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Haushalt und Garten

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7 Tipps, wie Sie Ihre Pflanzen durch den Urlaub bringen

 

Sie haben Sorge, dass Ihre Balkon- und Gartenpflanzen während des Urlaubs eingehen? Mit diesen sieben Tipps können sie die Urlaubszeit gut überstehen

Endlich Urlaub! Aber was wird aus den Blumen und Pflanzen auf der Terrasse oder dem Balkon? Vielleicht haben Sie das Glück und Freund:innen oder Nachbar:innen können sich um Ihre grünen Lieblinge kümmern. Wenn nicht, können diese sieben Tipps helfen, damit Geranien und Co. die Urlaubszeit unbeschadet überstehen. Die Experten von Pelargonium for Europe haben sie uns verraten:

Tipp 1: Gute Blumenerde verwenden

Die Aufgabe von Blumenerde ist es, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen und bedarfsgerecht wieder abzugeben. Um diesen Zweck optimal erfüllen zu können, verfügt hochwertige Blumenerde über ein ausgewogenes Verhältnis von Grob- und Feinporen. Sie saugt sich voll wie ein Schwamm und bleibt dabei gleichzeitig so luftig, dass die Wurzeln keinen Schaden nehmen. Zusatzstoffe wie Ton oder Perlit sind wichtige Bodenverbesserer und fehlen in keinem Markensubstrat. Sie sind unzufrieden mit dem, was aktuell in Ihren Blumentöpfen ist? Zum Umtopfen ist es noch nicht zu spät!

Tipp 2: Gefäße mit Wasserspeicher nutzen

Gefäße mit Wasserspeicher sind nicht nur in der der Urlaubszeit eine lohnende Investition. Der Trick mit dem doppelten Boden reduziert den Gießaufwand erheblich, so dass ein einwöchiger Urlaub ohne Gießen in der Regel problemlos möglich ist. Unter dem Bereich, der bei diesen Gefäßen bepflanzt wird, verbirgt sich bei Wasserspeicherkästen und -kübeln ein Reservoir, in das mehrere Liter Wasser passen, bei manchen Balkonkästen bis zu 10 Liter.

Kurzfristig umpflanzen klappt leider nicht, denn die Balkonpflanzen müssen die Erde schon gut durchwurzelt haben, damit das Prinzip funktioniert. Tipp: Eine kostengünstige und auch noch kurzfristig einsetzbare Alternative ist ein DIY-Wasserspeichersystem mit einer PET-Flasche. Hierfür füllen Sie einfach Wasser in eine dünnwandige Kunststoffflasche und versehen den Verschluss mit kleinen Löchern. Kopfüber in die Erde gesteckt, saugt das trockene Substrat das Wasser aus dem Vorratsbehälter.

Tipp 3: Pflanzen in den Schatten stellen

Wenn niemand da ist, der hin und wieder nach den Pflanzen sehen kann, sind die meisten Pflanzen im Schatten vorübergehend besser aufgehoben als direkt in der Sonne. Dort verdunstet über Laub und Erde weniger Wasser. Am idealsten stehen Ihre Pflanzen schattig und bekommen dennoch Regen ab. Nach dem Urlaub die Töpfe, Kübel und Kästen einfach wieder auf ihren angestammten Sonnenplatz rücken, fertig.

Tipp 4: Durchdringend gießen

Sie sind fertig für die Abfahrt? Dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, noch einmal ausgiebig zu gießen, um die Wasserspeicher so prall wie möglich zu füllen. Die Erde sollte mit Wasser gesättigt sein, aber nicht vor Nässe triefen.

Tipp 5: Pflanzenpaten finden

Am wohlsten fühlen sich Geranien und Co. zweifellos, wenn sich während eines längeren Urlaubs ab und zu ein Pflanzenpate liebevoll um sie kümmert. Geranien zum Beispiel überstehen dank ihrer ledrigen Blätter und wasserspeichernden Triebe kürzere Zeiten ohne Gesellschaft jedoch auch in der Regel problemlos.

Tipp 6: Blüten runter

Blühende Pflanzen benötigen besonders viel Wasser. Weil die Blüten im Urlaub sowieso niemand sieht und sie voraussichtlich bis zum Ende des Urlaubs ohnehin verblüht sind, können Sie sie bei einer längeren Abwesenheit auch vorher wegschneiden. Durch den Rückschnitt erhalten die Pflanzen die Chance, sich nach der Urlaubszeit wieder von ihrer besten Seite zu zeigen.

Tipp 7: Blätter reduzieren

Ist bei einer längeren Abwesenheit niemand da, der zumindest hin und wieder nach den Pflanzen schauen kann, können Sie auch die Blattmasse etwas reduzieren. Dann wachsen die Pflanze in den folgenden Tagen etwas langsamer und verbrauchen weniger Wasser. Dies ist jedoch eher als Notlösung zu verstehen.

 

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Viele junge Leute verzichten komplett auf Festnetztelefon

 

Das Festnetztelefon spielt bei vielen Menschen keine Rolle mehr. Wie eine Umfrage von Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox ergab, telefoniert jeder vierte Bundesbürger zu Hause gar nicht mehr über das Festnetz.

Etwa die Hälfte dieser Verbraucher hat gar keinen entsprechenden Anschluss. Die andere Hälfte hat zwar einen, nutzt ihn aber nicht. Bei der Online-Befragung nahmen gut 1000 Menschen teil, nach Angaben von Verivox ist sie repräsentativ.

Die Befragten wurden in drei Altersgruppe eingeteilt. Die Erkenntnis: Je jünger, desto unwichtiger ist das altbewährte Telefon mit seiner Leitung bis in die Wohnung. In der Altersgruppe 18 bis 29 liegt der Anteil der Menschen, die daheim nie ihren Festnetzanschluss nutzen oder gar keinen haben, bei 40 Prozent. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es noch 31 Prozent und bei den 50 bis 69-Jährigen nur 13 Prozent. Senioren ab 70 waren nicht Teil der Umfrage.

Ein Viertel kann die eigene Festnetznummer nicht auswendig

Ein Grund für die gesunkene Bedeutung des Festnetzanschlusses dürfte die in den vergangenen Jahren geänderte Preispolitik der Telekommunikationsanbieter sein: Die meisten Mobilfunktarife beinhalten eine Flatrate und haben keine Minutenpreise für Inlandsverbindungen mehr - ob man daheim zum Flatrate-Festnetztelefon greift oder zum Handy, ist aus finanzieller Sicht also egal.

Hinzu kommt, dass viele Verbraucher Gespräche ohnehin über Internetdienste wie WhatsApp, Skype oder Zoom führen.

Unter den Bürgern, die das Festnetz zum Telefonieren nutzen, kann der Umfrage zufolge ein Viertel seine Nummer nicht auswendig. Je jünger der Befragte, desto häufiger musste er bei der Frage nach seiner Festnetznummer passen.

«Dass 85 Prozent der älteren Festnetznutzer ihre Nummer auswendig wissen, hat nicht nur mit einer häufigeren Nutzung zu tun», erklärt Verivox-Experte Jens-Uwe Theumer. «Seit 2011 werden bei Neuanschlüssen im Festnetz wegen damals drohender Rufnummernknappheit nur längere Nummern vergeben.» Diese seien schlechter zu merken als die früher verbreiteten, recht kurzen Nummern, die vor allem ältere Bestandsnutzer haben.

