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Fesundheit / Fitness

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So effektiv ist das Training mit der Rudermaschine - Rudermaschine

 

Kraft oder Ausdauer? Beides! Mit dem Kauf einer Rudermaschine holst du dir das Gym nach Hause. So findest du die richtige für dein Trainingsziel

Es ist kein Zufall, dass Rudermaschinen zur Standardausrüstung in jedem Fitness-Studio gehören. Mit kaum einem anderen Gerät kannst du deine Ausdauer trainieren und gleichzeitig deine Muskeln stählern.

Deshalb setzen immer mehr Sportler auf eine eigene Rudermaschine für zuhause. Von preisgünstigeren Einsteigergeräten bis zu coolen High-Tech-Ergometern gibt es eine riesige Produktpalette. Überfordert von so viel Auswahl? Wie verraten dir, wie du die perfekte Maschine für deine Ansprüche findest.

🏆Unsere Test-Sieger auf einen Blick:

  • Das Xterra ERG600 Rudergerät mit Wassertank ist das perfekte Komplettpaket. Auch wenn es nicht ganz preiswert ist, bietet es tolle technische Features, ein authentisches Rudergefühl und sieht zudem gut aus.
  • Beim Tectake Rudergerät mit Trainingscomputer überzeugt definitiv das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit knapp 238 Euro ist es das günstigste Modell, bietet dafür aber alle wichtigen Eigenschaften und ist somit vor allem für Hobby-Sportlerinnen eine gute Wahl.
  • Das Merax Rudergerät überrascht mit der Möglichkeit, aus der Rudermaschine ein Ganzkörper-Trainingsgerät zu zaubern. Somit versteckt sich in nur einem Gerät fast ein ganzes Studio. Ideal für Workouts zuhause.

Wie effektiv sind Rudermaschinen?

Klare Sache: sehr! Obwohl wohl die wenigsten die Möglichkeit haben, täglich auf dem Wasser zu trainieren, gehört das Workout auf der Rudermaschine in jeden Trainingsplan. Denn auch wenn Ausdauer klar im Vordergrund steht, stärken die sich stets wiederholenden Bewegungsabläufe die Kraft in Oberarmen, Schultergürtel, Bauch, Rücken und Beinen.

Rudern ist ein Ganzkörpertraining, das die Gelenke schont und das Kreuz kräftigt. Perfekt also auch gegen Rückenschmerzen. Da die gesamte Muskulatur gefordert wird, aber kein Muskel zu sehr, ist Rudern ein gesunder Sport für jede*n. Egal ob Anfängerin oder Profi-Athletin, du profitierst in jedem Fall vom Training. Einsteigerinnen sollten sich jedoch zu Beginn die richtige Technik zeigen lassen.

Worauf muss ich bei einer Rudermaschine achten?

Ruderergometer sind nicht nur praktisch, sie können auch noch richtig gut aussehen. Eins sagt die Rudermaschine im Wohnzimmer auf jeden Fall: Hier wohnt eine Athletin. Aber welche Maschine ist die passende? Und muss man ein Vermögen ausgeben? Besser eine Maschine mit Wasser- oder Magnetwiderstand?

Damit du dich im Dschungel aus Möglichkeiten nicht verlierst, haben wir dir beide Arten mit Vor- und Nachteilen aufgeführt. In die Bewertung sind mehrere Kriterien eingeflossen, die für den Kauf eines Rudergerätes entscheiden sind. In jeder Kategorie können bis zu 4 Pokale gewonnen werden:

  • Preis: Wie günstig ist das Produkt?
  • Technik: Mit ein paar technischen Features macht das Training doch gleich mehr Spaß und sie können dabei helfen, die sportlichen Ziele effizienter zu erreichen.
  • Möglichkeiten: Kann das Gerät leicht verstaut werden? Hat es Extras, wie beispielsweise. eine Smartphone-Halterung? Welche besonderen Features werden geboten?
  • Optik: Wer kein eigenes Home-Gym hat, wird die Rudermaschine in seinem Wohn- oder Schlafbereich stehen haben. Daher ist natürlich auch die Optik nicht unwichtig.

Rudermaschinen mit Wasserwiderstand

Wer auch in seinen eigenen vier Wänden das Gefühl von Wasser unter sich spüren möchte, setzt auf eines dieser Modelle. Denn auf Rudergeräten mit Wasserwiderstand kommt man dem Empfinden vom Fahren auf einem Fluss oder Kanal am nächsten.

In einem kleinen Tank vorn an der Maschine befindet sich Wasser, das für den nötigen Widerstand sorgt. Je kraftvoller man zieht, desto höher wird er. Auch wenn diese Rudermaschinen häufig etwas teurer sind, kann sich die Investition lohnen: Das System ist sehr leise und somit eine gute Wahl für das eigene Zuhause.

  1. Xterra Fitness ERG600 Rudergerät

Ein Rudergerät, das nicht nur durch seine stylische Optik überzeugt. Das LCD-Display liefert Informationen zu: Zeit, Zeit auf 500 Meter, Distanz, Zügen, Zügen pro Minute, Raumtemperatur, Datum und Uhrzeit. Ein cooles Extra sind die 5 Programme, die angeboten werden. Du kannst beispielsweise gegen den Computer fahren oder dir von einem Countdown deine Züge runterzählen lassen.

Ungewöhnlich für Maschinen mit Wasserwiderstand: Es gibt 6 verschiedene Belastungsstufen, die eingestellt werden können. Ein weiteres Plus: Du kannst die Rudermaschine hochstellen und dank der angebrachten Rollen leicht verschieben und verstauen.

Preis: 🏆🏆🏆

Technik: 🏆🏆🏆🏆

Möglichkeiten: 🏆🏆🏆🏆

Optik: 🏆🏆🏆

  1. FitEngine Rudergerät

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, doch diese Rudermaschine ist optisch ein absoluter Volltreffer und der perfekte Mix aus Sportgerät und Design-Objekt. Auch funktional kann sich das Modell sehen lassen.

Du trainierst dank Wasserwiderstand angenehm gleichmäßig, ohne störendes Ruckeln. Der Widerstand passt sich dabei automatisch deinem Krafteinsatz an. Eine Halterung für iPad und Smartphone ermöglicht es dir, Trainingsprogramme laufen zu lassen oder deine Lieblingsserie zu streamen.

