmachung gemäß § 13 dieser Bedingungen zu erfolgen.

3.

Bei vorzeitiger vertragswidriger Beendigung der Genussrechtsbeteiligung, die die Gesellschaft nichtzu vertreten hat, schuldet der Genussrechtsinhaber der Gesellschaft eine Abgangsentschädigung in Höhe von 12 % des von dem Genussrechtsinhaber gezeichneten Nennbetrages. Dem Genussrechtsinhaber bleibt der Gegenbeweis, dass ein niedrigerer oder kein Schaden entstanden ist, vorbehalten.

4.

Die Rückzahlung der wirksam gekündigten Genussrechte erfolgt zum Nennbetrag abzüglich einer etwaigen anteiligen Verlustbeteiligung gem.§ 6 dieser Bedingungen. Der Rückzahlungsanspruch ist nach Maßgabe des § 5 Abs. 3 fällig.

§ 8 Ausgabe neuer Genussrechte

1.

Die Gesellschaft behält sich vor, weitere Genussrechte zu gleichen oder anderen Bedingungen zu gewähren.

2.

Ein Bezugsrecht der Genussrechtsinhaber bei der

Ausgabe weiterer Genussrechte ist nur gegeben, wenn die Gesellschafterversammlung dies beschließt.

 

3.

Die Genussrechtsinhaber haben keinen Anspruch darauf, dass ihre Ausschüttungsansprüche gem. § 7 dieser Bedingungen sowie der Rückzahlungsanspruch gem. § 7 Abs. 4 dieser Bedingungen vorrangig vor den Ansprüchen bedient werden, die auf Genussrechte dieser und / oder weiterer Tranchen entfallen.

§ 9

Bestandsschutz

1.

Der Bestand der Genussrechte wird vorbehaltlich § 6 dieser Bedingungen im Falle der Beteiligung der Gesellschaft an einem Umwandlungsvorgang nach dem Umwandlungsgesetz oder Bestandsübertragung der Gesellschaft nicht berührt.

2.

Im Falle einer Maßnahme nach Abs. 1 sind den Genussrechtsinhabern gleichwertige Rechte an dem neuen / übernehmenden Rechtsträger einzuräumen.

 

§10

Abgrenzung von Gesellschaftsrechten

Die Genussrechte gewähren Gewinnrechte, die keine

Mitgliedschaftsrechte, insbesondere keine TeilnahmeMitwirkungs- und Stimmrechte in derGesellschafterversammlung der Gesellschaft beinhalten.

 

§ 11 Nachrangigkeit / Liquidationserlös

1. Die Forderungen aus den Genussrechten treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern gegen der Gesellschaft im Rang zurück. Im Übrigen darf bei der Gesellschaft durch die Bedienung der Ansprüche der Genussrechtsinhaber ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt werden.

2.

Die Rückzahlung der Genussrechte gem. § 7 Abs. 4 dieser Bedingungen wird im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft oder der Liquidation der Gesellschaft erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt.

3.

Die Genussrechte begründen keinen Anspruch auf Teilnahme am Liquidationserlös im Falle der Auflösung der Gesellschaft.

§ 12 Änderungen der Genussrechtsbedingungen

1.

Nachträglich können die Teilnahme am Verlust (§ 6) nicht geändert, der Nachrang (§ 11) nicht beschränkt sowie die Laufzeit und die Kündigungsfrist (§ 5) nicht verkürzt werden.

2.

Die Gesellschaft ist nur in den nachfolgenden Fällen berechtigt, die Genussrechtsbedingungen durch einseitige Willenserklärung zu ändern bzw. anzupassen:

a) Änderung der steuerlichen Behandlung von Genussrechten bei der Gesellschaft. Soweit die

Ausschüttung auf die Genussrechte bei der Gesellschaft mit Körperschaftsteuer belastet wird, erfolgt die Anpassung durch eine Minderung der Ausschüttung um die Körperschaftsteuer; b) Änderung der Fassung;

c) Änderungen, die für eine börsliche Notierung erforderlich sind, wie z. B. die Verbriefung. Die Änderung erfolgt nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschaft und der Genussrechtsinhaber. Der Beschluss über die Änderung bedarf der vorherigen Zustimmung des Beirates.