Videotelefonie-Dienste setzen sich immer mehr durch

Das klassische Telefon wird künftig wohl unwichtiger werden. «Mit Ausnahme des Pandemiejahres 2020 war die Nutzung der Festnetztelefonie in den vergangenen Jahren stets rückläufig», sagt Theumer. «Dieser Corona-Effekt dürfte über kurz oder lang verpuffen: Längst ist das Smartphone zur Schaltzentrale des digitalen Alltags geworden, insbesondere für jüngere Menschen.»

Sollten viele Menschen auch langfristig im Homeoffice bleiben, könnte dies den Rückgang bei der Festnetznutzung zwar abmildern. Allerdings setzten sich Videotelefonie-Dienste immer mehr durch, sagt Theumer. «Dafür braucht es keinen festen Telefonanschluss, sondern stabiles Internet.»

 

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3 Gehölze, die Sie im Juli schneiden müssen

Der Juli ist der Monat, in dem einige Beerensträucher abgeerntet und zurückgeschnitten werden. Mit dem richtigen Schnitt legen Sie jetzt den Grundstein für eine reiche Ernte im nächsten Jahr.

Wer sich Sträucher mit reichlich Beeren-Ertrag im Garten wünscht, kann im Juli zur Schere greifen. Denn ohne einen regelmäßigen Rückschnitt vergreisen die Pflanzen innerhalb weniger Jahre und die Ernte fällt immer dürftiger aus. Am einfachsten schneidet man JohannisbeerenStachelbeeren und Sommer-Himbeeren direkt nach der Ernte. Denn dann lassen sich die jungen Ruten leicht von den alten unterscheiden und die abgetragenen vom neuen Fruchtholz. Nehmen Sie sich also die Zeit und eine scharfe Gartenschere und bringen Sie die folgenden Beerensträucher in Form.

  1. Rote Johannisbeeren

Johannisbeeren tragen nur dann große Beeren in langen Trauben, wenn die Sträucher regelmäßig geschnitten werden. Ungepflegte Beerensträucher vergreisen schnell, und bereits nach vier Jahren gehen die Erträge spürbar zurück: Die Beeren werden kleiner und die Trauben kürzer. Deshalb sollte man Rote und Weiße Johannisbeeren direkt nach der Ernte zurückschneiden. Kürzen Sie die abgetragenen Seitentriebe so ein, dass nur noch Stummel mit einem oder zwei Augen stehen bleiben (sogenannter "Zapfenschnitt"). Aus diesen Zapfen treiben neue, ertragreiche Ruten nach.

Bodennahe Seitentriebe, störende und schwache Äste sowie drei- oder vierjährige Zweige werden vollständig an der Basis entfernt. Für dieses ältere Holz benötigen Sie meist schon eine kräftige Astschere oder sogar eine Säge. Nur sechs bis acht der alten Bodentriebe sollten stehen bleiben, die ältesten müssen weichen. So erneuert sich die Pflanze jedes Jahr und bildet an den jungen Ruten immer wieder viele Früchte aus.

Johannisbeeren bringen die höchsten Erträge, wenn sie gleich nach der Ernte geschnitten werden. Mit diesen Tipps gelingt Ihnen der Schnitt von Johannisbeeren.

 

  1. Stachelbeeren

Ganz ähnlich wie Johannisbeeren verhalten sich die mit der Schwarzen Johannisbeere verwandten Stachelbeersträucher (Ribes uva-crispa). Sie tragen die besten Beeren ebenfalls an den einjährigen Seitentrieben. Auch hier dürfen sechs bis acht der starken Haupttriebe pro Jahr stehen bleiben. Sie bilden das Grundgerüst des Strauchs. Älter als vier Jahre sollten Sie die Haupttriebe aber nicht werden lassen. Darum werden diese regelmäßig durch junge Triebe ersetzt. Alle übrigen Haupttriebe und jungen Bodentriebe werden an der Basis abgeschnitten oder ausgerissen. Entfernen Sie außerdem alle störenden, horizontal oder nach innen wachsenden Zweige an der Stachelbeere. Die langen Enden der Haupttriebe und einjährige Seitentriebe sollten stehen bleiben, denn sie bringen die besten Früchte hervor. Stehen die Seitentriebe zu dicht, kann jeder zweite auf zwei Augen zurückgeschnitten werden.

Tipp: Entfernen Sie auch alle Seitentriebe, die im unteren Drittel des Stachelbeerstrauchs wachsen. An ihnen bilden sich wegen Lichtmangels nämlich kaum Früchte. Wie bei den Johannisbeeren kann der Erhaltungsschnitt im Frühjahr zwischen Februar und März, aber auch im Sommer nach der Ernte erfolgen. Der Sommerschnitt hat den Vorteil, dass man die abgeernteten Triebe besser erkennen kann.

Damit Stachelbeeren gut tragen, sollte man die Sträucher jährlich schneiden. Bester Termin ist im zeitigen Frühjahr, alternativ geht's auch nach der Ernte.

 

  1. Sommer-Himbeeren

Sommer-Himbeeren (Rubus idaeus) werden ebenfalls direkt nach der Ernte zurückgeschnitten. Alle abgeernteten Ruten werden dazu bodennah entfernt. So bleiben nur noch die jungen Ruten stehen, die beim Auslichten der neuen Triebe im Frühling oder Frühsommer als neue Fruchtruten auserkoren wurden. Bleiben nach dem Schnitt der tragenden Zweige mehr als zehn starke, diesjährige Hauptruten übrig, sollten Sie diese noch einmal etwas ausdünnen. Dann werden die langen, jungen Triebe am Spalier aufgebunden. An ihnen wachsen im kommenden Jahr die Himbeeren. Statt mit dem Schnitt bis nach der Ernte zu warten, können Sie auch einfach die Fruchtruten direkt mit den letzten reifen Himbeeren abschneiden. So erkennt man die tragenden Zweige leicht und die Beeren lassen sich anschließend bequem im Sitzen pflücken. Auf diese Weise erledigt man Ernte und Schnitt in einem Durchgang.

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Gurken ausgeizen: Sinnvoll oder nicht?

 

Das Ausgeizen von Gurken ist vor allem im Gewächshaus sinnvoll. Man konzentriert dadurch die Bildung von Früchten und beugt Krankheiten vor.

Ausgeizen – das ist etwas, was man vor allem von den Tomaten kennt. Doch auch bei den Gurkenpflanzen ergibt das Sinn – schließlich sind beide Gemüsepflanzen wärmeliebende Kinder des Südens, denen nur eine begrenzte Periode für das Wachstum zur Verfügung steht. Und da bleibt nicht die Zeit, dass sich alle Blütenansätze zu Früchten weiter entwickeln. Doch es gibt noch weitere Gründe, die für oder gegen ein Ausgeizen sprechen. Oft sind sie auch von der Form der Kultivierung abhängig. Wir zeigen Ihnen, wann das Ausgeizen von Gurken sinnvoll ist und geben Ihnen Tipps, wie Sie die Geiztriebe entfernen.

Gurken ausgeizen: Das Wichtigste in Kürze

Das Ausgeizen von Gurken hat mehrere Gründe. Wer die Maßnahme beherzigt, unterstützt seine Gurkenpflanzen nicht nur dabei, ihre Wuchskraft zu fokussieren. Man verhindert damit auch, dass die Pflanzen ins Wuchern kommen. Allgemein geizt man nämlich nur Gurken aus, die an Klettergerüsten nach oben geführt werden und begrenzt Freiraum zum Wachsen haben. Zudem kann das Ausgeizen vor Krankheiten schützen. So geht’s: Die Geiztriebe mit den Fingernägeln von Zeigefinger und Daumen abknipsen – bei kräftigen Exemplaren greifen Sie zur Schere oder zum Messer.