Preis: 🏆🏆

Technik:🏆🏆🏆

Möglichkeiten: 🏆🏆🏆

Optik: 🏆🏆🏆🏆

  1. Christopeit WP 1000

Eine funktionale Rudermaschine mit guten Features. Alle relevanten Trainingsdaten werden vom Computer erfasst und auf dem LCD-Display angezeigt. So hast du die Anzahl deiner Ruderschläge, die Entfernung und Zeit sowie deinen Kalorienverbrauch immer im Blick.

Wer beim Training Filme schauen möchte, kann ein Tablet in der dafür vorgesehenen Halterung anbringen. Optisch kann die Ruderzugmaschine vielleicht nicht ganz mithalten, ansonsten ein Top-Gerät.

Preis: 🏆🏆🏆🏆

Technik: 🏆🏆🏆

Möglichkeiten: 🏆🏆🏆🏆

Optik: 🏆🏆

Rudermaschinen mit Magnetwiderstand

Eine gute Wahl für Hobby-Sportlerinnen, da diese Art der Rudergeräte häufig etwas preisgünstiger ist als Maschinen mit Wasserwiderstand. Günstiger heißt in dem Fall aber nicht unbedingt schlechter. Bei diesem System vergrößert oder verringert man am Computer oder einer mechanischen Vorrichtung den Abstand der magnetischen Schwungmasse zum Magneten und kann somit den gewünschten Widerstand einstellen.

Vorteil: Die Geräte sind zudem extrem leise und recht wartungsarm. Einziger Nachteil: Das Rudergefühl ist nicht so natürlich wie bei Maschinen mit Wasserwiderstand. Trotzdem steht einem effektiven Training nichts im Weg.

  1. Merax Rudergerät

Mit seinen 8 verschiedenen Spannungsstufen kannst du genau das richtige Level für dein Workout finden und dich langsam steigern. Den Fortschritt deines Trainings beobachtest du ganz einfach über die LED-Anzeige.

Egal ob Zeit, Anzahl der Schläge, Geschwindigkeit, Entfernung oder Kalorienverbrauch – so lassen sich gesetzte Ziele leicht verfolgen. Der große und breite Sattelsitz lässt dich zudem auch lange Einheiten angenehm aussitzen.

Preis: 🏆🏆🏆

Technik:🏆🏆🏆🏆

Möglichkeiten: 🏆🏆🏆🏆

Optik:🏆🏆

  1. Tectake Rudergerät mit Trainingscomputer

Für den vergleichsweise günstigen Preis hat diese Rudermaschine doch einiges zu bieten. Die 8 Schwierigkeitsstufen sind durch einen Drehknopf leicht regulierbar, zudem lässt sich das Modell unkompliziert zusammenklappen und gut verstauen.

Sogar technisch hat das Gerät einiges drauf: Dank Timer, einer Quickstart-Funktion und 4 manuell einstellbaren Programmen kannst du Abwechslung in dein Training bringen. Einziger Minuspunkt: Der Bildschirm des Trainingscomputer ist recht klein und kann nicht alle Infos auf einmal anzeigen.

Preis: 🏆🏆🏆🏆

Technik: 🏆🏆🏆

Möglichkeiten: 🏆🏆🏆

Optik: 🏆🏆

  1. Merax Rudergerät

Diese Rudermaschine wurde dafür entwickelt, zusätzlich Ganzkörperübungen im Stehen durchführen zu können, wie z.B. Seitheben, Frontheben oder Trizepsdrücken. Dank der 8 Widerstandsstufen kannst du die Intensität an deinen Fitnessgrad anpassen. Auf dem LCD-Display werden dir Zeit, Entfernung und Kalorienverbrauch angezeigt. So kannst du deinen Trainingsfortschritt gut beobachten.

Preis: 🏆🏆🏆

Technik: 🏆🏆🏆

Möglichkeiten: 🏆🏆🏆🏆

Optik: 🏆🏆🏆

Wie oft soll ich mit einer Rudermaschine trainieren?

Entscheidung für ein Modell gefallen? Perfekt! Dann kannst du mit dem Training loslegen. Wie häufig du dich auf die Rudermaschine schwingen solltest, lässt sich nicht pauschal beantworten und hängt von deinen Zielen ab.

Generell ist es empfehlenswert, mindestens 2-mal die Woche, besser noch 3-mal zu trainieren. Einsteigerinnen sollten erst einmal durch regelmäßiges Training ihre Kondition aufbauen. 25 bis 30 Minuten pro Einheit reichen fürs Erste. Wenn du schon fitter bist, kannst du Intervalle in deine Fahrten einbauen und die Intensität steigern.

Indoor-Rudern bietet extrem viele Vorteile für dein Training. Es stärkt deine Muskeln und verbessert deine Ausdauer. Ganz nebenbei baust du auch noch Stress ab. Also: Für welche Maschine entscheidest du dich? Ob Wasser- oder Magnetwiderstand, ein preisgünstigeres oder doch teureres Gerät – jedes hat seine Vorteile.

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Rückentraining  

Mit nur vier Übungen stärken Sie Ihren Rücken

Millionen von Menschen arbeiten am PC, viele gerade im Homeoffice. Die Arbeit im Sitzen und zu wenig Bewegung belasten die Rückenmuskulatur. Verspannung und Schmerzen sind die Folge. Die Fitnessexperten Anne und Daniel zeigen, wie Sie mit vier einfachen Übungen Rückenproblemen vorbeugen und Verspannungen lösen können.

Gerade durch Tätigkeiten im Sitzen und am Schreibtisch können Verspannungen sehr schnell auftreten. Bei den Übungen von Anne und Daniel geht es darum, Kraft aufzubauen, aber vor allem sollen die Verspannungen auch gelöst werden.

Die Fitness-Youtuber raten dazu, dieses Training einmal am Tag für zehn Minuten durchzuführen.

Übung 1: Superman

Bei der ersten Übung handelt es sich um den so genannten Superman.

  • Dazu legen Sie sich auf den Bauch und versuchen anschließend, den oberen Teil des Körpers zu heben.
  • Danach senken Sie sich langsam ab und wiederholen den Vorgang.
  • Es ist wichtig, bei der Übung nicht ins Hohlkreuz zu gehen.

Die Spannung bemerkt man vor allem im unteren Rücken. Wichtig ist auch, dass der Kopf nach unten schaut. So bleibt die Wirbelsäule in einer geraden Position.

Übung 2: Reverse-Superman

Anschließend geht es zum Reverse-Superman.

  • Dazu legen Sie sich auf den Rücken.
  • Lassen Sie die Ellbogen nah am Körper und drücken Sie Ihren Oberkörper mit den Ellbogen langsam nach oben, dann senken Sie sich wieder ab.