§ 13

Bekanntmachungen

Bekanntmachungen der Gesellschaft, die die

Genussrechte betreffen, erfolgen mittels (eingeschrieben) Brief an die im Genussrechtsregister eingetragenen Genussrechtsinhaber. § 14

Schlussbestimmungen

1.

Die Genussrechtsbedingungen sowie alle sich daraus ergebenen Rechte und Pflichten bestimmen sich ausschließlich nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

2.

Erfüllungsort ist Lorch. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Schwäbisch Gmünd. Für den Fall, dass der Genussrechtsinhaber nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus der Bundesrepublik Deutschland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird Schwäbisch Gmünd als örtlich zuständiger Gerichtstand vereinbart. inbart.

3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Genussrechtsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch die ASMA KG nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem in diesen Bedingungen zum Ausdruck kommenden Willen wirtschaftlich am nächsten kommt.

 

Lorch, 15. Mai 2012

 

Anita Peckl

Geschäftsführerin der ASMA KG

Genussrechtsbedingungen Typ E

 

§ 1

Nennbetrag und Form des Genusskapitals, Genussrechtsregister, Vinkulierung der Genussrechte, Zahlungen

1.

Die ASMA KG ( „Gesellschaft“) hat die Aufnahme von Genusskapital mit einem Gesamtnennbetrag von Euro 5.000.000,- (in Worten: Euro Vier Millionen) eingeteilt in 500.000 untereinander gleichberechtigte Genussrechte mit einem Nennbetrag von jeweils Euro 10,- (nachstehend „Genussrechte“ genannt) zu den nachfolgenden Bedingungen beschlossen. Die Genussrechte lauten auf den Namen des Inhabers und sind untereinander gleichberechtigt.

2.

Der Inhaber der Genussrechte (nachstehend

„Genussrechtsinhaber“ genannt) wird in ein Genussrechtsregister eingetragen.Das Genussrechtsregister wird bei der Gesellschaft und von der Gesellschaft geführt. In dem Genussrechtsregister werden die Stammdaten (Name, Anschrift, Kontoverbindung) des Genussrechtsinhabers sowie Höhe des gezeichneten Nennbetrags, Zahlungen und Ausschüttungen erfasst. Der Genussrechtsinhaber ist verpflichtet, Änderungen der Stammdaten der Gesellschaft unverzüglich anzuzeigen.

3.

Der Genussrechts-Inhaber kann seine Genussrechte Jederzeit ganz oder teilweise an Dritte verkaufen, abtreten bzw. vererben. Jede Veräußerung bedarf jedoch der Zustimmung der Gesellschaft (Vinkulierung), die nur aus wichtigem Grund

verweigert werden darf. Bei der Übertragung von Teilen der Genussrechte oder der Übertragung an mehrere neue Inhaber sind die Genussrechte so aufzuteilen, dass sowohl die beim bisherigen Inhaber verbleibenden als auch die an jeden neuen Inhaber übertragenen Genussrechte die Mindesteinlage von 1.000 Euro nicht unterschreiten. Bei Übertragung des Genuss-Rechts an einen Dritten schuldet der übertragende Genussrechts-Inhaber der Gesellschaft zur Deckung der damit verbundenen Verwaltungskosten der Gesellschaft einen Betrag in Höhe von EUR 25,00 je Einzelübertragung. Die Zahlstelle (§ 7 Abs. 5 dieser Bedingungen) ist berechtigt, mit befreiender Wirkung an die im Genussrechtsregister eingetragenen Genussrechtsinhaber Zahlungen zu leisten.

4.

Die Gesellschaft behält sich vor, jederzeit ohne

Zustimmung der Genussrechtsinhaber weitere Genussrechte mit gleicher Ausstattung in der Weise zu begeben, dass sie mit den Genussrechten zusammengefasst werden, eine einheitliche Tranche mit ihnen bilden und ihren Gesamtnennbetrag erhöhen. Der Begriff „Genussrechte“ umfasst im Falle einer solchen Erhöhung auch solche zusätzlich begebenen Genussrechte.

5.

Die Begebung weiterer Genussrechte, die mit dieser

Tranche keine Einheit bilden und die über andere

Ausstattungsmerkmale (z. B. in Bezug auf Höhe der

Dividenden und Laufzeit) verfügen oder die Begebung von anderen Finanzierungstiteln bleibt der Gesellschaft unbenommen.