Gurken ausgeizen: Was spricht dafür und was muss man bei Gurkenpflanzen beachten?

Rankgurken versus Freilandgurken

Grundsätzlich geizt man nur Gurken aus, die an einem Rankgerüst nach oben geleitet werden und sich mit einem begrenzten Platz begnügen müssen.

Begrenzter Platz im Gewächshaus

Eine Gurkenpflanze kann ganz schön viel Platz für sich beanspruchen – wenn man sie lässt. Damit die Pflanze vor allem im Gewächshaus nicht ins Wuchern kommt, leitet man sie an einem, höchstens zwei Trieben nach oben. Alle anderen Nebentriebe werden ausgegeizt.

Mehltau entwickelt sich vor allem dort, wo die Luft steht und feucht-warmes Klima herrscht. Diese Gefahr besteht vor allem dann, wenn die Blätter der Gurken ein Dickicht bilden. Das ist vor allem im Gewächshaus oder vor einer warmen Mauer im Garten der Fall. Hier ist es von Vorteil, die unteren Seitentriebe zu entfernen und so für bessere Durchlüftung zu sorgen.

Die Wuchskraft konzentrieren

Man kennt es ja vom Obst: Ein Trieb kann nur eine bestimmte Anzahl von Früchten versorgen. Bei den Gurken ist es nicht anders. Trägt der Haupttrieb viele Früchte, so können Seitentriebe ausgegeizt werden. Auf jeden Fall ist es auch sinnvoll, die grünen Triebe – sei es Haupttrieb oder Seitentrieb – zu kappen. Schließlich soll sich nicht Laub bilden, sondern die Gurkenfrüchte. Außerdem ist es ab etwa Ende August nicht mehr sinnvoll, dass die Gurke weiterhin Blüten bildet: Diese Früchte werden bis zum Ende der Vegetationsperiode garantiert nicht mehr ausreifen.

Ist genügend Platz fürs Wachstum – im Freiland sehr viel eher als im Gewächshaus – kann man die Gurken auch ganz einfach wachsen lassen, wenn sie keinen anderen Pflanzen in die Quere kommen.

Wie werden Gurkenpflanzen ausgegeizt?

Je nach Alter der Triebe, die entfernt werden sollen, kann man sie einfach mit den Fingernägeln von Zeigefinger und Daumen ausknipsen. Wo sich die zu entfernenden Triebe schon kräftig entwickelt haben, nimmt man besser die Schere oder ein scharfes Messer zu Hilfe. Die Wunde sollte immer möglichst klein gehalten werden und der Schnitt sollte gerade sein. Lang gezogene Risswunden sind unerwünscht, da sie die Eintrittspforten für Schimmelsporen darstellen.

An dem unteren halben Meter der Gurkenpflanze sollte man Seitentriebe und Blätter entfernen. So kann man besser gießen, das Laub wird nicht mit Wasser benetzt. Außerdem können bodenbürtige Pflanzenkrankheiten nicht über herabhängende Blätter an die Pflanze gelangen. Später besteht außerdem keine Gefahr, dass die Gurkenfrüchte am Boden streifen und ständig feucht sind. Das macht sie anfällig für Krankheiten.

Verfolgen Sie am besten ständig das Triebwachstum und zwicken sie die Seitentriebe in einem möglichst frühen Stadium aus. Sie wachsen nicht mehr nach.

 

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Schnecken-Plage: Diese 6 Gemüsearten mögen sie nicht

 

Wo Schnecken zuschlagen, ist die Ernte futsch. Diese Gemüsearten werden aber von Schnecken verschmäht und können noch spät im Jahr gepflanzt werden. Die beste Chance doch noch leckeres Gemüse zu ernten.

Weg, alles weg: Der vielerorts feuchte Sommer hat in den Gärten und besonders den Gemüsebeeten Spuren hinterlassen. Schleimige Spuren, um genau zu sein – von Schnecken. Und da in erster Linie von Nacktschnecken. Wo die Tiere zuschlagen, sind oft ganz Beete in wenigen Nächten ratzekahl gefressen und der Gärtner kann nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Die Schnecken fressen sich aber nicht völlig willkürlich durch den Garten, denn über manches Gemüse machen sie sich mit Vorliebe her, während sie anderes einfach links liegen lassen. Das liegt an bestimmten Gerüchen, Bitterstoffen oder anderen Abwehrmechanismen der Pflanzen. Solche Pflanzen sind daher zweite oder dritte Wahl. Finden die Schnecken in passabler Entfernung keine Alternativen, können sie natürlich auch an diesen Pflanzen knabbern. Die erste Reaktion der Schnecken wird allerdings sein, dass sie sich erst mal im Garten oder auch den Nachbargärten nach schmackhafterem Gemüse umsehen.

Zu den Pflanzen, die Schnecken im Gemüsegarten links liegen lassen und die man auch nach vorheriger Schnecken-Attacke in seinen Garten pflanzen kann, gehören:

  1. Feldsalat (Valerianella locusta)

Auch wenn seine Blätter recht weich sind, ist Feldsalat bei Schnecken unbeliebt. Wenn Sie Feldsalat im August säen, ist er im September oder Oktober erntereif. Auch eine noch spätere Saat im Oktober ist möglich, dann ernten Sie von November bis Januar. In dem Fall sollten Sie allerdings frosttolerante Sorten wie ‘Dunkelgrüner Vollherziger' oder ‘Vit’ säen. Die Samen kommen einen halben, maximal einen Zentimeter tief in die Erde. Säen Sie in Reihen von mindestens 15 Zentimetern Abstand und vereinzeln Sie in der Reihe auf zehn Zentimeter.

Feldsalat: Herzhafter Vitaminspender

Frischer Feldsalat bereichert im Herbst und Winter die Küche. Er ist sehr leicht anzubauen und die ideale Nachkultur für abgeerntete Gemüsebeete. Hier lesen Sie, was Sie dabei beachten sollten.

  1. Mangold (Beta vulgaris subsp. vulgaris)

Schnecken lassen sowohl die Jungpflanzen als auch die oftmals intensiv leuchtenden Stiele links liegen. Mangold kann man bis Anfang Juli direkt in ein sonniges Beet säen und bis Ende Juli als Jungpflanzen auspflanzen. Ernten können Sie dann bis Anfang Oktober. Mangold ist robust, braucht aber seinen Platz, damit seine Stiele auch schön dick werden. Im Beet sollte es ein Abstand von 40 mal 40 Zentimeter sein. Säen sie schon in diesem Abstand aus, die Samen kommen gut zwei Zentimeter tief in den Boden und keimen nach zwei Wochen.

  1. Porree (Allium porrum)

Die würzig riechenden Pflanzen sind vor Schnecken so gut wie sicher und eignen sich bestens, wenn Schnecken im Frühjahr zugeschlagen haben und sich im Garten pudelwohl fühlen. Wintersorten können Sie bis Anfang Juni im Haus vorziehen, im Juli pflanzen und dann je nach Witterung im Herbst und im Winter ernten. In Gegenden mit strengen Wintern säen Sie früher aus. Pflanzen Sie in Reihen mit 25 Zentimeter Abstand und innerhalb der Reihen mit 15 Zentimeter Abstand. Tipp: Häufeln Sie die Reihen an, dann bleiben die Stangen schön hell.