Achten Sie darauf, Ihre Körperspannung zu halten. Bei dieser Übung werden die Muskeln sehr stark beansprucht.

Übung 3: Vierfüßlerstand

Die dritte Übung beginnt auf Ihren Knien:

  • Begeben Sie sich in den Vierfüßlerstand auf dem Boden.
  • Dann strecken Sie den linken Arm nach vorne und das rechte Bein nach hinten aus.
  • Wiederholen Sie diese Bewegung mehrfach und wechseln die Seite.

Übung 4: Beine pendeln

Bei der vierten Übung kommen wieder die Beine zum Einsatz.

  • Legen Sie sich wieder auf den Rücken.
  • Die Knie sind angewinkelt.
  • Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie kein Hohlkreuz bilden, sondern dass der Lendenwirbel fest auf dem Boden bleibt.
  • Dann heben Sie die Beine an und pendeln Sie von links nach rechts. Achten Sie darauf, dass Ihre Schulter auf dem Boden bleibt.

 

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Welche Sportarten gut für den Rücken sind und welche nicht

Sport und Bewegung halten gesund. Das stimmt zwar im Allgemeinen, aber eben auch nicht uneingeschränkt. Für den Rücken etwa sind längst nicht alle Sportarten gleichermaßen vorteilhaft.

Rückenprobleme sind ein Volksleiden. Bewegungsmangel ist einer der Risikofaktoren dafür. Entsprechend hilft Sport, um Beschwerden vorzubeugen oder sie zumindest zu lindern – doch nicht alle Disziplinen und nicht jede Art, sie zu betreiben, sind gleichermaßen gut für den Rücken.

Wobei natürlich die individuellen körperlichen Voraussetzungen eine Rolle spielen. Ob es Probleme gibt oder nicht, hänge "von der Genetik und vom langfristigen Verhalten" ab, sagt der Neurochirurg Munther Sabarini von der Avicenna-Klinik in Berlin.

Daher sollte man Freizeitsportlern nicht von einer bestimmten Sportart abraten, sagt der Orthopäde und Sportmediziner Axel Klein aus Dresden. Stattdessen sollte man fragen: "Wie betreibst Du sie, wie intensiv machst Du es?", empfiehlt der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).

Dennoch gibt es Unterschiede zwischen den sportlichen Betätigungen. Und manchmal ist eben die Art und Weise entscheidend. Hier sind sieben Sportarten im Rückencheck.

Reiten

Wer seinem Rücken Gutes tun möchte, sollte sich auf ein Pferd setzen. Die aufrechte Haltung beim Reiten kräftigt die Rückenmuskulatur und sorgt für Entlastung. Daher gebe es zum Beispiel auch therapeutisches Reiten für Kinder, sagt Klein.

Weil man die Bewegungen des Pferdes ständig ausgleichen müsse, werden die kleinen Muskeln an der Wirbelsäule trainiert, die beim normalen Krafttraining kaum erreicht werden, sagt Munther Sabarini. Außerdem zeigten Studien, "dass auch die Bandscheiben beim Reiten belastet und damit fit gehalten werden". Dieser Sport fördere die Beweglichkeit und gelte "als nahezu ideales Training für einen gesunden Rücken".

Schwimmen

Auch Schwimmen hat in dieser Hinsicht einen guten Ruf – wenn man es richtig macht. Beim Brustschwimmen sollte man den Kopf nicht starr über dem Wasser halten, sondern gerade eintauchen, damit es nicht zu Nackenschmerzen komme, erklärt Axel Klein.

Bürokräfte oder Menschen, die viel im Auto sitzen, könnten beim Brustschwimmen auch Probleme an der Kreuzbein-Darmbein-Fuge im Becken bekommen. Grund: Die "Abspreizstoßbewegung" (Klein) der Beine erhöhe die Belastung der Fuge. Das wirke schmerzverstärkend, wenn vorher an dieser Stelle durch langes Sitzen bereits eine Reizung bestehe.

Das häufig empfohlene Rückenschwimmen sei nur dann gut, wenn neben dem Oberkörper auch die Beine gerade im Wasser liegen, so Klein. Bei vielen Menschen würden sie allerdings nach unten hängen, was auf eine fehlende Rumpfstabilität hinweise. Die könne Beschwerden verursachen.

Einen stets positiven Effekt des Schwimmsports nennt Munther Sabarini: Der Auftrieb im Wasser entlaste Wirbelsäule und Muskeln und schone die Gelenke. Daher sei er auch für Übergewichtige geeignet.

Fußball

Bei den Ballsportarten – Fußball eingeschlossen – werden Gelenke und Muskulatur durch dynamische Richtungswechsel, abruptes Abbremsen oder harte Zweikämpfe stark belastet, wie Sabarini erklärt. Kopfbälle belasteten die Halswirbelsäule. Für Menschen mit einer Vorschädigung an der Wirbelsäule sei Fußball daher nicht unbedingt zu empfehlen, so der Experte. Zumindest sollten sie dann ihre Rückenmuskulatur durch gezieltes Training stärken.

Axel Klein sieht es positiver: Im Unterschied etwa zu Tennis habe man beim Fußball "permanente Haltungswechsel", was an sich gut sei. Ist die Wirbelsäule gesund, "sollte das unproblematisch sein".

Rückenprobleme entstünden häufig eher aus einem Hüftdrehdefizit, sagt Klein. Könne man die vielen Drehbewegungen beim Fußball "nicht aus der Hüfte machen, dann landet die Bewegung am Übergang von Lendenwirbelsäule und Kreuzbein und führt dort zu einer Kompensationsbelastung." Und folglich zu Beschwerden.

Tennis

Den Sport mit dem kleinen Filzball findet Klein "eher rückenunfreundlich". Das liege an den schnellen Stoppbewegungen und den starken Überstreckungen nach hinten besonders beim Aufschlag. Das belaste die kleinen Wirbelgelenke stark. Ein Problem bestehe außerdem durch die einseitig starke Belastung auf der Seite des Schlagarms, die auch im Rücken zu einer Dysbalance führe.

Wichtig sei für Tennisspielerinnen und -spieler daher die "Core Stability", also eine starke Rumpfmuskulatur, die durch ergänzendes Training gekräftigt werden sollte.

Joggen

Unter den verschiedenen Laufdisziplinen belaste Joggen die Wirbelsäule und Gelenke am stärksten, sagt Munther Sabarini. Denn je nach Lauftempo wirke beim Aufsetzen des Fußes das Drei- bis Fünffache des Körpergewichts auf sie ein. Freizeitsportler sollten daher besser auf weichen Böden unterwegs sein – oder bei Schmerzen auf Nordic Walking umsteigen, das auch Füße und Hüften schont.