§2 Mindestzeichnung, Zeichnungshöhe

1.

Die Mindestzeichnungssumme beträgt EUR

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

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1.000

2. Die Zeichnungssumme ist nach oben nicht begrenzt. Erhöhungen sind in Schritten von jeweils EUR 100 möglich.

§ 3 Erwerb von Genussrechten

1.

Jede natürliche und juristische Person kann

Genussrechte durch Zeichnung und Annahme der Zeichnungserklärung durch den Geschäftsführer der Gesellschaft erwerben. Die Gesellschaft ist berechtigt, einen Ausgabeaufschlag (Agio) bei der Ausgabe der Genussrechte zu erheben. Soweit ein Ausgabeaufschlag erhoben wird, ist dieser erfolgswirksam von der Gesellschaft zu vereinnahmen. Im Rahmen der Rückzahlung des Genusskapitals (§ 7

dieser Bedingungen) wird ein gezahlter Aufgabeaufschlag dem Genussrechtsinhaber nicht erstattet.

2.

Die Einzahlung des Genusskapitals erfolgt durch Einmalzahlung. Der Genussrechtsinhaber wird nach Zahlung des Nennbetrages der Genussrechte in das Genussrechtsregister eingetragen und erhält eine Bestätigung über den Eingang der Zeichnungssumme sowie einen Auszug aus dem Genussrechtsregister.

3.

Die Gesellschaft ist berechtigt, eigene Genussrechte zu erwerben.

§ 4

Ausgabekurs

Die Genussrechte Typ D werden zu 50 % des Nennbetrages an den Anleger ausgegeben.

§ 5 Laufzeit

1.

Die Laufzeit der Genussrechte beträgt zehn volle Geschäftsjahre.

2. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen.

3.

Bei vorzeitiger vertragswidriger Beendigung der Genussrechtsbeteiligung, die die Gesellschaft nicht zu vertreten hat, schuldet der Genussrechtsinhaber der Gesellschaft neben dem ggf. gezahlten Agio zur Deckung der Emissions-, Vertriebs- und Verwaltungskosten eine Abgangsentschädigung in Höhe von 12 % des von dem Genussrechtsinhaber gezeichneten Nennbetrages. Dem Genussrechtsinhaber bleibt der Gegenbeweis, dass ein niedrigerer oder kein Schaden entstanden ist, vorbehalten.

§ 6

Verlustbeteiligung

1.

Würde die Gesellschaft in ihrem Jahresabschluss einen Jahresfehlbetrag ausweisen, so nimmt das Genusskapital am Verlust der ASMA KG bis zur vollen Höhe dadurch teil, dass das Genusskapital im Verhältnis zu den nicht besonders gegen Ausschüttung geschützten bilanzierten Eigenkapitalanteilen anteilig und im Verhältnis zu den besonders gegen Ausschüttung geschützten bilanzierten Eigenkapitalanteilen vorrangig vermindert wird. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber gem. § 7 dieser Bedingungen reduzieren sich entsprechend.

2.

Würde nach einer Teilnahme des Genusskapitals am Verlust in den folgenden Geschäftsjahren Jahresüberschüsse erzielt, so ist aus diesen – nach der gesetzlich vorgeschriebenen Wiederauffüllung der gesetzlichen Rücklage bzw. der Gesellschaftsvertragsmäßigen Rücklagen – das Genusskapital bis zum Nennbetrag wieder zu erhöhen, bevor eine anderweitige Gewinnverwendung vorgenommen wird.

§ 7

Rückzahlung, Zahlstelle

1. Die Rückzahlung der Genussrechte erfolgt vorbehaltlich Abs. 3 zum Nennbetrag.

2.

Die Differenz aus dem reduzierten Ausgabekurs der Genussrechte (50 %) und dem Nennbetrag ist aus dem Jahresüberschuss der ASMA KG zu zahlen. Maßgeblich ist der Bilanzgewinn gem. § 268 Abs. 1 HGB der Gesellschaft zum Tag des Ablaufs der Laufzeit der Genussrechte.

3.