Mangold: Das Auge isst mit

In Italien und auf dem Balkan wird Mangold sehr oft angebaut. Bei uns ist das Fuchsschwanz-Gewächs seltener in den Gärten zu finden. Dabei ist das vitaminreiche Gemüse schmackhaft und im Beet durchaus dekorativ. Thema

Lauch: Vitaminreiches Wurzelgemüse

Lauch, auch Porree genannt, können Sie fast rund ums Jahr frisch aus dem Beet genießen. So pflanzen, pflegen und ernten Sie das gesunde Wurzelgemüse.

  1. Radicchio (Cichorium intybus var. foliosum)

Auch wenn er ein Salat ist, Schnecken machen sich lieber über andere Pflanzen her. Säen Sie Radicchio bis Mitte Juli in Reihen mit 30 Zentimeter Abstand zueinander aus, winterharte Sorten bis August. Vereinzeln Sie die Sämlinge auf etwa 15 bis 20 Zentimeter. Die Samen kommen ein bis zwei Zentimeter tief in ein vollsonniges Beet.

  1. Spinat (Spinacia oleracea)

Spinat ist nicht nur bei vielen Kindern unbeliebt, sondern auch bei Schnecken. Und für Spinat ist immer Zeit, denn seine Wintersorten kann man als typisches Wintergemüse locker bis September und in milden Regionen sogar bis Oktober säen. Und zwar in Reihen mit 20 bis 25 Zentimeter Abstand und etwa zehn Zentimeter innerhalb der Reihen. Spinat ist ein Schwachzehrer und damit eine ideale Nachkultur. Bei zu nahrhaftem Boden reichert sich Nitrat in den Blättern an.

  1. Rucola (Eruca sativa)

Schnecken hin oder her, die auch als Salatrauke bekannten Pflanzen kann man bis Ende September direkt ins Beet säen und bis Anfang November ernten. Säen Sie reihenweise und gut einen Zentimeter tief, die Reihen sollten einen Abstand von 20 Zentimetern haben. Innerhalb der Reihe können die Pflanzen mit ungefähr drei Zentimeter Abstand wachsen. Wässern Sie reichlich, sonst konzentrieren sich die würzigen Inhaltstoffe und der Rucola wird zu scharf. Diese Stoffe sind es wohl auch, die den Rucola bei Schnecken so unbeliebt machen.

Ob in Salaten, Suppen oder auf würzigen Fladen: Die Rucola oder Salatrauke ist mit ihrem nussigen, leicht scharfen Geschmack in aller Munde.

Praxis-Video: 5 Tipps gegen Schnecken im Garten

Wenngleich Nacktschnecken das oben genannte Gemüse nicht fressen, so hat doch fast jeder Gärtner noch ein paar andere Pflanzen im Garten, die von den Tieren nicht verschont werden. Im folgenden Video stellen wir Ihnen fünf bewährte Maßnahmen gegen Schnecken vor.

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Erlaubnis, Typen, Kosten  

Brunnen bohren im Garten: Das sollten Sie wissen

Mit einem eigenen Brunnen können Hobbygärtner ihren Garten einfach und unkompliziert bewässern und dabei auch noch Kosten sparen. Das ist zu beachten.

ÜBERBLICK

Ganz ehrlich: Ein Brunnen im eigenen Garten hört sich erst einmal gut an. Einerseits können Brunnenbesitzer mit dem geförderten Grundwasser regelmäßig ihre Parzelle bewässern – gerade auch, wenn das Wasser in der Regentonne mal wieder zur Neige geht.

Andererseits lassen sich mit dem Brunnenwasser Hunderte Euro an Wasserkosten im Jahr sparen. Vor dem Hintergrund der hohen Trinkwasserpreise ein durchschlagendes Argument. Zudem gilt der eigene Brunnen auch als nachhaltig, weil das entnommene Grundwasser sofort wieder zum Gießen verwendet und dem natürlichen Kreislauf nicht dauerhaft entwendet wird. Wichtig ist auch, dass damit kein Trinkwasser zum Bewässern genutzt wird.

Einen Brunnen bohren: Darf man das einfach?

Grundsätzlich erlaubt das Wasserhaushaltsgesetz (WHG), nach Grundwasser zu bohren und es zu nutzen: egal, ob zur Brauch- und Trinkwassergewinnung oder zum Gießen von Rasen, Blumen- oder Gemüsebeet. Im Paragraf 46 heißt es dazu:

Keiner Erlaubnis oder Bewilligung bedarf das Entnehmen, Zutagefördern, Zutageleiten oder Ableiten von Grundwasser
1. für den Haushalt (...)
2. für Zwecke der gewöhnlichen Bodenentwässerung (...) gärtnerisch genutzter Grundstücke.

Zugleich sagt das Gesetz aber, dass das Landesrecht letztlich darüber entscheidet, ob ein Brunnenbau im eigenen Garten erlaubt oder verboten ist. Hier gibt es entsprechende Landeswassergesetze (LWG). Die Voraussetzungen für Brunnenbohrungen sind in den örtlichen Kommunen oder Städten teilweise sehr unterschiedlich.

Sie hängen auch davon ab, in welcher Umgebung sich Ihr Grundstück befindet – zum Beispiel im Bereich einer Wasserschutzzone. Außerdem müssen Sie sich darüber erkundigen, ob Sie den Hausbrunnen in Ihrem Fall auch bei der örtlichen Wasserbehörde, zum Beispiel der unteren Wasserbehörde, anmelden müssen. Zumeist besteht eine sogenannte Anzeige- oder Genehmigungspflicht. In vielen Kommunen muss ein Formular zusammen mit einem Lageplan eingereicht werden.

Wichtig: Hausbrunnen beziehungsweise sogenannte Grundwasserentnahmen, die zur Trinkwasserversorgung dienen, müssen dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden. Zudem müssen Brunnenbesitzer laut Verordnung regelmäßig das Brunnenwasser untersuchen lassen.

Einen Brunnen bohren: Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten für einen Brunnen lassen sich nicht pauschal beziffern, weil sie von den Arbeitsstunden, den Materialkosten, der Brunnenart, der Bohrtiefe und dem Bodengrund abhängig sind. Folgende Richtwerte für den Brunnenbau gibt es aber:

Brunnenart Kosten*
Rammbrunnen (eigenhändig) Bohren: keine
Material: circa 20 Euro/Meter
Bohrbrunnen mit Hauswasserwerk (Firma) Bohren: circa 60 Euro/Meter
Material: circa 5 Euro/Meter
Hauswasserwerk: circa 80–400 Euro
Bohrbrunnen mit Tiefbrunnenpumpe (Firma) Bohren: circa 120 Euro/Meter
Material: 20 Euro/Meter
Tiefbrunnenpumpe: circa 200–400 Euro

Quelle: Das Haus

Unser Tipp
Möchten Sie für Ihren Brunnen eine Fachfirma beauftragen, lassen Sie sich vorher einen Kostenvoranschlag machen. Denken Sie auch an mögliche Worst-Case-Szenarien, zum Beispiel größerer Bohraufwand wegen Bodenbeschaffenheit.

Brunnen bohren: Selbst machen oder Firma beauftragen?