Nach Einschätzung von Axel Klein haben Läuferinnen und Läufer im Rücken aber keine größeren Verschleißerscheinungen als Nichtläufer. Gebe es jedoch bereits eine Vorschädigung, rate er dazu, nicht bergab zu laufen, harte Untergründe wie Asphalt zu meiden und die Intensität zu reduzieren. Außerdem rät er, nach drei Laufeinheiten jeweils eine Einheit zur Kräftigung der Rumpf- und Beinmuskulatur einzulegen.

Radfahren

Hier spielt das Wie eine entscheidende Rolle. "Bei Sportarten, die so viele Variationen haben, ist es schwierig zu sagen: Das ist gut, das ist nicht gut", sagt Klein.

Wer aufrecht auf einem Holland-Rad sitze und gemütlich auf ebenem Untergrund fahre, schone seinen Rücken, so der Experte. Aber es gebe auch den Rennradfahrer, "der mit zehn Zentimeter überhöhtem Sattel fährt – Rücken fünf Stunden gebeugt nach vorne. Der kann danach vielleicht kaum aufstehen, weil er massive Rückenprobleme hat."

Die Höhe von Rahmen, Lenker und Sattel muss zur Körpergröße passen, erinnert Munther Sabarini. Und da die Rückenmuskeln beim Radfahren wenig trainiert werden, rät er zu ergänzenden Übungen.

Tanzen

Wie beim Reiten sind sich die Experten einig. Tanzen ist praktisch immer zu empfehlen. Aufrechte Haltung, hohe Beweglichkeit und viel Koordination bei wenig Stoßbelastung von den Füßen her: Tanzen ist gesund und schult die Körperwahrnehmung.

Wirbelsäulenspezialist Sabarini sagt: Leide man bereits an Rückenproblemen, sei "Tanzen eine gute Möglichkeit, um trotz Beschwerden aktiv zu bleiben".

Was allgemein gilt

Es gibt Unterschiede zwischen den Sportarten. Tanzen zum Beispiel ist rückenfreundlicher als Tennis. Allerdings kann man die Beschwerden, die eine Sportart womöglich im Kreuz auslöst, durch ein gezieltes Training – zum Beispiel zur Muskelkräftigung – gegebenenfalls lindern oder ihnen vorbeugen.

Für Orthopäde Axel Klein steht vor dem Krafttraining die Förderung der Beweglichkeit. "Du kannst den Muskel nur gut trainieren, wenn er beweglich ist", sagt er.

Noch wichtiger als spezielles Training findet Klein jedoch "die Regelmäßigkeit der Bewegung" – nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag. Gerade bei Rückenproblemen sei Bewegung meistens besser als Ruhe, ob man nun Fußball spiele oder lieber schwimme.

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Experten empfehlen  

Dieses Getränk schützt das Herz

Tomatensaft sollte man nicht nur im Flugzeug trinken, sondern täglich zu sich nehmen. Der rote Gemüsesaft hat nämlich das Potenzial einer natürlichen Medizin. Wie eine Studie an der Tokyo Medical and Dental University zeigt, senkt Tomatensaft nicht nur den Blutdruck, sondern verbessert auch die Cholesterinwerte. 

Ein Glas pro Tag reicht nach Ansicht der Experten aus, um von den positiven Wirkungen zu profitieren – vorausgesetzt, er ist ungesalzen.

Insgesamt 481 Männer und Frauen im Alter von 20 bis 74 Jahren, die alle aus Kuriyama (Japan) stammten, nahmen an der Studie teil. Zuvor hatten sie sich einem gründlichen Herz-Kreislauf-Check unterzogen, bei dem der Blutdruck und die Blutwerte gemessen wurden.

 

Tomatensaft als natürlicher Blutdrucksenker

Ein Jahr lang wurden die Probanden mit ungesalzenem Tomatensaft versorgt und durften davon trinken, so viel sie wollten. Während dieser Zeit führten sie Tagebücher über ihren täglichen Tomatensaftkonsum und zeichneten sowohl gesundheitliche Veränderungen als auch medizinische Untersuchungen auf.

Am Ende des Untersuchungszeitraums hatte sich der Blutdruck bei 20 Prozent der Testpersonen, die unter Bluthochdruck litten und im Durchschnitt ein Glas Tomatensaft am Tag getrunken hatten, deutlich gebessert.

Im Vergleich zur Anfangszeit sank ihr systolischer Blutdruck von durchschnittlich 141,2 auf 137,0 mmHg und der diastolische Blutdruck von durchschnittlich 83,3 auf 80,9 mmHg.

Der Blutdruck wird in der Maßeinheit mmHg gemessen. Die Bezeichnung mmHg steht für Millimeter Quecksilbersäule. Den oberen Wert nennt man den systolischen Blutdruck, der entsteht, wenn das Blut vom Herz stoßartig in die Hauptschlagader gepumpt wird. Der untere Wert wird als diastolischer Blutdruck bezeichnet und nennt den Restblutdruck, wenn sich das Herz in der Erschlaffungsphase befindet.

Auch die Blutwerte profitieren vom roten Gemüsesaft

Auch bei den Cholesterinwerten zeigte sich eine deutliche Verbesserung. So reduzierte sich das schädliche LDL-Cholesterin bei 125 Teilnehmern, die mit erhöhten Blutfettwerten zu kämpfen hatten, von durchschnittlich 155,0 auf 149,9 mg/dl. Diese vorteilhaften Wirkungen waren sowohl bei Männern als auch bei Frauen sowie in allen Altersgruppen ähnlich.

Roter Farbstoff der Tomate schützt die Gefäße

Das Geheimnis des Tomatensaftes liegt in der Vielzahl seiner Wirkstoffe: "Tomatensaft enthält zahlreiche bioaktive Verbindungen wie Karotinoide, Vitamin A, Kalzium und Gamma-Aminobuttersäure", schreiben die Autoren im Fachjournal "Food Science & Nutrition". In ihrer Kombination sind sie wichtig bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Eine besondere Rolle spielt dabei das Karotinoid Lycopin, das der Tomate ihre rote Farbe verleiht. Es verhindert nach Ansicht der Forscher, dass sich Ablagerungen in den Gefäßen bilden, die das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Darüber hinaus verbessere der Pflanzenstoff auch die Cholesterinsynthese in der Leber und wirke regulierend auf den Blutdruck.