Reicht der Bilanzgewinn nicht aus, um die Genussrechte zum Nennbetrag zurückzuzahlen, reduziert sich der Rückzahlungsanspruch der Genussrechtsinhaber entsprechend. Der Rückzahlungsanspruch reduziert sich ferner um eine etwaige anteilige Verlustteilnahme gem. § 6 sowie einen abzugsfähigen Verlustvortrag gem. § 6 Abs.

1.

4.

Die Rückzahlung der Genussrechte ist am 31. Juli des Jahres fällig, das auf das Jahr des Ablaufs der Laufzeit der Genussrechte folgt. Sofern zu diesem Termin der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorangegangene Geschäftsjahr noch nicht endgültig festgestellt sein sollte, wird die Zahlung am ersten Bankarbeitstag (maßgeblich ist der Sitz der Gesellschaft) nach der endgültigen Feststellung fällig.

5.

Zahlstelle ist die ASMA KG in eigener Durchführung. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere Zahlstellen zu benennen und die Benennung einzelner Zahlstellen zu widerrufen.

§ 8 Ausgabe neuer Genussrechte

1.

Die Gesellschaft behält sich vor, weitere Genussrechte zu gleichen oder anderen Bedingungen zu gewähren.

2.

Ein Bezugsrecht der Genussrechtsinhaber bei der

Ausgabe weiterer Genussrechte ist nur gegeben, wenn die Gesellschafterversammlung dies beschließt.

3.

Die Genussrechtsinhaber haben keinen Anspruch darauf, dass ihre Rückzahlungsansprüche gem. § 7 dieser Bedingungen vorrangig vor den Ansprüchen bedient werden, die auf Genussrechte dieser und/oder weiterer Tranchen entfallen.

§9

Bestandsschutz

1.

Der Bestand der Genussrechte wird vorbehaltlich § 6 dieser Bedingungen im Falle der Beteiligung der Gesellschaft an einem Umwandlungsvorgang nach dem Umwandlungsgesetz oder Bestandsübertragung der Gesellschaft nicht berührt.

2.

Im Falle einer Maßnahme nach Abs. 1 sind den Genussrechtsinhabern gleichwertige Rechte an dem neuen/übernehmenden Rechtsträger einzuräumen.

 

§ 10

Abgrenzung von Gesellschaftsrechten

Die Genussrechte gewähren Gewinnrechte, die keine

Mitgliedschaftsrechte, insbesondere keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte in der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft beinhalten.

 

§ 11 Nachrangigkeit/Liquidationserlös

1. Die Forderungen aus den Genussrechten treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern gegen der Gesellschaft im Rang zurück.

Im Übrigen darf bei der Gesellschaft durch die Bedienung der Ansprüche der Genussrechtsinhaber ein Insolvenzeröffnungsgrund nicht herbeigeführt werden.

2.

Die Rückzahlung der Genussrechte gem. § 7 dieser

Bedingungen wird im Fall der Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft oder der Liquidation der Gesellschaft erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt.

3.

Die Genussrechte begründen keinen Anspruch auf Teilnahme am Liquidationserlös im Falle der Auf- lösung der Gesellschaft.

§ 12 Änderungen der Genussrechtsbedingungen

1.

Nachträglich können die Teilnahme am Verlust (§ 6) nicht geändert, der Nachrang (§ 11) nicht beschränkt sowie die Laufzeit (§ 5) nicht verkürzt werden.

2.

Die Gesellschaft ist nur in den nachfolgenden Fällen berechtigt, die Genussrechtsbedingungen durch einseitige Willenserklärung zu ändern bzw. anzupassen:

a) Änderung der steuerlichen Behandlung von Genussrechten bei der Gesellschaft. Soweit die

Ausschüttung auf die Genussrechte bei der

Gesellschaft mit Körperschaftsteuer belastet wird, erfolgt die Anpassung durch eine Minderung der Ausschüttung um die Körperschaftsteuer; b) Änderung der Fassung;

c) Änderungen, die für eine börsliche Notierung erforderlich sind, wie z. B. die Verbriefung. Die Änderung erfolgt nach billigem Ermessen (§ 315

BGB) unter Berücksichtigung der Interessen der

Gesellschaft und der Genussrechtsinhaber. Der Beschluss über die Änderung bedarf der vorherigen Zustimmung des Beirates.