In der Regel beauftragen Grundstückseigentümer für die Bohrung spezielle Firmen wie Brunnenbauer. Doch mit etwas Know-how und dem richtigen Equipment können Sie einen Brunnen auch selbst bohren. Je nachdem, welche Funktion dieser im Garten erfüllen soll, stehen verschiedene Brunnenformen zur Auswahl.

Rammbrunnen: der Beliebte

Der Rammbrunnen, auch Schlagbrunnen genannt, ist besonders beliebt, weil er sich verhältnismäßig einfach bohren beziehungsweise in den Boden rammen lässt.

Wie funktioniert’s?

Das Anlegen des Brunnens erfolgt durch eine elektrische Ramme und ein Metallrohr, das bis zum Grundwasserspiegel in den Boden gestoßen wird. Dieser darf allerdings nicht tiefer als sieben Meter liegen. Der Grund: Das Wasser wird bei dieser Möglichkeit üblicherweise mithilfe einer Handpumpe, zum Beispiel einer Schwengelpumpe, an die Oberfläche befördert. Deren Kraft reicht aber für einen Pumpweg, der länger als sieben oder acht Meter ist, nicht aus.

Vorteile
Mit einigen Hundert Euro ist diese Methode im Vergleich zu anderen die kostengünstigste. Zudem sind der Material- und Arbeitsaufwand vergleichsweise gering.

Nachteile
Die Fördermenge des Wassers ist eher gering und das Metallrohr muss je nach Beanspruchung nach etwa fünf Jahren ausgewechselt werden. Bei einem Grundwasserstand von unter sieben bis acht Metern ist eine Wasserförderung nicht möglich.

Schachtbrunnen: der Historische

Dieser klassische Brunnentyp besteht – wie der Name schon sagt – aus einem breiten Schacht, der bis zum Grundwasser ausgehoben wird. Die Wände sind gemauert und der Grund wird mit Kies aufgefüllt. Der Schachtbrunnen gilt als der dekorativste Brunnentyp, mit dem Sie Ihrem Garten eine persönliche Note geben können.

Wie funktioniert’s?

Der Schachtbrunnen verhält sich ähnlich einem Wasserloch. Er wird ausgeschachtet und füllt sich jede Nacht mit Wasser bis auf Höhe des Grundwasserspiegels. Am Tag können Sie das Wasser herausschöpfen. Die Tiefe eines Schachtbrunnens kann bis zu zehn Meter betragen. Sinnvoll ist es allerdings, wie auch beim Rammbrunnen, eine Stelle dafür auszuwählen, an der sich das Wasser möglichst nah an der Oberfläche sammelt.

Vorteil
Ein Pluspunkt des Schachtbrunnens ist seine Langlebigkeit.

Nachteile
Allerdings ist die Menge des Wassers, die Sie damit fördern können, eher gering und die Kosten für das Anlegen eines Schachtbrunnens betragen durchschnittlich mehrere Tausend Euro. Zudem gilt der Schachtbrunnen heutzutage als hygienisch bedenklich, auch wenn ein Brunnendach das Wasser vor Schmutz schützen soll.

Bohrbrunnen: der Kostenintensive

Die teuerste Brunnenvariante ist der Bohrbrunnen. Allerdings bietet er auch die effizienteste Lösung zur Wassergewinnung. Dabei wird zwischen Bohrbrunnen mit Hauswasserwerk und Tiefbrunnenpumpe unterschieden. Wichtig ist, dass Sie die Brunnen fachmännisch bohren lassen sollten. So gehen Sie sicher, dass der Bohrbrunnen möglichst viel Wasser fördert.

Bohrbrunnen mit Hauswasserwerk

Ein sogenanntes Hauswasserwerk besteht aus drei Dingen: Jetpumpe, Druckbehälter und Drucksteuerung. Es pumpt Wasser vom Brunnen zur Verbrauchsstelle im Garten. Hierbei kann der Grundwasserstand auch unter acht Meter liegen.

Vorteile
Er bietet eine sehr hohe Lebensdauer, die mehrere Jahrzehnte betragen kann. Die Förderleistung kann bis zu 5.500 Liter pro Stunde erreichen.

Nachteil
Der erhöhte Aufwand verursacht mehr Kosten.

Bohrbrunnen mit Tiefbrunnenpumpe

Die Tiefbrunnenpumpe ist eine Tauchpumpe, die im Grundwasser oberhalb der Filterstrecke eingetaucht wird. Das Pumpengehäuse befindet sich deshalb unterhalb des Wasserspiegels. Im Hinblick auf den Grundwasserstand gibt es keine Einschränkungen.

Vorteile
Bohrbrunnen mit Tiefbrunnenpumpe können zwischen 6.000 und 17.000 Liter Wasser pro Stunde fördern. Dank ihrer schlanken Bauform passen sie in Brunnenrohre ab einem Durchmesser von 80 Millimetern. Zudem bieten sie eine hohe Lebensdauer.

Nachteil
Er ist wie der Brunnen mit Hauswasserwerk vergleichsweise kostenintensiv.

Zierbrunnen: der Dekorative

Im Unterschied zum Nutzbrunnen, der zum Bewässern mit Grundwasser dient, setzen Sie mit einem Zier- oder Gartenbrunnen einen gestalterischen Akzent im Garten. Diese sogenannten Wasserspiele gelten zudem als nachhaltig, weil sie Vögel anlocken, die sich hier an heißen Sommertagen erfrischen können.

Pflanzencenter und Baumärkte bieten ein vielfältiges Angebot an solchen kleinen Zierbrunnen. Sie sind aus unterschiedlichen Materialien wie Granit, Marmor oder Hölzern gefertigt sowie in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. Der Vorteil: Kleine Gartenbrunnen-Komplettsets inklusive einer Pumpe sind rasch aufgebaut und sofort einsatzbereit. Folgende Zierbrunnenarten gibt es unter anderem:

  • Quell- und Sprudelsteine
  • Bachlauf
  • Figurenbrunnen
  • Kaskadenbrunnen
  • Springbrunnen
  • Wandbrunnen

Einen Brunnen selbst bohren: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wenn Sie eigenhändig einen Brunnen in Ihrem Garten bohren möchten, überlegen Sie zuvor, ob Kosten und Aufwand im Verhältnis zu Ihrem Wasserkonsum stehen. Erkundigen Sie sich auch, ob es auf Ihrem Gartengrundstück ausreichend Wasservorkommen gibt. Haben Sie von den Behörden eine Genehmigung eingeholt, kann es losgehen.