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Experten empfehlen  

Dieses Getränk schützt das Herz

Tomatensaft sollte man nicht nur im Flugzeug trinken, sondern täglich zu sich nehmen. Der rote Gemüsesaft hat nämlich das Potenzial einer natürlichen Medizin. Wie eine Studie an der Tokyo Medical and Dental University zeigt, senkt Tomatensaft nicht nur den Blutdruck, sondern verbessert auch die Cholesterinwerte. 

Ein Glas pro Tag reicht nach Ansicht der Experten aus, um von den positiven Wirkungen zu profitieren – vorausgesetzt, er ist ungesalzen.

Insgesamt 481 Männer und Frauen im Alter von 20 bis 74 Jahren, die alle aus Kuriyama (Japan) stammten, nahmen an der Studie teil. Zuvor hatten sie sich einem gründlichen Herz-Kreislauf-Check unterzogen, bei dem der Blutdruck und die Blutwerte gemessen wurden.

 

Tomatensaft als natürlicher Blutdrucksenker

Ein Jahr lang wurden die Probanden mit ungesalzenem Tomatensaft versorgt und durften davon trinken, so viel sie wollten. Während dieser Zeit führten sie Tagebücher über ihren täglichen Tomatensaftkonsum und zeichneten sowohl gesundheitliche Veränderungen als auch medizinische Untersuchungen auf.

Am Ende des Untersuchungszeitraums hatte sich der Blutdruck bei 20 Prozent der Testpersonen, die unter Bluthochdruck litten und im Durchschnitt ein Glas Tomatensaft am Tag getrunken hatten, deutlich gebessert.

Im Vergleich zur Anfangszeit sank ihr systolischer Blutdruck von durchschnittlich 141,2 auf 137,0 mmHg und der diastolische Blutdruck von durchschnittlich 83,3 auf 80,9 mmHg.

Der Blutdruck wird in der Maßeinheit mmHg gemessen. Die Bezeichnung mmHg steht für Millimeter Quecksilbersäule. Den oberen Wert nennt man den systolischen Blutdruck, der entsteht, wenn das Blut vom Herz stoßartig in die Hauptschlagader gepumpt wird. Der untere Wert wird als diastolischer Blutdruck bezeichnet und nennt den Restblutdruck, wenn sich das Herz in der Erschlaffungsphase befindet.

Auch die Blutwerte profitieren vom roten Gemüsesaft

Auch bei den Cholesterinwerten zeigte sich eine deutliche Verbesserung. So reduzierte sich das schädliche LDL-Cholesterin bei 125 Teilnehmern, die mit erhöhten Blutfettwerten zu kämpfen hatten, von durchschnittlich 155,0 auf 149,9 mg/dl. Diese vorteilhaften Wirkungen waren sowohl bei Männern als auch bei Frauen sowie in allen Altersgruppen ähnlich.

Roter Farbstoff der Tomate schützt die Gefäße

Das Geheimnis des Tomatensaftes liegt in der Vielzahl seiner Wirkstoffe: "Tomatensaft enthält zahlreiche bioaktive Verbindungen wie Karotinoide, Vitamin A, Kalzium und Gamma-Aminobuttersäure", schreiben die Autoren im Fachjournal "Food Science & Nutrition". In ihrer Kombination sind sie wichtig bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Eine besondere Rolle spielt dabei das Karotinoid Lycopin, das der Tomate ihre rote Farbe verleiht. Es verhindert nach Ansicht der Forscher, dass sich Ablagerungen in den Gefäßen bilden, die das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Darüber hinaus verbessere der Pflanzenstoff auch die Cholesterinsynthese in der Leber und wirke regulierend auf den Blutdruck.

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Macht zu viel Fruchtzucker aus Obst wirklich dick? - Fructose

 

Zucker steht auf der "schwarzen Liste" der ungesunden Lebensmittel ganz oben. Vor allem, wenn es ums Abnehmen oder den Muskelaufbau geht, gilt weißer Industriezucker als absolutes No-go – nicht nur unter Sportlern. Ganz zu schweigen davon, dass zu viel Zucker uns sogar ernsthaft krank machen kann. Das gilt jedoch nicht mehr nur für den normalen Haushaltszucker, denn Fruchtzucker – auch Fructose genannt – soll kein bisschen besser sein.

Du dachtest bisher, Fruchtzucker steckt ausschließlich in Obst und ist daher auf jeden Fall gesund? Leider nein! In welchen Lebensmitteln er noch zu finden ist, warum dein Darm bei zu großen Mengen Fructose rebelliert und welche Lebensmittel besonders fructosearm sind, erfährst du hier.

Was ist Fructose?

Fructose wird auch als Fruchtzucker bezeichnet und sorgt dafür, dass Obst schön süß schmeckt. Als natürliches "Lockmittel" in Früchten zieht es so Tiere an, die wiederum die Samen verteilen und die Pflanzen weiter verbreiten. Schade, dass Fruchtzucker auch uns anlockt. Klar, Obst ist gesund und sollte täglich auf dem Speiseplan stehen, doch trotz der vielen gesunden Vitamine und Mineralstoffe, die es liefert, kann zu viel Fruchtzucker auch schaden.

Denn Fructose ist am Ende auch nur Zucker. "Fructose ist – wie Glucose – ein Einfachzucker, aus dem sich komplexere Zucker und andere Kohlenhydrate zusammenbauen lassen" erklärt Dr. med. Stefan Kabisch, Studienarzt am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke und der Charité Berlin. "Fructose ist zusammen mit Glucose Bestandteil von Saccharose (Haushaltszucker), aber auch anderen Energieträgern unserer Nahrung. Fructose enthält wie Traubenzucker oder Saccharose 4 Kalorien pro Gramm und besitzt eine ähnliche Süßkraft."

Was macht Fructose im Körper?

Fructose hat eine besondere Eigenschaft, die deinem Sixpack zum Verhängnis werden kann: seine besondere Verstoffwechselung. "Anders als Glucose wird Fructose ausschließlich in der Leber verarbeitet und dort unter bestimmten Voraussetzungen bevorzugt in Fett umgewandelt", sagt der Ernährungsforscher. "Für die Aufnahme von Fructose aus dem Blut ist kein Insulin notwendig auch das ist ein Unterschied zur Glucose." Das wird normalerweise immer dann ausgeschüttet, wenn du etwas (Zuckerhaltiges) isst und löst in deinem Körper ein Sättigungsgefühl aus. Dieser Vorgang fehlt bei Fructose. Heißt: Ohne entsprechendes Sättigungssignal isst du einfach weiter.

Wie gesund ist Fruchtzucker?