§ 13

Bekanntmachungen

Bekanntmachungen der Gesellschaft, die die Genussrechte betreffen, erfolgen mittels (eingeschrieben) Brief an die im Genussrechtsregister eingetragenen Genussrechtsinhaber.

§ 14

Schlussbestimmungen

1.

Die Genussrechtsbedingungen sowie alle sich daraus ergebenen Rechte und Pflichten bestimmen sich ausschließlich nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

2.

Erfüllungsort ist Lorch. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Schwäbisch Gmünd. Für den Fall, dass der Genussrechtsinhaber nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus der Bundesrepublik Deutschland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird Schwäbisch Gmünd als örtlich zuständiger Gerichtstand vereinbart.

3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Genussrechtsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung ist durch die ASMA KG nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem in diesen Bedingungen zum Ausdruck kommenden Willen wirtschaftlich am nächsten kommt.

 

 

Lorch, 15. Mai 2012

 

 

Anita Peckl

Geschäftsführerin der ASMA KG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesellschaftsvertrag der ASMA KG

 

Verbraucherinformation für den Fernabsatz

 

I. Allgemeine Informationen zu der Emittentin und Anbieterin

 

1. EMITTENTIN und ANBIETERIN

ASMA KG

Kaiserstraße 50

D-73547 Lorch

Telefon: +49 (0)7172 914004 Telefax: +49 (0)3222 4347786 www.tipp36.de

eingetragen im Handelsregister Ulm, HRA 722127; Geschäftsführerin: Anita Peckl Hauptgeschäftstätigkeit:

Der Gegenstand des Unternehmens der Emittentin sind

Grundstücksinvestitionen aller Art, An- und Verkauf, Verwaltung und Vermietung. Die Emittentin kann im In- und Ausland auch Zweigniederlassungen und Vertretungen errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen gründen, erwerben oder sich an solchen beteiligen. Sie ist berechtigt, Unternehmens- oder Interessengemeinschafts-Verträge abzuschließen und auch stille Gesellschaften einzugehen.

 

2. AUFSICHTSBEHÖRDEN

Die ASMA KG unterliegt keiner speziellen staatlichen Aufsichtsbehörde.

 

II. Merkmale der Genussrechte /

Leistungsvorbehalte

 

Die wesentlichen Merkmale der Genussrechte ergeben sich aus dem Verkaufsprospekt „ASMA KG Genussrechte“. Der Investor erwirbt eine unternehmerische Beteiligung in Form von Genussrechten an der ASMA GMBH & CO. KG . Wegen der Einzelheiten und rechtlichen Grundlagen wird auf den Verkaufsprospekt und die diesem beigefügten Genussrechtsbedingungen Mai-2012 verwiesen. Die aufmerksame Lektüre des Verkaufsprospekts kann nicht durch diese Mitteilung ersetzt werden.

 

  1. ZEICHNUNG DER GENUSSRECHTE

Der Investor kann mittels des vollständig ausgefüllten und vom Investor eigenhändig unterschriebenen Zeichnungsscheins für die ASMA GMBH & CO. KG -Genussrechte und Annahme durch die ASMA KG Genussrechte erwerben. Der Investor verzichtet auf den Zugang der Annahmeerklärung.

 

  1. WESENTLICHE LEISTUNGSMERKMALE

Die Zeichnung von Genussrechten bietet dem Anleger die Möglichkeit, sich in unternehmerischer Weise über die ASMA KG an dem Zukunftsmarkt Renditeimmobilien zu beteiligen. Der Investor nimmt am Gewinn und Verlust der Emittentin je nach Genussrechtstyp Teil durch, Typ E 50 %

Ausgabekurs, Typ D 4,5%, Typ A / C 6 % und Typ B 7 % Verzinsung pro Jahr. Typ C / D werden am Ende der Laufzeit zusätzlich mit einer Bonusdividende in Höhe von 10 % der errechneten Dividende bedient.

 

  1. MINDESTVERTRAGSDAUER/ KÜNDIGUNGSMÖGLICHKEIT

Die Genussrechte Typ B / C / D haben eine unbegrenzte,

Typ A eine vertraglich festgelegte und Typ E eine 10

Jährige Feste Laufzeit. Der Investor kann das GenussKapital frühestens nach Ablauf von (Typ D)3, (Typ C) 5 und (Typ B) 15 vollen Geschäftsjahren kündigen, andernfalls verlängert sich die Vertragslaufzeit danach automatisch. Genussrechte Typ A und E können nicht gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt bei Genussrechten Typ B 2 Jahre, Typ C 1 Jahr und Typ D 6 Monate.