Werkzeug: Bohrgarnitur oder Motorbohrer, Kiespumpe oder Plunsche (Ventilbohrer), KG-Rohr

  1. Vorbereiten: Entfernen Sie belastende Stoffe wie Öl, Benzin und Ähnliches, die das Grundwasser gefährden können, aus dem Bohrbereich. Prüfen Sie auch, ob dort kein Elektrokabel oder Rohr verlegt ist.
  2. Graben:Heben Sie mit dem Spaten zunächst ein Loch aus, in dem Sie dann den Bohrer ansetzen.
  3. Bohren:Achten Sie darauf, dass Sie sowohl einen Hand- als auch einen Motorbohrer langsam im Uhrzeigersinn in das Erdreich drehen.
  4. Verlängern: Haben Sie eine größere Tiefe erreicht, sollten Sie den Bohrer um zusätzliches Gestänge verlängern. So erreichen Sie bald den Grundwasserspiegel.
  5. Verrohren:Sind Sie auf Grundwasser gestoßen, ist der wichtigste Teil des Vorhabens erreicht. Weil der untere Teil des Bohrlochs aufgrund der Feuchtigkeit aber immer wieder in sich zusammensackt, muss das Bohrloch jetzt mit noch mehr Rohren versehen, sprich: verrohrt werden. Verbinden Sie deshalb weitere Rohre und achten Sie darauf, dass die einzelnen Gewinde vollständig abgedichtet sind. Verwenden Sie dazu beispielsweise das Gewindedichtungsmittel Fermit (gibt's im Baumarkt). Empfehlenswert für das Verrohren des Bohrlochs ist ein Kanalgrundrohr, kurz KG-Rohr, aus PVC.
  6. Plunschen:Setzen Sie das KG-Rohr ins Loch und beginnen Sie mit dem sogenannten Plunschen. Dabei füllt sich das Rohr mit Sand, wenn es auf den Grund herabfällt. Wird es ruckartig wieder nach oben gezogen, verschließt ein Klappdeckel den Boden und der Inhalt kann nach oben befördert werden.
  7. Abpumpen:Befinden sich im Bohrloch etwa zwei bis drei Meter Wasser, ist der Brunnen fertig vorgetrieben. Bevor Sie eine Pumpe einsetzen, sollten Sie das Bohrloch noch von losem Sand befreien. Dazu den Brunnen mehrere Stunden bei allmählich steigender Wasserleistung freipumpen.
  8. Anschließen: Jetzt können Sie eine Gartenpumpe, zum Beispiel eine Schwengelpumpe, anschließen.
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Rasenpflege im September: 3 Profi-Tipps

 

Der September ist genau die richtige Zeit, um dem Rasen vor dem Winter noch einmal etwas Pflege zu gönnen. Was genau jetzt zu tun ist, lesen Sie hier.

Ein grüner, dichter Rasen ist das Herzstück in jedem Garten. Damit er auch nach dem Winter moosfrei und von Pilzinfektionen verschont bleibt, ist im September der richtige Zeitpunkt gekommen, um ihm eine Extraportion Pflege zu gönnen. Mit unseren drei praktischen Pflegetipps bereiten Sie Ihren Rasen perfekt auf die kalte Jahreszeit vor.

Tipp 1: Moos entfernen durch Vertikutieren

Besonders im September sollten Sie sich um eine sorgfältige Rasenpflege kümmern. Um Moos in den Wintermonaten gar nicht erst die Chance zu geben, sich auf dem Boden auszubreiten, vertikutieren Sie die Rasenfläche in regelmäßigen Abständen. Der Vorteil: Die Klingen des Vertikutierers dringen in die Grasnarbe ein und entfernen so die unerwünschte Moosschicht. Gleichzeitig lockert der Vertikutierer dabei verdichteten Boden, sodass Regenwasser auch nach längerer Regenzeit noch abfließen kann und sich nicht im Rasen staut.

Ob Sie ein motorisiertes Gerät oder ein Handgerät für die Rasenpflege verwenden, ist Ihnen überlassen. Eines ist jedoch klar: Ein elektrischer Vertikutierer erspart Ihnen einiges an Kraft und vor allem Zeit. Soll Ihr Rasen dauerhaft gepflegt aussehen, müssen Sie sich auf regelmäßige Pflege einstellen. Deutliche Ergebnisse sind oft erst nach mehreren Jahren zu sehen. Nachdem Sie den Rasen vertikutiert haben, ist es die beste Zeit, den Boden mit Nährstoffen zu versorgen und gegebenenfalls nachzusäen, damit sich die Grasnarbe schnell wieder schließt.

Tipp 2: Herbst-Rasendünger ausbringen

Wenn Sie Herbst-Rasendünger bereits im September ausbringen, können die Gräser sich optimal für einen langen Winter wappnen. Der Rasen erhält durch die Düngung ausreichend Kraftstoff für den Winter. Wichtig beim Herbstdünger ist der geringere Stickstoffgehalt gegenüber herkömmlichen Rasendüngern, wodurch der Rasen mehr Kohlenhydrate und Mineralien einlagern kann. Die Nährstoffe fördern die Winterhärte der Gräser und machen sie so weniger anfällig für Pilzinfektionen und Frostschäden.

Eine Alternative für speziellen Herbstdünger ist das kostengünstige Patentkali. Dieser Dünger enthält die wasserlöslichen Nährstoffe Kalium, Schwefel und Magnesium, die der Rasen sofort aufnehmen kann. Nach dem frostigen Winter ist der Rasen sofort fit für den Frühling und kann für den perfekten Start sogar noch die restlichen Nährstoffe des Herbstdüngers aufnehmen.

Der Rasen muss durch das Mähen wöchentlich Federn lassen – deshalb braucht er genügend Nährstoffe, um sich schnell regenerieren zu können. Wie Sie Ihren Rasen richtig düngen, erklärt Ihnen Gartenexperte Dieke van Dieken in diesem Video

Tipp 3: Das erste Herbstlaub regelmäßig entfernen

Sobald im September vermehrt Herbstlaub auf Ihre Rasenfläche fällt, sollten Sie es regelmäßig entfernen, um die Gesundheit Ihres Rasens auch im Herbst sicherzustellen. Schon nach kurzer Zeit ist der Rasen sonst unter einer dicken Laubschicht begraben. Darunter entwickelt sich ein feuchtes Klima, das ideal ist für Pilzerkrankungen, die insbesondere im Herbst auftreten. Außerdem gelangen nur noch wenig Luft und Tageslicht an den Rasen, was braune Flecken und kahle Stellen verursacht. Zudem fördert das Herbstlaub das Mooswachstum. Kehren Sie das Herbstlaub deswegen am besten einmal wöchentlich zusammen, um sich Nachsaat und Ausbesserungsarbeiten im Frühjahr zu ersparen.

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3 Gehölze, die Sie im Oktober schneiden sollten

 

Auch im Oktober können Sie zur Gartenschere greifen: Für diese drei Gehölze ist in diesem Monat die beste Zeit zum Schneiden, damit sie entweder vital bleiben oder viele Früchte tragen.

Für die meisten Bäume und Sträucher ist ein regelmäßiger Rückschnitt ein wichtiger Teil der Pflege. Wer den Gehölzen in seinem Garten zur rechten Zeit mit Schere oder Säge zu Leibe rückt und vor allem auch weiß, wie die Pflanzen richtig geschnitten werden, der sorgt nicht nur für gesundes Wachstum und eine schöne Form. Je nach Art lassen sich auch Blütenbildung und Fruchtertrag optimieren. Für diese drei Gehölze sollte daher ein Schnitt im Oktober auf Ihrer der To-do-Liste stehen.

  1. Herbst-Himbeeren

Bei Himbeeren (Rubus idaeus) schneiden Sie alle abgetragenen Ruten bodennah ab. Diese sterben ohnehin ab und durch den Rückschnitt schaffen Sie Platz für neue Austriebe. Auch wenn Herbst- oder Sommer-Himbeeren im Prinzip gleich geschnitten werden, gibt es doch feine Unterschiede. Bei den Sommer-Himbeeren lassen Sie im Herbst die diesjährigen, fruchtlos gebliebenen Ruten stehen. Diese blühen im nächsten Jahr. Bei Herbst-Himbeeren schneiden Sie im Oktober nach der Ernte dagegen sämtliche Ruten dicht über dem Boden ab und lassen den Neuaustrieb im nächsten Jahr Blüten und Früchte bilden. Himbeeren sind generell wüchsig, um die langen Ruten zu bändigen, setzen Sie die Pflanzen von vornherein an Rankhilfen wie Drahtspaliere und binden die Triebe daran fest.