Es gibt aktuell eine Reihe an Experimenten und Studien, die sich genauer mit den Auswirkungen von Fructose auf den Körper befassen. Doch ganz eindeutig sind die Ergebnisse nicht.

"Gezielte Studien zur Wirkung von Fructose an menschlichen Testpersonen, die bewusst Fructose aufnehmen oder vermeiden sollen, liefern ein wenig eindeutiges Bild", so der Ernährungs-Experte. "Die bevorzugte Verstoffwechselung der Fructose in der Leber kann tatsächlich ein Problem darstellen. Auch der fehlende Insulinausstoß, der normalerweise auch ein hormonelles Sättigungssignal darstellt und zudem den Fettstoffwechsel mit beeinflusst, ist eine mögliche Ursache für gesundheitliche Folgen."

Kann zu viel Fructose schädlich sein?

Wie so oft gilt auch beim Fruchtzucker: Die Menge macht das Gift. Zu viel Fruchtzucker kann durchaus negative Auswirkungen auf deine Gesundheit haben. "Solche Folgen könnten eine Zunahme an Körperfett, also auch eine absolute Gewichtszunahme bedeuten, ebenso eine Fettleber, und somit typische Spätfolgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und sogar vorzeitigen Tod. Aus Beobachtungsstudien am Menschen gibt es zudem Hinweise auf einen Zusammenhang zu Gicht und Bluthochdruck", warnt Dr. Kabisch.

"Eine eindeutige Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen hoher Fructosezufuhr und speziellen Erkrankungen ist aber nicht nachgewiesen", stellt der Experte klar "Insbesondere, wenn keine Gewichtszunahme auftritt, lassen sich kaum gesundheitliche Störungen nachweisen, die spezifisch auf Fructose zurückzuführen sind."

Dennoch solltest du deinen Zuckerkonsum immer im Blick behalten: "Als Richtwert empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht mehr als 25 Gramm Zucker – egal welcher Art – zu sich zu nehmen", sagt Dr. Kabisch. "In der Realität liegen wir jedoch durchschnittlich bei 100 Gramm." Inbegriffen ist hier natürlich auch versteckter Zucker und Fruchtzucker aus Fertigprodukten, Softdrinks & Co.

Gibt es verschiedene Arten von Fructose?

Verschiedene Fructose-Arten gibt es dabei nicht, allerdings eine Vielzahl von unterschiedlichen Bezeichnungen, die den Verbraucher leicht verwirren können. Deshalb lohnt es sich, gerade bei Fertigprodukten immer ganz genau hinzuschauen.

Die Industrie hat sich nämlich das positive Image von Fructose in der Vergangenheit zu Nutze gemacht. Slogans wie zum Beispiel "mit der Süße von Früchten" verkaufen sich nämlich extrem gut. Die "natürliche Süße" lockt den Verbraucher und lässt ihn mit gutem Gewissen einkaufen. So landet Fructose nicht nur im Fruchtjoghurt oder dem Softdrink, sondern ist auch fester Bestandteil von Tiefkühl-Pizza, Tomatensoße oder Ketchup.

In der Zutatenliste können folgende Bezeichnungen auftauchen:

  • Saccharose
  • Isoglucose
  • Maissirup
  • HFCS (high fructose corn sirup)
  • Fructose-Glucose-Sirup

"Saccharose ist ein verknüpfter Zweifachzucker aus Glucose und Fructose", erklärt Dr. Kabisch. Oder einfacher gesagt: Saccharose ist im Grunde eine andere Bezeichnung für normalen Haushaltszucker. "Isoglucose meint wiederum das Gleiche ohne Verknüpfung, also ein Gemisch beider Einfachzucker.  HFCS, Maissirup oder Fructose-Glucose-Sirup sind ebenfalls Zuckergemische und haben einen Fructoseanteil über 50 Prozent."

Welche Lebensmittel enthalten viel / wenig Fructose?

Früchte sind die offensichtlichste Fructosequelle. Einige Sorten enthalten mehr Fructose, andere weniger. Genauso sind Fruchtsäfte richtige Fruchtzuckerbomben: Damit nimmst du innerhalb kürzester Zeit um einiges mehr an Fructose zu dir als beim Essen von frischen Früchten. Dein Verdauungstrakt ist mit so einer großen Ladung Fruchtzucker völlig überfordert, was zu Blähungen und Krämpfen führen kann. Grund: die fehlenden Ballaststoffe im Saft, die sonst die Verdauung unterstützen würden. Besonders reich an Fructose sind außerdem Honig und Trockenfrüchte.

Gut zu wissen: Gemüse enthält auch Fructose, jedoch nicht in solch großen Mengen wie Obst. Fisch, Fleisch, Eier und Milch enthalten keinen Fruchtzucker. Und in Getreideprodukten und Kartoffeln findet man nur sehr geringe Mengen.

Wer seinen Fruchtzuckerkonsum einschränken möchte, sollte deshalb vor allem zu fructosearmen Obstsorten greifen und möglichst clean essen, sprich: unverarbeitete, frische Lebensmitteln statt Fertigprodukte kaufen. In den nachfolgenden Tabellen bekommst du einen kleinen Überblick, welche Lebensmittel wie viel Fruchtzucker enthalten.

Tabellen mit dem Fructosegehalt* von Lebensmitteln

  1. Fructose in Obst

Bananen sind zwar reich an Fruchtzucker, trotzdem sind sie vor allem für Sportler ein prima Snack vor als auch nach dem Sport.

  1. Fructosearmes Gemüse
  2. Getränke voller Fruchtzucker
  3. Süßes, Milchprodukte und versteckte Fructosequellen

Wie äußert sich eine Fructoseunverträglichkeit?

Neben einer Unverträglichkeit gegen Milchzucker (Lactose), der sogenannten Laktoseintoleranz, kann auch Fructose ähnliche Reaktionen im Körper auslösen. Dabei kann der Fruchtzucker aufgrund eines fehlenden Enzyms nicht verdaut werden, sodass er im Dickdarm bakteriell zersetzt wird. Das macht sich in Form von Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Völlegefühl oder Kopfschmerzen bemerkbar. Für Gewissheit sorgt jedoch erst ein spezieller Atemtest beim Arzt.

Aber keine Angst, auch mit einer Fructoseintoleranz lässt es sich gut leben. Es gibt eine Menge Tipps, mit denen du dich trotzdem gesund ernähren und deinen Vitaminbedarf decken kannst. Auch wenn Medikamente schnelle Hilfe leisten, eine fructosearme Ernährung ist mit dieser Diagnose die beste Medizin und lässt Symptome schnell verschwinden.