 

4.PREISE / PREISBESTANDTEILE Die Zeichnung der Genussrechte Typ A, B, C und D erfolgt zu 100% des Nennbetrags von 10,00 € je Genussrecht zzgl. ( Typ A, B, C) Agio in Höhe von 5% der Zeichnungssumme. Typ D kostet kein Agio. Die Zeichnung der Genussrechte Typ E erfolgt zu 50% des Nennbetrags von 10,00 € je Genussrecht zzgl. Agio in Höhe von 3 % der Zeichnungssumme.

———————————- ASMA – Genussrechte – Mai 2012 ———————————-

 

 

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5. WEITERE VOM ANLEGER ZU ZAHLENDE

STEUERN,KOSTEN UND

ZUSÄTZLICHE

TELEKOMMUNIKATIONSKOSTEN

Derartige kosten werden nicht berechnet.

 

6.ZAHLUNG UND ERFÜLLUNG DER

VERTRÄGE, WEITERE

VERTRAGSBEDINGUNGEN

Die Leistung der Zeichnungssumme erfolgt je Nach Wahl des Investors auf dem Zeichnungsschein entweder durch die Erteilung einer Einzugsermächtigung oder durch Überweisung. Die

Erfüllung der Verträge sowie weitere

Vertragsbedingungen ergeben sich aus dem

Verkaufsprospekt unter den „Genussrechtsbedingungen“

 

7.LEISTUNGSVORBEHALTE

Es bestehen keine Leistungsvorbehalte.

 

III. Informationen über die Besonderheiten des

Fernabsatze

 

  1. WIDERRUFSRECHTE

Dem Investor steht ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB zu. Beachten Sie hierzu die Widerrufsbelehrung auf dem Zeichnungsschein.

 

  1. ZUSÄTZLICHE KOSTEN, DIE DURCH DAS

FERNKOMMUNIKATIONSMITTEL ENTSTEHEN

UND VON DEM UNTERNEHMEN IN RECHNUNG GESTELLT WERDEN

Es werden keine zusätzlichen Kosten, die durch die Fernkommunikation entstehen, in Rechnung gestellt.

 

3.RISIKOHINWEIS

Dieses Angebot zum Erwerb von Genussrechten der ASMA KG ist eine unternehmerische Beteiligung und als solche mit besonderen Risiken behaftet.

 

Die mit dem Erwerb der Genussrechte verbundenen

Risiken sind im Verkaufsprospekt beschrieben

 

4.VERTRAGSSTRAFEN

Vertragsstrafen sind nicht vorgesehen.

 

5. RECHTSORDNUNG UND GERICHTSSTAND

Es findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, Lorch.

 

6.VERTRAGSSPRACHE

Vertragssprache und maßgebliche Sprache für die Kommunikation mit den Investoren bzw.Genussrechtsinhabern während der Laufzeit der Genussrechte ist Deutsch.

 

7. GÜLTIGKEITSDAUER DER ZUR VERFÜGUNG

GESTELLTEN INFORMATIONEN

Die Gültigkeit dieser Informationen ist unbefristet während der Platzierungsphase und vorbehaltlich der Veröffentlichung eines oder mehrerer Nachträge. Die Zeichnungsfrist für das Angebot endet mit Vollplatzierung.

 

IV. Weiterer Rechtsbehelf und Einlagensicherung

 

  1. AUSSERGERICHTLICHE STREITSCHLICHTUNG

Eine außergerichtliche Streitschlichtung ist nicht vorgesehen. Im Streitfall entscheiden die zuständigen deutsche Gerichte.

 

  1. HINWEIS ZUM BESTEHEN EINER GARANTIE, ENTSCHÄDIGUNGSREGELUNG,

EINLAGENSICHERUNG

Eine Garantieübernahme, ein Garantiefonds, eine Entschädigungsregelung oder eine Einlagensicherung

bestehen nicht

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ASMA KG

Kaiserstraße 50

73547 Lorch