Schneiden Sie Ihre Himbeeren regelmäßig, damit sie gute Erträge bringen. Hier ist die Schnittanleitung für Sommer-Himbeeren und Herbst-Himbeeren. Mehr erfahren

  1. Blaubeeren

Mit Blaubeeren oder auch Heidelbeeren sind sowohl die heimischen Wald-Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus), als auch die aus der Amerikanischen Blaubeere (Vaccinium corymbosum) entstandenen Kultur-Heidelbeeren gemeint. Diese werden im Gegensatz zu den Wald-Heidelbeeren höher, haben weißes statt blaues Fruchtfleisch und sollten ab und zu geschnitten werden. Das steigert den Ertrag der Kultur-Heidelbeeren, da diese die schönsten und größten Früchte am einjährigen Holz tragen. Wald-Heidelbeeren haben von Hause aus kleine Beeren, man lässt die Pflanzen einfach wachsen.

Die Fruchtbildung der Blaubeeren lässt mit den Jahren nach, an den älteren Trieben wachsen nur noch recht kleine und saure Beeren. Spätestens ab dem vierten Jahr im Garten sollten Sie die Pflanzen daher auslichten und die Fruchtbildung ankurbeln. Ideal ist der Oktober, wenn die Pflanzen schon in der Ruhephase sind, aber noch keine starken Fröste drohen. Das ist bei späteren Schnitten oft das Problem, da frisch geschnittene Triebe zurückfrieren können. Ein später Schnitt im Winter oder sogar erst im Frühjahr würde den Austrieb der Pflanzen verzögern. Entfernen Sie alle Zweige, die nach innen wachsen oder sich überkreuzen. Schneiden Sie im Oktober außerdem die abgetragenen Triebspitzen zurück und kappen Sie sämtliche alten Triebe dicht über dem Boden. Diese Triebe erkennen Sie an der verholzten, grau-braunen Rinde. Nach dem Schnitt sollten noch fünf bis acht junge Triebe mit glatter, grüner Rinde stehen bleiben.

  1. Walnussbaum

Walnüsse (Juglans regia) brauchen eigentlich keinen regelmäßigen Schnitt, man kann aber die ausladende Krone bei Bedarf auslichten. Dafür schneiden Sie am besten im September oder Oktober beschädigte, zu große, nach innen wachsende Äste ab. Ebenso Konkurrenztriebe zum Mitteltrieb des Baumes. Schneidet man die Walnuss zu einem anderen Zeitpunkt, tropft sie noch tagelang aus der Schnittfläche, da sie zu den sogenannten blutenden Bäumen gehört.

Walnüsse werden mit den Jahren sehr groß und lassen sich durch einen Schnitt nicht dauerhaft klein halten. Pflanzen Sie die Bäume von vornherein an einen Standort, an dem sie ausreichend Platz haben. Schneiden Sie Triebe immer über einer Astgabel, um struppige, besenartige Neuaustriebe zu vermeiden.

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Haus winterfest machen: Unsere Checkliste

 

Der Winter steht wieder vor der Tür. Hereinlassen möchte man ihn lieber nicht. Denn er kann im Gebäude überall Schaden anrichten. Lesen Sie, wie Sie Ihr Haus winterfest machen. Unsere 10-Punkte-Checkliste hilft Ihnen dabei.

  1. Das Dach überprüfen

Ihr erster Kontrollgang führt Sie im Herbst aufs Dach. Wer nicht unbedingt auf die Leiter klettern möchte, kann sich ein Fernglas nehmen oder sich das Ganze auch vom Dachfenster aus anschauen – vorausgesetzt der Dachboden ist ausgebaut. Prüfen Sie folgende Punkte:

  • Haben sich Ziegel verschoben oder sind sie kaputt gegangen?
  • Können Sie Risse am Dach erkennen?
  • Stecken Moos und Dreck in den Blechverwahrungen fest?
  • Ist die Abdichtung zwischen Schornstein und Dach intakt?
  • Tropft es irgendwo auf dem Dachboden hinein?
  • Ist das Schneefanggitter in Ordnung?

Haben Sie einen Schaden entdeckt, sollten Sie sofort den Dachdecker rufen. Moos und Dreck können Sie gegebenenfalls selbst entfernen.

  1. Dachrinnen und Fallrohre reinigen

Als nächstes ist die Dachrinne dran. Befreien Sie diese von Moos, Blättern und Fallobst. Gute Helfer sind eine Spülbürste und ein Handfeger. Entdecken Sie beim Saubermachen eine undichte Stelle, dichten Sie diese provisorisch mit alu-beschichtetem Bitumenklebeband ab. Wichtig: Der betroffene Abschnitt muss trocken und sauber sein. Wenn Sie schon mal dabei sind: Schauen Sie sich auch noch die Fallrohre an:

  • Checken Sie, ob oben die Stutzen der Dachrinne und unten das Entwässerungsrohr richtig im Fallrohr stecken.
  • Sehen Sie kleine Löcher? Verschließen Sie diese mit einem passenden Stück Blech oder Kunststoff und Zweikomponentenkleber.
  • Überprüfen Sie mit einem Wasserschlauch, ob das Wasser gut abläuft. Ist das Fallrohr verstopft, hat ein Hochdruckreiniger mehr Power.
  1. Außenwände begutachten

Putzrisse gehören zu den häufigsten Fassadenschäden. Stellen Sie bei Ihrer Überprüfung solche Risse im Mauerwerk fest, sollten Sie sofort handeln. Denn: Eindringendes Wasser gefriert, dehnt sich um zehn Prozent aus – und der Putz wird von der Mauer gesprengt.

  • Befeuchten Sie die betroffene Stelle. Zeichnen sich Risse als dunkle Linien ab, dann dringt Regen ein.
  • Werfen Sie auch einen Blick auf die Fugen.
  • Ist der Fugenmörtel im Sichtmauerwerk mürbe?
  • Sind die Nahtstellen an den Steinkanten aufgerissen?
  • Dann sollten Sie sich noch vor dem Winter um eine Reparatur kümmern.
  1. Fenster und Türen abdichten

Damit die Kälte draußen bleibt, müssen Türen und Fenster dicht sein.

  • Prüfen Sie den Sitz der Dichtungen und kleben Sie – falls nötig – Zusatzdichtungen ein.
  • Ein Pflegemittel schützt die Dichtungen vor Vereisung.
  • Schwergängige Beschläge ölen Sie mit einem Spezial-Spray.
  • Verbessern Sie die Dämmung der Kellerfenster, indem Sie Rahmen aus Holzlatten in die Maueröffnung einpassen und Noppenfolie drüberziehen.
  1. Den Garten winterfest machen

Auch im Garten gibt’s noch viel zu tun:

  • Bringen Sie Ihre Kübelpflanzen ins Winterquartier.
  • Reinigen Sie die Gartengeräte. Zunächst wird die Erde abgewaschen. Dann reiben Sie das Metall trocken und tragen anschließend Waschkonservierer (von der Autopflege) mit einem Lappen pur und dünn auf.
  • Entleeren Sie die Regenfässer. Diese können Sie anschließend entweder umdrehen, abdecken oder verstauen.
  • Decken Sie die Gartenmöbel ab oder bringen Sie diese zum Winterschlaf in den Keller.
  • Leere, nicht frostsichere Töpfe tragen Sie ebenfalls ins Winterquartier.
  1. Wasserleitungen nach draußen abstellen

Der Außen-Wasserhahn leistet im Sommer beim Gießen gute Dienste. Im Winter hat er Pause. Und das aus gutem Grund: Gefriert das Wasser im Zuleitungsrohr, dehnt es sich aus und lässt das Rohr platzen. Stellen Sie das Wasser ab und entleeren Sie den Wasserhahn vollständig. Tipp: Lassen Sie den Hahn geöffnet. Das ist besser für die Dichtungen.