Wie kann man trotz fructosearmer Ernährung seinen Vitaminbedarf decken?

Leidet man automatisch an einem Vitamin- oder Nährstoffmangel, wenn man sich fructosearm ernährt? Nein, zudem sollte eine ausgewogene und gesunde Ernährung immer oberste Priorität haben. Und das funktioniert auch mit weniger Fructose. Immerhin ist dein Körper auf essentielle Nährstoffe, zu denen auch Vitamine gehören, angewiesen. Damit das funktioniert, solltest du zuerst Fruchtsäfte und Fertigprodukte mit zugesetzter Fructose von deinem Speiseplan verbannst und bevorzugt fructosearmes Obst, wie Beeren, isst.

Fazit: Fructose ist auch nur Zucker

Fructose ist kaum besser als normaler Haushaltszucker, doch das bedeutet nicht, dass du jetzt auf Obst verzichten solltest. Obst und Gemüse versorgen deinen Körper schließlich mit essentiellen Nährstoffen. Doch besonders süße, sehr fructosereiche Früchte, wie Bananen oder Trauben, solltest du möglichst nur in Maßen verzehren und stattdessen durch Gemüse ersetzen. Iss zudem lieber einen Apfel, statt Apfelsaft zu trinken.

Wirf bei Fertigprodukten, wie Eis oder Backwaren, immer einen Blick auf die Zutatenliste und entlarve versteckte Fructose – auf die kannst du nämlich verzichten. Sonst kann zu viel Fruchtzucker – genau wie jede Art von Zucker – sich schnell auf der Waage bemerkbar machen. Zu spät? Dann ernähre dich am besten ein paar Wochen Low Carb und komm schnell wieder in Form:

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Das hilft wirklich gegen Bluthochdruck

Er ist ein Risikofaktor für die Gesundheit: Bluthochdruck. Dabei können Betroffene einiges tun, um dem entgegenzuwirken. Bewegung ist ein Faktor, doch es gehört mehr dazu.

Wer fünfmal pro Woche mindestens 30 Minuten aktiv ist, kann seinen Blutdruck effektiv senken. Darauf weist die Deutsche Herzstiftung hin. In einigen Fällen kann nach einer Änderung des Lebensstils auf eine Medikamentengabe sogar verzichtet werden.

Am wirksamsten ist laut der Deutschen Herzstiftung regelmäßiger Ausdauersport wie RadfahrenWalken oder Joggen. Sport wirkt sich auch auf anderen Ebenen indirekt positiv auf den Blutdruck aus: Das Immunsystem wird gestärkt und Übergewicht vorgebeugt.

Wenig Salz und Alkohol

Weiter sollten Betroffene auf einen reduzierten Salzkonsum achten und Alkohol nur in geringen Mengen trinken. Frauen nicht mehr als ein kleines Glas Bier (0,25 l) oder Wein (0,1 l) am Tag, Männer maximal zwei Gläser. Stress und zu wenig Schlaf wirken sich negativ aus, ebenso Rauchen.

Von Bluthochdruck sprechen Mediziner bei Messwerten über 140/90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Er gilt als einer der größten Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzinfarkt. Auch das Risiko, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion zu erleiden, ist erhöht.

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Gefährliches Übergewicht  

So können Sie das riskante Bauchfett loswerden

Bauchfett ist nicht nur ein optisches Problem, es schadet auch Ihrer Gesundheit. Ab wann das viszerale Fett gefährlich ist und wie man Bauchfett loswerden kann.

Übergewicht ist immer ungesund

Auch wenn sich der Mythos hartnäckig hält – es gibt kein gesundes Übergewicht. Vielmehr erhöht Übergewicht nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen, sondern belastet immer auch die Gelenke.

Warum Bauchfett gefährlich ist

Als kritisch wird vor allem Bauchfett angesehen. Es ist zum einen besonders stoffwechselaktiv, zum anderen hat jeder Mensch eine ganze Menge davon – selbst schlanke Personen. 10 bis 15 Prozent der Gesamtfettmasse befindet sich bei einem normalen Menschen im Bauchraum.

Je mehr Fett da ist, desto aktiver können auch die entzündungsauslösenden Faktoren werden. Sie bewirken, dass es zu chronischen Entzündungen kommt. Das viszerale Fett setzt aber auch Fettsäuren frei und schüttet Hormone aus. Es heißt also: Bauchfett bestmöglichst loswerden. Langfristig kann das verschiedene Folgen haben.

So begünstigt Bauchfett folgende Krankheiten:

  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Schlaganfall
  • Arteriosklerose
  • Diabetes
  • Thrombosen
  • Alzheimer
  • Krebs

Bauchfett lässt den Cholesterinspiegel steigen

Ein dicker Bauch ist oft das Resultat einer falschen Ernährung, bei der dem Körper zu wenig Ballaststoffe und ein Übermaß an Fett und Zucker zugeführt werden. Dadurch schnellt der Blutzuckerspiegel in die Höhe und das blutzuckersenkende Hormon Insulin wird ausgeschüttet. Da Insulin den Fettstoffwechsel beeinflusst, steigen hierdurch auch die Cholesterin- und Triglyceridspiegel.

Ob die Cholesterinwerte im Normbereich sind, lässt sich über eine Blutuntersuchung feststellen. Wer besonders viel des schädlichen LDL-Cholesterins hat, läuft Gefahr, an Arteriosklerose und einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden. Als allgemeiner Richtwert gilt laut den Fachgesellschaften für den gesunden Menschen ein LDL-Cholesterin-Grenzwert von 115 mg/dl.

Wie Bauchfett gemessen wird

Doch kann ein Laie erkennen, ob es sich bei dem eigenen Fett am Bauch um das riskante viszerale Bauchfett oder um das harmlosere Unterhautfett handelt? Das geht nur mit aufwendigen Untersuchungen, etwa mithilfe eines Computertomografen. Aber Sie können davon ausgehen, dass da, wo Rettungsringe sind, auch viszerales Bauchfett ist.

Wer sich fragt, ob die überflüssigen Pfunde seinem Körper zu schaffen machen, sollte zu einem Arzt gehen und neben dem Blutdruck auch den Blutzucker und die Blutfettwerte messen lassen. Das ist der beste Weg, um das eigene Gesundheitsrisiko festzustellen.