  1. Bodenabläufe und Lichtschächte vom Schmutz befreien

Laub, Erde und Steinchen fallen leicht durchs Gitter. Egal ob an der Auffahrt oder vor dem Kellereingang – befreien Sie alle Bodenabläufe vom Schmutz. Im Lichtschacht stochern Sie die Regen-Abflussöffnung frei, eventuell spannen Sie noch ein Schutzgitter über das Gitterrost.

  1. Heizung überprüfen

Überprüfen Sie alle Heizkörper im Haus. Wird eine Heizung nicht richtig warm, sollten Sie mit einem Entlüftungsschlüssel die Heizung entlüften. Wichtig: Schalten Sie 30 Minuten zuvor die Umwälzpumpe ab, damit sich die Luftblasen sammeln können. Ist das erledigt, stellen Sie die Regelung des Heizkessels auf Winterbetrieb um. Ruß im Feuerraum können Sie entweder selbst entfernen oder einen Fachmann kommen lassen.

  1. Außenbeleuchtung testen

Damit Sie im Winter nicht im Dunkeln tappen, sollten Sie alle Außenleuchten und Bewegungsmelder testen. Zum Lampen-Check gehört auch: Das Glas putzen, defekte Leuchten ersetzen und den Sitz der Dichtungen und Halterungen überprüfen. Eine gute Außenbeleuchtung hilft dem Eigentümer in zweifacher Hinsicht: Sie erhellt seine Wege und schreckt Einbrecher ab.

  1. Holz-Elemente reinigen, pflegen und befestigen

Egal ob Terrasse, Tür oder Fassade – Elemente aus Holz müssen regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Schnee und Regen setzen dem natürlichen Rohstoff besonders zu. Bereiten Sie ihn daher gut auf die bevorstehende Jahreszeit vor.

  • Säubern und streichen Sie die Terrasse noch bevor der Winter kommt.
  • Reinigen Sie Naturholztüren und frischen Sie diese anschließend mit einem Pflegemittel auf.
  • Sind die Bretter der Holzfassade schief oder lose? Befestigen Sie imprägniertes Holz nur mit verzinkten Schrauben oder Stiften, sonst gibt's Rostfahnen.
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Die 3 wichtigsten Gartenarbeiten im Herbst

 

Ob im Zier- oder Nutzgarten, im Herbst stehen noch einige Gartenarbeiten an, um im nächsten Jahr reichlich Früchte zu ernten und Blüten zu genießen.

Im Herbst sollten Hobbygärtner ihren Garten noch einmal auf Vordermann bringen, denn das Gartenjahr ist noch nicht vorbei! Ob Rückschnitt, Bepflanzung oder Winterschutz: Hier erfahren Sie, was Sie draußen vor Einbruch der kalten Jahreszeit noch erledigen sollten.

Herbst-Himbeeren schneiden

Bei Himbeeren sorgt ein Rückschnitt für besseren Fruchtertrag und hält die Pflanzen gleichzeitig fit und vital. Herbst-Himbeeren kürzen Sie am besten im Herbst gleich nach der Ernte und schneiden alle abgetragenen Ruten bodennah ab. Diese würden sowieso vertrocknen und der Rückschnitt verschafft den neuen Ruten im Frühjahr den nötigen Platz. Da Herbst-Himbeeren an den einjährigen Trieben blühen, werden diese Ruten reichlich tragen. Auch die Sommer-Sorten der Himbeere können Sie im Herbst schneiden und alle abgetragenen Ruten stehen lassen. Im Gegensatz zu den Herbst-Sorten bleiben allerdings die diesjährigen, noch fruchtlos gebliebenen Triebe stehen, die im nächsten Jahr tragen werden.

Blumenzwiebeln pflanzen

Setzen Sie im Herbst den Grundstein für den blühen Frühling! Ob TulpenNarzissen oder Krokusse: Sie können die Pflanzzwiebeln je nach Witterung bis November oder gar Dezember pflanzen. Wichtig: Die Zwiebeln sollten fest sein. Lassen sie sich leicht eindrücken, ist das ein Hinweis auf ausgelaugte Zwiebeln, die bereits einen Teil ihrer Nährstoffe verbraucht haben und daher schlechter anwachsen werden. Auch wenn sich die Blumenzwiebeln nach dem Kauf durchaus an einem kühlen Ort noch lagern lassen, sollten sie doch so schnell wie möglich in die Erde. Pflanzen Sie immer mit der Spitze nach oben. Alle Zwiebeln hassen Staunässe, ideal ist ein lockerer und durchlässiger Gartenboden, bei Lehm hilft eine gute Drainage aus grobem Bausand am Boden des Pflanzloches.

Die ideale Pflanztiefe hängt von der Zwiebelgröße ab und ist daher von Art zu Art immer unterschiedlich. Sie entspricht aber grob der doppelten Zwiebelhöhe. Wo sich Mäuse erfahrungsgemäß gerne über Pflanzen und damit auch Zwiebeln her machen, setzen Sie die Zwiebeln gleich in Drahtkörbe, die Sie aus engmaschigem Volierendraht gut selber bauen können. Der Korb kann oben offen sein, sollte aber bis knapp unter die Erdoberfläche reichen – Wühlmäuse fressen immer von unten an den Pflanzen und werden so sicher ausgesperrt.

Empfindliche Pflanzen schützen oder einräumen

Nicht alle Pflanzen sind winterhart, weshalb die meisten Kübelpflanzen geschützt im Haus überwintern und viele empfindlichere Pflanzen wie Rosen, Buschmalven oder Gräser im Beet einen Winterschutz bekommen. Auch Knollen von Dahlien oder Gladiolen werden ausgegraben und frostfrei überwintert. In der Regel reicht es, den Wurzelbereich empfindlicher Stauden und Gehölze abzudecken. Lassen Sie einfach Herbstlaub liegen und bedecken es mit etwas Erde, damit der Wind es nicht gleich wieder im Garten verteilt. Gräsern wie dem Pampasgras macht nicht die Kälte, sondern Feuchtigkeit zu schaffen. Binden Sie daher die vertrockneten Halme im Herbst zeltartig über der Pflanze zusammen, sodass Regenwasser abfließt.

Immergrüne wie Schleifenblumen oder Lavendel leiden im Winter unter der Sonne – die Pflanzen verdunsten zwar Wasser, können aber bei gefrorenem Boden kein neues aufnehmen und vertrocknen. Verpassen Sie diesen Pflanzen daher einen Schirm aus Fichtenreisig oder leichtem Vlies. Bei Rosen ist die Veredlungsstelle ein Schwachpunkt. Diese befindet sich bei Beetrosen zwar unter der Erde, ist dort aber nicht absolut frostsicher. Häufeln Sie daher mit lockerer Erde an oder legen Reisig aus.

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