Männer haben mehr Bauchfett als Frauen

Bereits ab einem Taillenumfang von mehr als 80 Zentimetern bei Frauen und über 94 Zentimetern bei Männern ist das Risiko für Stoffwechselstörungen wie etwa Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Das viszerale Fett belastet zudem die Leber, was weitere Entzündungsreaktionen im Körper zur Folge haben kann. Besonders Männer sind gefährdet, da sie generell mehr Fett im Bauchbereich einlagern als Frauen.

 

Bauchfett loswerden: Tipps zum Abnehmen

Es lohnt sich also, den Kilos den Kampf anzusagen. Und es gibt Hoffnung. Entgegen der weitläufigen Meinung ist es sogar besonders leicht, das viszerale Fett wieder loszuwerden. Das liegt daran, dass es sehr aktiv im Stoffwechsel ist. Doch das klappt nur, wenn man auf eine entscheidende Faustregel beim Abnehmen achtet: Verbrauchen Sie mehr Kalorien, als Sie dem Körper zuführen. Dann wird man kein neues Bauchfett mehr ansetzen, sondern sogar eher Fett verbrennen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kalorien in Form von Zucker, Fett, Kohlenhydraten oder Eiweiß in den Körper gelangt seien. Alles, was zu viel ist, wird in den Fettzellen gespeichert und lagert sich zu gleichen Teilen an Beinen, Po und am Bauch ein. Vergessen Sie also die kuriosen Tipps und Mythen von dickmachendem Obst, Lebensmitteln, die angeblich die Fettverbrennung steigern, schlimmen Kohlenhydraten und fiesem Zucker. Es gibt keine besonderen Lebensmittel, die die Verbrennung von Fett im Körper effektiv anregen. Vor allem sollten Sie aber auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten mit viel buntem Gemüse und Vollkornprodukten. Crash-Diäten sind dagegen nicht ratsam, lieber sollte die Ernährung nachhaltig umgestellt werden.

Am Bauch abnehmen mit Sport und weniger essen 

Mit Sport allein ist das Abnehmen schwierig: eine Stunde joggen verbrennt gerade einmal 500 Kilokalorien. Um das Resultat einer Formula-Diät mit einem Diätpulver zu erreichen, müsste man täglich sogar drei bis vier Stunden laufen gehen – das ist kaum machbar.

Ratsam ist daher eine Kombination aus gesunder, ausgewogener Ernährung und Sport. Denn wer Muskeln aufbaut und den Stoffwechsel anregt, verbrennt auch im Ruhezustand mehr Kalorien. Zudem stärkt Bewegung das Herz-Kreislauf-System, hält uns metabolisch fit und hilft, Abnehmerfolge besser zu halten.

Die besten Tipps gegen Bauchfett

  1. Meiden Sie einfache Kohlenhydrate. Das steckt in Lebensmitteln wie Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Chips, Fast Food, Limonaden und Alkohol
  2. Essen Sie viel Gemüse. Dieses hat ein großes Volumen und sättigt damit sehr schnell, so können Sie Heißhunger-Attacken entgegenwirken
  3. Bevorzugen Sie für Ihre Ernährung Lebensmittel wie Vollkornbrot und Vollkornnudeln, die den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe treiben
  4. Machen Sie dreimal pro Woche Ausdauersport für jeweils 45 Minuten. Sie sollten dabei außer Puste kommen und schwitzen
  5. Trainieren Sie ergänzend dazu die großen Muskelgruppen an Beinen, Po, Rücken und Bauch
  6. Bewegung in den Alltag integrieren: Nehmen Sie so oft wie möglich die Treppe statt den Aufzug
  7. Vermeiden Sie Stress: Stresshormone führen ebenfalls dazu, dass Bauchfett eingelagert wird
  8. Achten Sie auf ausreichend Schlaf. Wer zu wenig Schlaf hat, hat mehr Appetit und neigt eher zu Übergewicht. Das bestätigen Studien

Studien haben gezeigt, dass mit jedem Kilo, das wir verlieren, auch der Taillenumfang um etwa einen Zentimeter schrumpft. Mit einer Kalorienreduktion lassen sich also gute Erfolge erzielen und das gefährliche Bauchfett loswerden.

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Buttermilch für die Haare ist das beste Hausmittel für Glanz und Dichte

Buttermilch für die Haare sorgt für mehr Glanz und Dichte

Buttermilch gehört zu den Beauty-Stars unter den DIY-Hausmitteln. Warum? Sie ist vollgepumpt mit Eiweiß, Kalzium, Kalium, Magnesium und verschiedenen Vitaminen, die alle remineralisierend und feuchtigkeitsspendend auf die Haare wirken - das macht Buttermilch übrigens auch zu einem tollen Helfer gegen Schuppen. Plus: in ihr stecken wichtige Proteine, die das Wachstum neuer Haare fördern und die die Haarfollikel stärken können sollen. Und abgesehen vom Spaß, den es macht, DIY-Haarkuren zuhause selber anzurühren, kannst du zudem sicher sein, dass keine chemischen Zusätze, Silikone oder Mikroplastik in ihnen stecken.

Kur 1: Buttermilch für dichtere Haare

Gib eine kleine Menge Buttermilch in eine Schüssel und trage sie mit Hilfe eines Wattebauschs scheitelweise auf die Haarwurzeln auf. Nach 30 Minuten auswaschen. Wenn du die Kur zwei bis dreimal pro Woche aufträgst, sollten sich deine Haare bald gekräftigt anfühlen.

Kur 2: Buttermilch für gesunde Kopfhaut

Zitronensaft kann Juckreiz lindern, daher ist er gemixt mit Buttermilch perfekt für alle, die gerade jetzt noch während der Mützen-Zeit unter gestresster Kopfhaut leiden. Mische einfach in einer Schüssel den Saft von einer Zitrone mit Buttermilch, und massiere sanft deine Haaransätze etwa 20 Minuten damit, danach auswaschen. Zitronensaft kann die Haare auch aufhellen, aber keine Sorge, dafür müsstest du mehrere Zitronen auspressen und das Ganze funktioniert auch nur mit Zugabe von Sonnenwärme oder unter einer Folie.

Kur 3: Buttermilch für glänzende Haare

Hier bekommt die Buttermilch noch mehr Verstärkung und wird zur Verwöhn-Haarmaske. Gib wieder Buttermilch in eine Schüssel, füge drei Löffel Olivenöl, ein Ei und eine Banane dazu gibst. Die Mischung muss am Ende wie eine feine Paste aussehen. Trag diese anschließend sofort für ca. 20 Minuten auf deine gesamten Haare auf, kämme sie mit einem grobzinkigen Kamm leicht durch, danach gut auswaschen. Diese Haarmaske ist perfekt, um sie einmal pro Woche anzuwenden.